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These News Anchor Fails Are So Hilarious, Even the Anchors Couldn’t Keep a Straight Face 😂📺Live TV Is Supposed to Be Serious but These Unexpected Moments Turned Everything Into Comedy 🤣💀Which Moment Would Make You Laugh the Hardest If You Were Watching Live? 😭
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Wenn man Unsinn mit mehr Unsinn bekämpft: Hybrid-Elektroautos sollen nach EU-Plänen künftig nur noch 15 Liter-Tanks haben. Damit mehr elektrisch gefahren wird. Ökologisch ist es ohnhin unsinnig, 2 Motoren, plus Tank, plus Batterie zu bewegen. Aber wer unterstellt der EU noch Vernunft? tichyseinblick.de/daili-es-s…
Here we have Norwegian PM Jonas Gahr Støre pushing back against the criticism of his decision to speak directly with Putin.
Making it very clear that Norway will put its own national interests first rather than blindly follow political pressure from others.
As a direct neighbour of Russia, Norway has shared maritime interests, fisheries to manage, and national security concerns that cannot simply be ignored for the sake of political posturing.
Støre said that maintaining communication with Moscow is a matter of practical necessity, not political endorsement.
He also delivered a pointed response to Denmark’s Mette Frederiksen, highlighting the EU’s failure to establish a unified approach toward Russia over the past four years.
The implication is hard to ignore: it is rather hypocritical to criticize Norway for pursuing direct dialogue when Europe itself has failed to agree on a coherent strategy.
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Holger Stahlknecht (CDU), Ex-Innenminister von Sachsen-Anhalt, zu WELT: „Wir sollten hinterfragen, was passiert, wenn dieses Beispiel Schule macht. Verlässt die Fraktion dann künftig bei jeder Abstimmung, die kritisch werden könnte, den Saal? Es würde meinem Staatsverständnis nicht entsprechen, sich jedes Mal in solchen Situationen einer Wahl zu entziehen. Das gilt auch für alle Versuche, nach einer Abstimmung offenlegen zu wollen, wer wofür votiert hat. So wie das nach der Wahl des Landtagspräsidenten fast kriminalistisch recherchiert worden war.“
welt.de/politik/deutschland/…
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Deutschland 2026 in einer Nussschale: Ein historisches Gebäude brennt ab, ein Millionenschaden entsteht – und der Rechtsstaat zeigt seine ganze Härte bei ... der Feuerwehr.
Fassen wir zusammen:
Ein 33-jähriger Berliner, psychisch krank und noch Tage vor der Tat wegen einer Selbstbezichtigung bei der Polizei, fackelt auf 1834 Metern das Kehlsteinhaus ab.
Ein geschichtsträchtiger Bau von 1937/38 und ein 124 Meter durch den Berg führender, messingverkleideter Luxus-Aufzug geraten in Gefahr – das Ergebnis ist eine Trümmerlandschaft.
Fast 200 Einsatzkräfte kämpfen stundenlang bei Schnee, Sturm und widrigsten Bedingungen gegen das Inferno und riskieren Kopf und Kragen.
Und was ist jetzt, wo die Asche kaum erkaltet ist, die größte Sorge der Ermittler?
Man jagt diejenigen, die das Feuer gelöscht haben.
Weil im Internet Aufnahmen aus dem Inneren der Brandruine kursieren, hat man die mutmaßlichen Übeltäter schnell ausgemacht:
die Retter selbst.
Ein Polizeisprecher verweist streng auf die Vorschriften:
„Aus polizeilicher Sicht ist das ein Tatort.“
Man klagt beleidigt:
„Wir sehen sowas selbstverständlich nicht gerne, weil das die Ermittlungen nicht vereinfacht, sondern verkompliziert.“
Damit auch der letzte Helfer versteht, wer hier das Sagen hat, schiebt man direkt die juristische Drohkulisse hinterher:
„Da sind Verstöße denkbar bis hin zu Straftaten.“
Chapeau!
Der Täter, der das Desaster angerichtet hat, wird in der geschlossenen Psychiatrie behütet.
Aber wehe, ein Retter zückt nach einem lebensgefährlichen Einsatz auf dem Berg das Smartphone.
Dann greift der Apparat gnadenlos durch.
Wer braucht schon Dank und Respekt für Einsatzkräfte, wenn man stattdessen Paragrafen reiten kann?
#Kehlsteinhaus #Rechtsstaat #Feuerwehr
welt.de/politik/deutschland/… via @welt
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Eilmeldung aus der Hauptstadt! In Berlin-Reinickendorf droht offenbar der politische Weltuntergang.
Der Grund? Die CDU hat versehentlich demokratische Prinzipien wiederentdeckt.
Ein absoluter Tabubruch!
Die AfD hat dort bei der Wahl 18 Prozent der Stimmen geholt, nun soll ihr Kandidat Thomas Ruschin – ein gestandener Jurist und ironischerweise bis 2020 selbst noch in der CDU – tatsächlich Vizebürgermeister werden.
Die moralische Schnappatmung des links-grünen Establishments ist bis nach München zu hören.
CDU-Bundestagsabgeordneter Marvin Schulz liefert dazu eine Begründung, die in Berlin wie eine Bombe einschlägt:
„Das politische System in Deutschland ist ineffizient und geht kaputt. Wir haben uns jetzt entschieden, Sachpolitik statt Lagerpolitik zu machen.“
Wahnsinn!
Politik nach Fakten statt ideologischem Sandkastenspiel.
Und er legt nach:
„Da die AfD in Reinickendorf 18 Prozent der Wählerstimmen holte, hat sie einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kandidaten im Bezirksamt – das nehmen wir als Rechtsstaatspartei ernst.“
Ein Schock für alle, die dachten, Demokratie bedeutet, unliebsame Wählergebnisse einfach zu ignorieren.
Auch das ewige Blockieren von Posten beendet Schulz trocken:
„Das führt zu Ineffizienzen. Ich bin nicht bereit, das zuzulassen.“
Währenddessen rotiert Friedrich Merz im fernen Parteibüro:
„Wer seine Stimme der AfD gibt, der spielt das Spiel der Extremisten und zerstört Glaubwürdigkeit.
Mit den Werten meiner Partei, der CDU, verträgt sich das jedenfalls nicht.“
Tja, Herr Merz.
Wenn der bloße Respekt vor dem Wählerwillen heute schon als Radikalismus gilt, ist das System wirklich am Ende.
#Brandmauer #CDU #AfD
apollo-news.net/sachpolitik-…
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Grüne wollten nicht, dass diese Szene gezeigt wird – AfD zeigt sie trotzdem! 😂
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Ausschnitt aus . . . 9:01 Min
facebook.com/reel/1084620101…
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Ghana verabschiedet ein Anti-LGBT-Gesetz. Zum zweiten Mal demokratisch im Parlament.
Deutsch Linke glauben, dies zu verhindern läge in ihrer Verantwortung.
Gleichgeschlechtlicher Verkehr oder Sodomie sollen z. B. um die 600 Euro Strafe kosten bis hin zu Gefängnis.
Jegliche Förderung, Forderung, öffentliche Thematisierung von sämtlichen LGBT-Themen soll ebenfalls unter Strafe gestellt werden.
Das Gesetz ist beschlossen, aber noch nicht verabschiedet. Da noch ein Verfahrensfehler geklärt werden muss.
Die letzte Verabschiedung des Gesetzes 2024 wurde nicht, wie Linke das glauben, von ihnen verhindert.
Sondern es gab zwei Verfassungsklagen dagegen und der letzte Präsident Akufo-Addo hat es wegen der rechtlichen Unklarheit bis zum Ende seiner Amtszeit 2025 nicht unterschrieben. Deshalb wurde es dieses Jahr erneut zur Abstimmung vorgelegt.
In Ghana wird es sowohl von der christlichen Mehrheit wie auch der islamischen Minderheit vorangetrieben zum Schutz der ghanaischen Werte und dem Schutz der Familie.
Ähnliche Gesetze, aber oft mit weit schlimmeren Strafen, gibt es in 35 islamischen Staaten. Die stören die Linken aber irgendwie nicht.
Den moralischen Aspekt des Gesetzes kann man durchaus nachvollziehen, wenn man versteht, dass die Ghanaer auch Internet haben und sehen, was die mit brachialer Gewalt vorangetriebene LGBT-Ideologie im Westen angerichtet hat.
Da wurde in nur wenigen Jahren aus:
"Wir wollen uns doch nur lieben"
zu:
"Kinder und alle anderen müssen bereits in der Schule und in jedem Aspekt der Unterhaltungsindustrie aufs Obszönste mit LGBT konfrontiert werden und wer geisteskranke Männer nicht als Frau bezeichnet, wird vom Staat bestraft. Außerdem weht unsere Flagge vor jedem öffentlichen Gebäude und wer das nicht mag, ist ein Nazi."
Vielleicht kommt man, wenn man die Entwicklung im Westen gesehen hat, aus der Sicht Ghanas, auf die Idee, dass man dies stoppt, bevor es beginnt.
Nicht bei 5 % dieser Entwicklung, sondern gleich bei 0 %.
Denn man hat ja gesehen, wie sich das entwickelt, wenn man 5 % akzeptiert.
Man muss nicht dafür sein, so ein Gesetz in diesem Ausmaß zu erlassen oder das moralisch rechtfertigen, aber die Logik dahinter ist durchaus nachvollziehbar.
Natürlich haben sich sofort Menschenrechtsorganisationen eingeschaltet, um das zu verurteilen und westliche Geberländer drohen mit der Kürzung der Entwicklungshilfe und Krediten.
Ghana ist ein Land, in dem 40 % der Bevölkerung unzureichend mit Nahrungsmitteln versorgt ist. Man lässt also lieber Menschen verhungern, sollten diese die Ausbreitung der westlichen LGBT-Ideologie ablehnen.
Und selbstverständlich gibt es eine Petition deutscher Linker, die versucht, das zu verhindern.
allout.org/de/campaigns/ghan…
Und die sind ernsthaft davon überzeugt, dass ausländische konservative Kräfte die Ghanaer dazu bringen würden, solch ein Gesetz zu verabschieden.
Denn die Ghanaer sind ja schwarz, also in der identitätspolitischen Geisteswelt eine der höchsten Opferklassen und Opfer können keine Täter sein.
Also sind fundamentalistische koloniale konservative Kräfte am Werk, die von außen den Ghanaern den homosexuellen Geschlechtsverkehr vermiesen wollen.
Und diese Theorie klingt logisch und funktioniert im Kopf eines Linken. 😀
Deshalb hier die tatsächliche liberal konservative Einstellung zu Ghana und deren Gesetzgebung rund um LGBT.
Das geht uns nichts an!
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Man muss Pocher nicht immer lieben, aber im Hangar-7 liefert er komplett ab. Während die Eliten wegschauen, nimmt er die Absurditäten der Politik – von E-Auto-Zwang bis zu Sozialismus-Phrasen – mit harten Fakten auseinander.
Genau diesen Klartext braucht unsere Debattenkultur! 💥
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Man muss sich diese Szene in aller Ruhe vor Augen führen, damit ihre ganze Schamlosigkeit sichtbar wird. Die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, jener noble Club im alten Reichstagspräsidentenpalais direkt neben dem Bundestag, feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Seit 1951 schmückt sich dieser Verein mit dem Anspruch, Abgeordnete jenseits des Parteienstreits zusammenzuführen. Kollegialität, Begegnung, menschlicher Umgang über Fraktionsgrenzen hinweg. Und wer soll zum Jubiläum als gefeierter Festredner auftreten? Ausgerechnet Hape Kerkeling. Während Dutzende frei gewählte Abgeordnete der größten Oppositionspartei draußen vor der Tür stehen.
Nach Angaben der AfD-Fraktion wurde im Frühjahr 40 neu gewählten Abgeordneten die Aufnahme verweigert, während Neulinge aller anderen Fraktionen offenbar problemlos durchgewunken wurden. Ein Protestschreiben an den Präsidenten der Gesellschaft blieb nach Darstellung der Betroffenen unbeantwortet. 23 von ihnen klagen inzwischen gegen den Verein. An der Spitze steht seit September 2025 Armin Laschet. Jener Mann, der einst Kanzler aller Deutschen werden wollte, führt heute einen Vorstand, der als Türsteher eines steuerfinanzierten Abgeordnetenclubs darüber befindet, welcher Volksvertreter am Kamin sitzen darf und welcher nicht.
Und nun Kerkeling. Ende September saß der Entertainer auf Einladung der Linken im Thüringer Landtag, bei der ersten parlamentarischen Anhörung zu einem AfD-Verbot in Deutschland. Er warb offen für ein Verbotsverfahren. Über den Slogan „Alles ist möglich“, mit dem Ulrich Siegmund die AfD in Sachsen-Anhalt zur stärksten Kraft gemacht hat, sagte er, bei einer solchen Partei sei unter Umständen auch Buchenwald möglich. Buchenwald. Ein Konzentrationslager, in dem Zehntausende Menschen starben, als rhetorische Waffe gegen eine Partei, die Millionen Bürger gewählt haben.
Kerkelings Großvater war als politischer Häftling in Buchenwald inhaftiert und wurde dort gequält. Dieses Schicksal verdient Respekt, ohne jede Einschränkung. Gerade deshalb ist es unerträglich, wenn der Enkel es benutzt, um Wähler und ihre Vertreter in die Nähe von Lagerbetreibern zu rücken. Mit Erinnerungskultur hat das nichts mehr zu tun, es degradiert das Gedenken zur Parteiwerbung. Und genau dieser Mann soll nun ausgerechnet in jenem Haus gefeiert werden, das angeblich dem Ausgleich zwischen den Lagern dient.
Wie dieser Verein mit Andersdenkenden verfährt, zeigt der Fall Gerrit Huy. Die AfD-Abgeordnete wurde 2024 hinausgeworfen, weil sie am sogenannten Potsdamer Treffen teilgenommen hatte. Anfang Oktober bestätigte das Landgericht Berlin II den Ausschluss, nicht rechtskräftig. Begründung: Ihre Teilnahme habe das Ansehen der Gesellschaft grob beschädigt. Pikant daran ist, dass dasselbe Landgericht im März, auf Klage derselben Huy, Correctiv die Kernbehauptung verboten hat, in Potsdam sei es um einen Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger gegangen. Auch dieses Urteil ist nicht rechtskräftig, Correctiv ist in Berufung gegangen. Die Ironie ist kaum zu überbieten: Ausgesperrt wird eine Abgeordnete wegen eines Treffens, dessen skandalträchtigste Darstellung ein Gericht als unwahre Tatsachenbehauptung eingestuft hat.
Wer jetzt einwendet, ein Verein dürfe sich seine Mitglieder aussuchen, macht es sich zu bequem. Die Parlamentarische Gesellschaft ist kein privater Kegelclub. Sie bekommt jedes Jahr Millionen aus dem Bundeshaushalt und residiert in einem Prachtbau des Bundes in bester Lage. 519 der 630 Bundestagsabgeordneten sind Mitglied. Wer da von einem privaten Freundeskreis spricht, verhöhnt die Steuerzahler. Es handelt sich um eine Institution des Parlamentsbetriebs, bezahlt von allen Steuerzahlern, auch von jenen, die AfD gewählt haben. Wer deren Geld nimmt, hat nicht das Recht, deren Abgeordnete wie Aussätzige zu behandeln.
Der AfD-Politiker Stephan Brandner spricht von einem Verein, in dem mit mehrerlei Maß gemessen werde. Das ist noch freundlich formuliert. Hier wird nicht mit zweierlei Maß gemessen, hier wird ein politisches Lager systematisch aus den informellen Räumen des Parlaments gedrängt. Keine Vizepräsidenten, keine Ausschussvorsitze, kein Zutritt zum Club. Und zur Krönung lädt man einen der prominentesten Verbotsbefürworter des Landes als Stargast ein.
Diese Gesellschaft feiert sich als Symbol parlamentarischer Kollegialität. Tatsächlich ist sie zum Symbol eines Establishments geworden, das Toleranz predigt und Ausgrenzung praktiziert. Wer Kerkeling hofiert und gewählte Abgeordnete aussperrt, sollte das Wort überparteilich nicht mehr in den Mund nehmen. Und erst recht keinen Cent Steuergeld mehr dafür bekommen.
apollo-news.net/23-afd-abgeo…
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Die politische Klasse dieses Landes entlarvt sich gerade selbst, und sie merkt es nicht einmal. Der Streit um die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier ist ein Lehrstück in Selbstbedienung. Am 30. Januar 2027 tritt die Bundesversammlung zusammen, 1260 Mitglieder, 631 Stimmen braucht es für die absolute Mehrheit. Union und SPD haben diese Mehrheit nach allen Hochrechnungen sicher. Sie könnten also in aller Ruhe eine Persönlichkeit suchen, die dem höchsten Amt im Staat Würde, Format und Unabhängigkeit verleiht. Stattdessen erlebt das Land ein Geschacher, das an die Postenvergabe in einem Kreisverband erinnert.
Da ist zunächst Markus Söder. Der CSU-Chef will Ilse Aigner ins Schloss Bellevue bringen, die bayerische Landtagspräsidentin und frühere Bundeslandwirtschaftsministerin. Seine Begründung? Die CSU habe in 77 Jahren Bundesrepublik weder den Kanzler noch den Bundespräsidenten gestellt, man sei jetzt eben mal dran. Und eine Frau wäre sie obendrein, die erste in diesem Amt. Das sind die Argumente. Mehr kommt nicht. Kein Wort über Haltung, über Verfassungsverständnis, über die Frage, was ein Staatsoberhaupt in einem zerrissenen Land eigentlich leisten soll. Proporz und Geschlecht, das ist das Anforderungsprofil für das höchste Amt der Republik.
Und die CDU? Die ließ wenige Stunden vor Söders Parteitagsrede über eine große Zeitung ausrichten, man habe durchaus den Anspruch auf einen eigenen Kandidaten. Eine kleine Bosheit gegen die Schwester, mehr nicht. Denn einen Namen hatte man nicht. In München spottete man prompt, die CDU solle ihren Kandidaten doch bitte vorstellen, offensichtlich habe sie ja keinen. Friedrich Merz, der im Sommer eine Entscheidung nach den Landtagswahlen angekündigt hatte, erwähnte die Frage in seiner fünfzigminütigen Rede auf dem CSU-Parteitag mit keiner Silbe. Führung sieht anders aus. Erst am 9. November will sich die CDU-Spitze laut Michael Kretschmer festlegen.
Und plötzlich soll es eine neue Favoritin geben: Ines Claus. Ines wer? Genau diese Frage dürften sich Millionen Bürger stellen. Claus ist Fraktionsvorsitzende der CDU im Hessischen Landtag, Volljuristin, 49 Jahre alt, seit Februar stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei. Bundesweit kennt sie praktisch niemand. Merz soll gleich mehrere Frauen aus den Landesverbänden im Blick haben, deren gemeinsamer Makel genau darin besteht: Auf Bundesebene sind sie kaum bekannt.
Wie Claus nach oben kam, ist bezeichnend. Kaum ein Jahr saß sie im Landtag, als Volker Bouffier ihr 2020 den Fraktionsvorsitz antrug. Sie selbst beschrieb sich damals als Frau mit drei Kindern aus der vierten Reihe der Fraktion. Die Herren der Hessen-CDU fanden schlicht, es sei Zeit für eine Frau. Seitdem führt sie die Fraktion ohne erkennbare eigene Akzente, als verlässliche Garantin dafür, dass die Fraktion die Landesregierung vorbehaltlos stützt. Und der Sprung zur Bundesvize? Gelang erst, nachdem die Zahl der Stellvertreterposten auf sechs erhöht worden war, damit die Hälfte mit Frauen besetzt werden konnte. Zwei Jahre zuvor hatte sie zurückgezogen, als eine Kampfkandidatur drohte.
Wofür steht diese Frau? Sie will eine CDU, die die politische Mitte dauerhaft prägt, Sicherheit gibt, Leistung anerkennt und klar gegenüber den Rändern bleibt. Sätze, so glatt und so leer, dass ihnen niemand widersprechen kann, weil niemand weiß, was sie eigentlich bedeuten. Im Herbst 2021 warb sie auf Twitter mit der Botschaft, Wissenschaft und Solidarität seien der Weg aus der Pandemie. Konformer lässt sich der Zeitgeist kaum bedienen.
Ines Claus mag eine ordentliche Landespolitikerin sein, darum geht es nicht. Es geht um eine Parteiführung, die das höchste Staatsamt als Verfügungsmasse betrachtet, als Ausgleichsposten im Machtkampf mit Söder, als Geschenk an Frauen Union und Landesfürsten. Ein Bundespräsident soll über den Parteien stehen. Wer ihn nach Herkunftsverband, Geschlecht und Loyalität auswählt, macht das Amt zum Anhängsel der Parteizentralen. Nach zehn Jahren Steinmeier, der das Amt allzu oft als Kanzel für Belehrungen über die angeblichen Feinde der Demokratie nutzte, bräuchte dieses Land das Gegenteil: eine unabhängige Stimme, die den Bürgern zuhört, statt sie zu erziehen.
Doch darüber entscheiden am Ende drei Parteichefs im Hinterzimmer. Die Bürger dürfen zuschauen. Die AfD, die rund ein Fünftel der Bundesversammlung stellen wird, bleibt ohnehin außen vor. Und wenn die Wahl tatsächlich auf eine Unbekannte fällt, deren größte Qualifikation darin besteht, niemandem wehzutun, dann sagt das mehr über den Zustand dieser Republik als jede Weihnachtsansprache aus Bellevue.
jungefreiheit.de/politik/deu…
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Man muss den deutschen Medien- und Politikbetrieb einfach lieben. Seine Ignoranz ist grenzenlos. In Serbien wird Aleksandar Vučić von der sogenannten „Studentenliste“ abgewählt – und unsere heimische Berliner Blase feiert prompt eine fiktive links-progressive Revolution.
Friedrich Merz halluziniert bereits auf X vom „europäischen Weg Serbiens“, und Katrin Göring-Eckardt jubelt völlig weltfremd:
„Serbien und Brasilien zeigen uns:
Die Freiheit bricht sich Bahn.“
Die bittere Realität für unsere rot-grünen Träumer:
Wer auf dem Balkan „Student“ sagt, meint keine verwöhnten Klimakleber oder studentischen Palästina-Fahnenschwenker.
Die serbische Jugend ist bürgerlich, patriotisch, traditionsbewusst und durch und durch christlich.
Auf den Straßen Belgrads wehte am Wahlabend keine einzige EU-Flagge.
Was wehte? Serbische Nationalflaggen und orthodoxe Christus-Ikonen.
Junge Menschen trugen riesige Holzkreuze als Symbol ihres Sieges durch die Hauptstadt.
Sie lehnen einen kosovarischen Staat strikt ab, pfeifen auf linke Ideologien, pflegen entspannte Beziehungen zu Moskau und fordern nationale Volksentscheide vor irgendwelchen EU-Beitrittsgesprächen.
Sie haben Vučić nicht abgewählt, weil er ihnen nicht „woke“ genug war.
Sie haben seine korrupte Clique zum Teufel gejagt, weil sie ihr Land lieben.
Auslöser war die tödliche Misswirtschaft der Regierung – wie beim Einsturz des Bahnhofsdachs in Novi Sad mit 16 Toten.
Dass das deutsche Establishment eine konservative, zutiefst christliche und EU-skeptische Jugendbewegung als eigenen Sieg umjubelt, ist Realsatire pur.
Das Erwachen wird bitter.
#Serbien #Studentenliste #Vucic




















