Pinned Tweet
"Licht der Sieben auf" aus GOT der Orgel.
Video ist etwas kontrastreich, da für Beamer optimiert Die Orgel-Transkription samt Nachbearbeitung (und Videoclip) sind von mir, gespielt wurde das aber vom MIDI-Interface
youtube.com/watch?v=kh4SgC1m…
Die Grafik zeigt eine offensichtlichen Mangellage an EE-Strom (weiße Fläche ist die Differenz zum Bedarf). Sie als Beleg für das Speichern eines Überschusses zu verwenden ist schon interessant.
Satire?
Lagerfeuer für die Weihnachtskrippe mit WS2812-LEDs auf einem Zylinder, angesteuert via WLED (auf ESP32).
Läuft, aber nach einigen Stunden flackern die LEDs und leuchten dann nur noch weiß.
OK, wohl Lötfehler oder defekte Chips. 2mal komplett neu gemacht, immer wieder dasselbe.
Erfolgreicher Ingenieur (Mitte 30) will auf 4 Tage-Woche reduzieren. Als Single eh schon Spitzensteuersatzzahler schlägt nun die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze zu.
Bei 80% Gehalt hat er netto kaum weniger.
Addendum: Mir wurden die Gedankengänge so ungefragt mitgeteilt, die genauen Zahlen nicht - nachgefragt habe ich natürlich nicht.
Laut KI kommen ich in seiner Situation bei 70-110 T€ p.a. (von mir angenommene Spanne) für je 20% Gehaltsreduktion auf eine Gehaltsminderung netto von "nur" 45-50% der Bruttominderung - das ist nicht nichts, aber immerhin weniger als die Hälfte! Ich finde das schon bemerkenswert: 1000€ weniger brutto bedeuten "nur" 450 € weniger netto. Gilt umgekehrt für eine mögliche Gehaltserhöhung.
Das fördert nicht gerade die Motivation zu arbeiten. Die Beitragsbemssungsgrenze nach Kassenlage zu erhöhen (das war der Anlass des Posts) ist dabei ein Mosaikstein, ebenso wie die inzwischen (in Relation zum durchschnittseinkommen) früh einsetzende Progression.
Da dieser Post eine für mich ungewohnte Reichweite hat, hab ich die Zahlen mal etwas belastbarer recherchiert.
Uwe Grassmé retweeted
Was war gestern am 31.10.2026 das verrückteste auf der GenZ Demo.
Für mich ganz klar die Nummer eins:
"Jugend, Zukunft, Sozialismus"
Also, ihr lieben kleinen Racker - laßt euch mal was von einem erzählen, der das noch miterlebt hat. Fangen wir mal bei der Bildung an:
Erweiterte Oberschule (Abi) war ein Privileg, ganz zu schweigen von Studieren. Nur max. jeder zehnte durfte studieren und ab 1,5 Notenschnitt in der EOS war Schicht im Schacht.
Für die meisten war nach der 10. Klasse arbeiten angesagt. Und da alles schön nach Planwirtschaft im Sozialismus liegt, da ist Dein Berufswunsch völlig egal. Mit Glück und Beziehungen konnte einer von 30 Schülern KFZ-Mechaniker werden. Dem Rest hat man erklärt, wo er benötigt wird. Somit war dann Deine Zukunft beschlossen, nur nicht von Dir.
Dann gab's da noch die, die etwas Quer im System standen - da konnte auch schonmal nach der 8.Klasse Schluss sein und es ging ins Fleischkombinat oder auf den Bau. Damit war Deine Jugend mit ca. 15 Lebensjahren beendet und Du fandest Dich im Schichtbetrieb wieder - im ersten Lehrjahr mit 94,-Mark im Monat, dann 110,- und im dritten 150,-Mark.
Eigene Wohnung mit 150,- war selbst zu Ostzeiten Utopie auch wenn alles billiger war. Meine kam 48,- + Strom, Wasser und Heizung nochmal 52,- so lag ich genau bei 100,- Mark. Ohne Mutti wäre die ersten Jahre garnix gegangen.
Dann zum Wohnen: Im Sozialismus erklärt man euch relativ schnell, wo es zum Wohnen schön ist. Nix hier - ick will nach Berlin! Bitterfeld - da is schön! Aber nicht Stadtkern, da gibt's ja nix - am Rand is schön, sagt Dir Dein ABV.
Ihr wollt demonstrieren? Ja, am 1.Mai ansonsten heißt es: Fresse halten. Natürlich könnt ihr demonstrieren gehen. Da kommt dann die TraPO und BePo und zeigt Dir nachdrücklich, wie schmerzhaft die "Weiße Feder" ist. Und wenn Du Deine Zähne nach einem Treppensturz bei der Polizei wiederbekommen hast, sag bitte - Danke.
Deine Arbeitskraft und Deine Zukunft gehören nun dem Arbeiter und Bauernstaat, der regelt und Du führst aus.
Du willst das jetzt alles nichtmehr? Auch kein Problem - Haftplätze gibt's für alle Altersklassen und jeder Stadt ausreichend. Was dann dort mit Dir passiert? Ich sags mal so: 21 Tage Kettenbett jeweils 3x hintereinander und aus Männern werden Lämmer.
Achja, übrigens eine Wehrpflicht gab es in alles sozialistischen Staaten - kann ich allerdings nicht viel drüber erzählen - ich war ja im Knast. NVA soll aber auch Shaice gewesen sein.
Das ist es, was ihr wollt? Einen Staat, der euch bereits mit 14 aufschreibt, wie eure Zukunft verläuft?
Uwe Grassmé retweeted
Hardcoding every case was the bad idea. Now we pay per token to hardcode it, and it returns a string.
Uwe Grassmé retweeted
Das ist das neue Logo der Atlanta Falcons.
Bitte guckt in den Kommentarbereich 😳😅
Das ist einfach zu gut, allerdings würde ich die Memes, die da kreiert wurden hier nicht unbedingt posten
Uwe Grassmé retweeted
German government folks celebrating their immunity to the cyber apocalypse as they’re still running on Fax
🤖 Made with AI
Uwe Grassmé retweeted
Lars Klingbeil gibt den sofortigen Aufbau eines Gesetzgültigkeitsdatumsprüfungsamtes mit 5000 Planstellen bekannt.
Uwe Grassmé retweeted
Tabaksteuer-Chaos: eine Regierung, extrem überfordert
Die neue Tabaksteuer wirft ein schlechtes Licht auf die Fähigkeit der Bundesregierung, ihren Job zu machen. Finanzminister Klingbeil hat ein Steuergesetz umgesetzt, bei dem vorne und hinten nichts stimmt.
32 Cent Steuern fielen bis Dienstag für einen Milliliter E-Zigaretten-Liquid an. Seit Mittwochmorgen sind es, nimmt man das veröffentlichte Bundesgesetzblatt beim Wort, exakt null Cent. Das wäre dann aber eher nicht die geplante Steuererhöhung.
Ursache für das Chaos: Am Ende des Entwurfs stand der klassische Standardsatz zur Gültigkeit: „Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.“ Dummerweise greifen die neuen Steuertabellen aber erst ab dem 1. Januar 2027, während der bisherige Tarif für 2026 mit dem Inkrafttreten am Mittwoch unzweifelhaft nicht mehr gilt.
Bei normalen Zigaretten ist es andersherum. Hier liest die Branche das verunglückte Gesetz zu Recht so, dass ab sofort die Höchstsätze gelten, die eigentlich erst ab 2030 greifen sollten. Die Packung müsste an der Tankstelle also ab sofort knapp zwölf Euro kosten, wenn man ein Gesetz für ein Gesetz hält.
Aber natürlich ist alles halb so schlimm - wenn es nach dem Finanzminister und dem nachgeordneten Zoll geht. Angeblich handelt es sich nämlich nur um ein offensichtliches Redaktionsversehen, deshalb soll erst mal einfach nach den alten Sätzen kassiert werden.
Tatsächlich bindet das Grundgesetz die Verwaltung ans geltende Recht. Das geltende Recht steht im Bundesgesetzblatt, und zwar so, wie es dort steht. Eine schnelle Korrektur auf dem kleinen Dienstweg erlauben die Gerichte nur, wenn dieser redaktionelle Fehler nicht mehr als ein offensichtlicher Irrtum ist - der am Ende der Gesetzgebungskette entstanden ist.
Hier stand das falsche Inkrafttreten aber schon wie in Stein gemeißelt im Regierungsentwurf und den Bundestagsdrucksachen – die Abgeordneten haben den Murks so beschlossen. Ein Redaktionsversehen liegt also gerade nicht vor.
In anderen Fällen war man jedenfalls schon mal vorsichtiger. Unvergessen ist zum Beispiel die Novelle der Bußgelder im Straßenverkehr. Formale Fehler fielen erst nicht auf, führten dann aber dazu, dass der an sich beschlossene neue Punktekatalog lange Zeit nicht angewendet wurde.
Auch wenn offensichtlich auch andere Fehler machen, bleibt trotzdem die Frage: Wieso sind ein Fachministerium, die beteiligten anderen Regierungsstellen und der Bundestag nicht in der Lage, einen Wandkalender abzulesen und Paragrafenketten mal von der KI auf Logik und Vollständigkeit prüfen zu lassen? Ist da möglicherweise mehr als eine Person komplett überfordert oder völlig lustlos, und diese Frage sollte unbedingt von der Spitze abwärts beantwortet werden.
Uwe Grassmé retweeted
- ich, 34, Sozialkompetenz einer Ravioli-Dose
- erster Elternabend 6b, Frau hat Spätschicht, ich muss allein
- Einladung per Zettel im Ranzen, zerknüllt unter einer Banane von letzter Woche
- "Wir freuen uns auf einen regen Austausch :)"
- der Smiley. Eine Kriegserklärung
- nehm den Zettel mit, falls ich nachlesen muss wo der Raum is
- Plan: hinten sitzen, nicken, nix sagen, um 20:15 wieder im Auto
- ein Meisterplan ohne Schwachstellen
- komm rein, alle Tische im Kreis
- es gibt kein hinten
- einziger freier Stuhl ist so ein Kinderstuhl aus der Grundschulzeit, Sitzhöhe 34cm
- sitze da wie ein Erwachsener im Bobbycar, Knie auf Kinnhöhe
- gegenüber: Mütter-Block. Sechs Stück. Thermobecher, Strickjacken, gemeinsame WhatsApp-Gruppe mit 400 ungelesenen Nachrichten von denen ich nichts weiß
- alle haben die Einladung ordentlich in einer Klarsichthülle dabei
- ich leg meinen Zettel auf den Tisch, braun, zerknittert, riecht leicht vergoren
- eine schaut drauf und flüstert was zu ihrer Nachbarin
- ich weiß dass es um die Banane geht
- Lehrerin: "Dann machen wir erstmal eine Vorstellungsrunde, Name, Kind und ein Hobby"
- ALARMSTUFE ROT
- die vor mir: "Ich bin die Mama von Emilia, ich mach Yoga und engagier mich im Förderverein"
- ich: "Hallo, ich bin der Papa von dem einen, und ich ess gern"
- Totenstille
- Lehrerin schreibt das tatsächlich auf
- Tagesordnungspunkt 3: Klassenfahrt nach Thüringen, 389,50€ pro Kind
- eine Mutter will Bio-Verpflegung, macht 47€ mehr
- die andere will einen Nachmittag Kletterpark, nochmal 32€
- eine dritte will dass die Kinder ein Achtsamkeitsseminar kriegen, 28,90€
- alle nicken. ALLE
- mein Kopf rechnet automatisch mit, ich kann nicht anders, das is ein Reflex
- mir rutscht raus: "Das sind dann 497,40€ für fünf Tage Thüringen, dafür flieg ich mit der ganzen Familie nach Malle"
- zu laut. Viel zu laut
- sechs Thermobecher bleiben gleichzeitig in der Luft stehen
- will mich nach hinten lehnen um lässig zu wirken, vergesse dass ich auf einem Kinderstuhl sitze
- Stuhl kippt nach hinten, ich lieg auf dem Rücken, Beine über dem Tisch, Socken mit Löchern an beiden großen Zehen
- rechter Zeh guckt die Lehrerin an, linker den Förderverein
- dachte das wärs jetzt. Kind muss die Schule wechseln. Wir ziehen weg
- dann sagt hinten ein Vater, den ich vorher nicht bemerkt hab weil er genauso klein war wie ich: "Der Mann hat recht"
- noch ein Vater: "Ja, find ich auch"
- es waren drei Väter. Wir waren die ganze Zeit eine Opposition, wir wussten es nur nicht
- Abstimmung: Bio raus, Achtsamkeit raus, Kletterpark bleibt weil die Kinder sonst meutern
- 421,50€. Ich hab 75,90€ pro Kind gerettet, mal 27 Kinder, macht 2.049,30€
- nach dem Elternabend kommen zwei Mütter zu mir. Ich rechne mit Anzeige
- "Wir suchen noch jemanden für die Klassenkasse, Sie können ja offensichtlich rechnen"
- wollte nein sagen
- hab ja gesagt weil ich immer noch am Boden lag und die von oben gefragt haben
- bin jetzt in der WhatsApp-Gruppe. 412 ungelesene Nachrichten
- mein Sohn kommt am nächsten Tag aus der Schule und sagt die anderen Kinder nennen mich jetzt den Malle-Papa
- Lehrerin hat ins Protokoll geschrieben: Hobby essen, Kassenwart 🐴





























