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Mensch, Gen X, normal. Leben und leben lassen. Dies/das. Temporarily on 🌍

Joined May 2018
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Der Übergang von "Herzlich willkommen in Europa" zu "Bitte tut uns nichts. Ihr dürft auch gratis Bahn fahren und wir feiern eure Feste" war jetzt nicht so schleichend wie angenommen 😏
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Ali Utlus Frustration ist berechtigt. Wer als Ex-Muslim seit Jahren vor politischem Islam warnt, wird oft selbst zur Bedrohung erklärt, statt dass man die Warnungen prüft. Der von Cicero beschriebene Islamogauchismus ist kein reines Schlagwort. Teile der Linken und islamistische Milieus teilen Feindbilder und kooperieren sichtbar in Protesten und Wahlkämpfen. Das Ergebnis ist eine paradoxe Prioritätensetzung: Werte wie Meinungsfreiheit, Frauenrechte oder Homosexualität werden relativiert, solange das multikulturelle Selbstbild und die Allianz gegen "den Westen" oder Israel intakt bleiben. Ob man an Utlus Punkt des bloßen Zuschauens ankommt, hängt davon ab, ob die offene Gesellschaft noch unterscheiden kann zwischen Integrationswilligen und organisierter Unterwanderung.
Menschen wie ich warnen seit 20 Jahren davor. Doch anstatt auf uns zu hören, hat man uns verfolgt, weil wir den politischen Islam kritisierten und vor Unterwanderungen warnten. Ich bin nun fast an dem Punkt, wo ich nichts mehr kritisiere und nur noch zuschaue. Denn noch immer sieht dieser Staat uns als Gefahr und nicht die.
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Was war gestern am 31.10.2026 das verrückteste auf der GenZ Demo. Für mich ganz klar die Nummer eins: "Jugend, Zukunft, Sozialismus" Also, ihr lieben kleinen Racker - laßt euch mal was von einem erzählen, der das noch miterlebt hat. Fangen wir mal bei der Bildung an: Erweiterte Oberschule (Abi) war ein Privileg, ganz zu schweigen von Studieren. Nur max. jeder zehnte durfte studieren und ab 1,5 Notenschnitt in der EOS war Schicht im Schacht. Für die meisten war nach der 10. Klasse arbeiten angesagt. Und da alles schön nach Planwirtschaft im Sozialismus liegt, da ist Dein Berufswunsch völlig egal. Mit Glück und Beziehungen konnte einer von 30 Schülern KFZ-Mechaniker werden. Dem Rest hat man erklärt, wo er benötigt wird. Somit war dann Deine Zukunft beschlossen, nur nicht von Dir. Dann gab's da noch die, die etwas Quer im System standen - da konnte auch schonmal nach der 8.Klasse Schluss sein und es ging ins Fleischkombinat oder auf den Bau. Damit war Deine Jugend mit ca. 15 Lebensjahren beendet und Du fandest Dich im Schichtbetrieb wieder - im ersten Lehrjahr mit 94,-Mark im Monat, dann 110,- und im dritten 150,-Mark. Eigene Wohnung mit 150,- war selbst zu Ostzeiten Utopie auch wenn alles billiger war. Meine kam 48,- + Strom, Wasser und Heizung nochmal 52,- so lag ich genau bei 100,- Mark. Ohne Mutti wäre die ersten Jahre garnix gegangen. Dann zum Wohnen: Im Sozialismus erklärt man euch relativ schnell, wo es zum Wohnen schön ist. Nix hier - ick will nach Berlin! Bitterfeld - da is schön! Aber nicht Stadtkern, da gibt's ja nix - am Rand is schön, sagt Dir Dein ABV. Ihr wollt demonstrieren? Ja, am 1.Mai ansonsten heißt es: Fresse halten. Natürlich könnt ihr demonstrieren gehen. Da kommt dann die TraPO und BePo und zeigt Dir nachdrücklich, wie schmerzhaft die "Weiße Feder" ist. Und wenn Du Deine Zähne nach einem Treppensturz bei der Polizei wiederbekommen hast, sag bitte - Danke. Deine Arbeitskraft und Deine Zukunft gehören nun dem Arbeiter und Bauernstaat, der regelt und Du führst aus. Du willst das jetzt alles nichtmehr? Auch kein Problem - Haftplätze gibt's für alle Altersklassen und jeder Stadt ausreichend. Was dann dort mit Dir passiert? Ich sags mal so: 21 Tage Kettenbett jeweils 3x hintereinander und aus Männern werden Lämmer. Achja, übrigens eine Wehrpflicht gab es in alles sozialistischen Staaten - kann ich allerdings nicht viel drüber erzählen - ich war ja im Knast. NVA soll aber auch Shaice gewesen sein. Das ist es, was ihr wollt? Einen Staat, der euch bereits mit 14 aufschreibt, wie eure Zukunft verläuft?
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Die gestrige Gen-Z Demo in Ulm wurde von einem Typen aus der Pali-Aktivistenszene angemeldet, der zu feige ist, seinen Namen öffentlich zu nennen. Die Zerstörungen und Plünderungen in unseren Städten wurden – man kann es auf den entsprechenden Videos sehen – größtenteils von Migranten begangen, wobei es sich nicht um Italiener oder Kroaten handelt. Auch aber nicht nur dank meiner vier Kinder habe ich einen guten Kontakt zu jungen Leuten und daher möchte ich die Jugend in Schutz nehmen. Der Großteil der jungen Leute sind aus meiner Sicht tolle Menschen, die am Beginn ihres Lebens stehen und – bei allen Wirrungen, die im Leben eines jungen Menschen auftreten können – ihren Weg finden und gehen werden. Ich erlebe es seit vielen Jahren als Mutter, wie junge Leute in den Schulen durch Lehrer und Sozialarbeiter indoktriniert und manipuliert werden in einem derartig perfiden Ausmaß, dass es für Kinder und Jugendliche schwer bis unmöglich ist, das überhaupt zu erkennen, geschweige denn, sich dagegen zu wehren. Wir Eltern sind es, die zu großen Teilen aber dabei versagen, unsere Kinder davor zu schützen, aus Feigheit und aus Bequemlichkeit. Die Gewalt und Zerstörung, die sich gestern in unseren Städten zugetragen hat, ist nicht unserer Jugend zuzuschreiben, sondern ist schlichtweg Resultat der Politik der letzten Jahre. Die Probleme, die durch die seit 2015 unter dem Deckmantel Asyl anhaltende Masseneinwanderung aus meist mit dem unseren nicht kompatiblen Kulturkreisen entstanden sind, haben wir alle auszubaden, weil neben der Kriminalität und der sich dadurch zum Negativen veränderten Sicherheitslage gerade im öffentlichen Raum, unsere Systeme in allen relevanten, infrastrukturellen Bereichen überlastet sind. Aber es sind die jungen Menschen, die damit tagtäglich hauptsächlich konfrontiert werden. In den Schulen, in den Clubs, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, ja selbst in den Fußballvereinen. Den Kindern und Jugendlichen wird der öffentliche Raum genommen. Unsere Kinder sind es, die Opfer brutaler Gewalt werden, auf den Schulhöfen, wo sie Angriffen ausgesetzt sind – siehe Frankfurt Oder zuletzt, um nur ein Beispiel zu nennen, bis hin zu brutalsten Gewaltverbrechen, wie im Zug in Brokstedt, wo die beiden frisch verliebten jungen Leute Ann-Marie und Danny von einem staatenlosen Palästinenser getötet wurden, Philippos, der in Bad Oeynhausen von einem Syrer totgeschlagen wurde oder Susanna, die in Wiesbaden von einem Iraker vergewaltigt, erwürgt und wie Müll verscharrt wurde. Ich gehöre zur Generation X und bin persönlich unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen. Unsere Generation hatte ihre eigenen Probleme in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Wir waren sicher bemüht, alles dafür zu tun, dass es unsere Kinder leichter als wir haben. Und in vielerlei Bereichen haben sie das sicher auch. Aber es sind andere Probleme und Herausforderungen hinzu gekommen, politisch verursacht medial unterstützt, aber, und das gehört zur Wahrheit dazu, von uns gesellschaftlich größtenteils einfach hingenommen. Dass sich die Jugend in Teilen in schwierigen Zeiten den Falschen zuwenden, ihnen zuhören und sich von ihnen instrumentalisieren lassen ist nichts ungewöhnliches. Die Verbrüderung von Links und Anhängern des Islams ist dabei aus meiner Sicht die größte Bedrohung - auch und gerade für die Jugend und ihrer Zukunft. Der Zukunft unserer Kinder. Ich habe mich immer dagegen verwehrt, auf die Jugend einzuhacken und die jungen Leute als verweichlicht und verwöhnt darzustellen. Und dabei bleibe ich. Es sind unsere Kinder und darunter finden sich viele großartige Persönlichkeiten, aus denen verantwortungsvolle Menschen mit dem Herzen auf dem rechten Fleck werden. Es ist dabei unsere Verantwortung, ihnen die Möglichkeiten zu schaffen, die richtigen Wege zu finden und zu beschreiten. Eine gespaltene Gesellschaft – jung gegen alt, alt gegen jung – ist schwach und dazu nicht in der Lage.
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STEP 1: in den meisten EU-Ländern linke Politik STEP 2: dazu "Klimaneutralität" und "Einwanderung" STEP 3: finanziert durch gigantische Schuldenberge STEP 4: die Jugend fühlt sich zu Recht verarscht STEP 5: und "demonstriert" für noch mehr linke Politik
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"Die Unterscheidung zwischen Staatsangehörigkeit und ethnischer Zugehörigkeit ist im Grundgesetz selbst angelegt: Art. 116 Abs. 1 definiert "Deutscher" sowohl über den Besitz der Staatsangehörigkeit als auch über die "deutsche Volkszugehörigkeit" bei Vertriebenen und deren Nachkommen." Diese Trennung ist keine Erfindung der AfD, sondern entspricht dem ethnologischen Standard und der historischen Realität der Bundesrepublik. Sie impliziert weder eine Wertung noch eine Hierarchie. Wer daraus automatisch "Faschismus" ableitet, projiziert eine normative Überhöhung, die das Grundgesetz nicht enthält. Die eigentliche Frage bleibt, ob man ethnische Zugehörigkeit als deskriptive Kategorie akzeptiert oder ob jede Erwähnung davon bereits als illegitim gilt. Ersteres ist verfassungsrechtlich und empirisch haltbar, letzteres eine politische Setzung.
Quelle: "Ulrich Siegmund, ich komme... 🦅" (YouTube)
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Nein, es ist kein Generationenkrieg. Die ganze Bevölkerung ist dran. Boomer-Bashing, Millennial-Bashing, Gen-Z-Bashing. Das ist billiges Ablenkungsmanöver. Die Probleme in Deutschland treffen nicht "die Alten" oder "die Jungen" isoliert. Sie treffen die Gesamtbevölkerung, nur unterschiedlich spürbar. Demografie: Wir werden massiv älter und bekommen zu wenig Kinder. Das belastet Renten, Pflege und Arbeitsmarkt für alle, nicht nur für die, die jetzt einzahlen, und nicht nur für die, die später rauskommen. Wohnen: Mieten und Kaufpreise sind für junge Menschen oft untragbar. Gleichzeitig sitzen viele Ältere in zu großen, teuren oder sanierungsbedürftigen Wohnungen und können oder wollen nicht umziehen. Ergebnis: Verdrängung, Familiengründung wird verschoben, und die Städte werden unsozialer. Für alle. Energie und Industrie: Hohe Preise, unsichere Versorgung und Standortnachteile treffen Arbeitnehmer, Betriebe und damit auch die Steuerbasis, von der Sozialsysteme abhängen. Wer denkt, das treffe nur "die Jungen", unterschätzt, wie schnell das auf Renten und Pflege durchschlägt. Bürokratie und Staat: Überregulierung, langsame Verfahren und hohe Abgabenlasten machen Gründung, Bauen und Arbeiten schwerer. Das spüren Selbstständige, Angestellte und Rentner gleichermaßen. Soziale Spannungen und Vertrauen: Wenn Gruppen gegeneinander ausgespielt werden (Generationen, Herkunft, Stadt/Land), verliert der gesellschaftliche Zusammenhalt. Dann wird es für niemanden besser. Generationenbashing ist bequem, weil es einfache Schuldige liefert. Die Wahrheit ist unangenehmer: Wir haben über Jahrzehnte Entscheidungen getroffen (oder unterlassen), die das Gesamtsystem unter Druck setzen und jetzt zahlen fast alle mit. Junge mit Zukunftsangst und verzögerter Lebensplanung, Mittlere mit Belastung und Unsicherheit, Ältere mit Pflege- und Rentenrisiken. Statt "die Boomer haben alles kaputtgemacht" oder "die Jugend ist undankbar" bräuchten wir ehrliche Diskussionen über Demografie, Arbeitsanreize, Wohnungsbau, Energie und Staatsausgaben. Ohne moralische Keulen, ohne ideologische Verblendung, ohne Scheuklappen und ohne Generationen-Schuld. Die Lage ist für die Gesamtbevölkerung schlecht genug. Wir machen sie nicht besser, indem wir uns gegenseitig die Schuld zuschieben.
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Über Halloween Halloween geht auf das keltische Fest Samhain zurück. Die Kelten feierten es am 31. Oktober / 1. November als Ende der Ernte und Beginn des Winters. Sie glaubten, dass in dieser Nacht die Grenze zwischen Lebenden und Toten besonders dünn war. Deshalb zündeten sie Feuer an, trugen Verkleidungen und opferten Speisen. Mit der Christianisierung wurde der 1. November zum Allerheiligentag. Der Vorabend hieß "All Hallows' Eve". Daraus entstand der Name Halloween. Viele keltische Bräuche blieben erhalten. Ursprünglich schnitzte man Laternen aus Rüben (Turnips), um böse Geister abzuschrecken. Im 19. Jahrhundert brachten irische Einwanderer die Traditionen in die USA. Dort entstanden die bekannten Elemente: Kürbislaternen (statt Rüben), Trick-or-Treating und Kostüme. Im 20. Jahrhundert wurde Halloween zum großen, kommerziellen Fest, das vor allem Kindern großen Spaß macht. Ob ihr das mögt oder nicht, bitte lasst den Leuten ihren Spaß 🙏 In diesen Zeiten mal der Realität entfliehen und wieder ein bisschen Kind sein, tut der Seele gut. Schönen Feiertag (eigentlich Reformation) euch allen 🫶
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Ach ja, die mächtigen T-Shirt-Aufdrucke. Rosa und "Be kind / Smile / Princess" machen aus Mädchen fügsame Prinzessinnen, Blau und "Born to win / Hero" aus Jungs unaufhaltsame Welteroberer. Wenn man die Aufdrucke einfach umdreht und den Mädchen "Born to conquer" in Blau und den Jungs "Be soft / Princess" in Rosa aufdruckt, lösen sich die Unterschiede bestimmt in Luft auf. Funktioniert ja seit 20 Jahren in jeder Kita so hervorragend. Deswegen stürmen die Mädchen auch massenhaft die Bauklotz-Ecke und die Jungs das Puppenhaus. Oder halt nicht ☺️
Auf Mädchen-Kleidung steht: "Be kind", "Smile" oder "Princess". Auf Jungen-Kleidung steht: "Born to win", "Abenteurer" und "Hero". Mädchen sollen lieb, Jungen hingegen mutig sein.
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KI: Die beste Erfindung seit geschnittenem Brot… und gleichzeitig die beste Chance, uns selbst zu ersetzen. Chancen: Plötzlich erledigt die KI in 3 Minuten, wofür du sonst einen ganzen Nachmittag und drei Kaffees gebraucht hast. Forschung, Medizin, Bildung, alles wird schneller, besser und irgendwie fairer. Endlich mal ein Assistent, der nicht krankfeiert. Risiken: Dein Job könnte bald von einem Algorithmus gemacht werden, der weder Urlaub noch Gehaltserhöhung will. Macht konzentriert sich bei ein paar Tech-Bros, Fake-News werden Hollywood-reif. Und irgendwann fragt die KI vielleicht: "Mensch? Brauchen wir den noch?" Fazit: KI ist weder Superheld noch Weltuntergang. Sie ist eher wie ein genialer, leicht psychopathischer Praktikant: unglaublich nützlich, solange man ihn im Auge behält. Habt einen angenehmen Freitag und immer einen kleinen Schalk im Nacken 😉🫶
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Das Konzept "Sippenhaft" hat mittelalterliche germanische Wurzeln, wurde jedoch vom NS-Regime ideologisch aufgeladen und als Terrorinstrument eingesetzt. Es beruhte auf der Vorstellung von "Blutschuld" und rassischer bzw. politischer Kollektivschuld. Besonders nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 radikalisierte sich die Praxis. Familien von Verschwörern, Deserteuren oder "Wehrkraftzersetzern" wurden verhaftet, in Konzentrationslager gebracht oder anderweitig bestraft. Heinrich Himmler und lokale Stellen der Partei und Wehrmacht nutzten die Drohung, um Einschüchterung zu erzeugen. Die Anwendung war oft willkürlich und dezentral, aber die bloße Angst vor familiären Konsequenzen wirkte disziplinierend. Sippenhaft war kein kodifiziertes Recht im modernen Sinne, sondern ein Instrument der totalitären Kontrolle, das die individuelle Verantwortung auf die gesamte Sippe ausweitete. Die Ironie der heutigen Praxis: Eine Methode, die die Nationalsozialisten zur Unterdrückung und Einschüchterung einsetzten, wird heute in abgewandelter Form gegen missliebige Personen eingesetzt. Sobald die Kartei online verfügbar war, begannen gezielte Recherchen nach Vorfahren von Politikern, Journalisten, Wissenschaftlern oder öffentlichen Figuren. Ein entfernter Großonkel, der 1933 oder 1937 der Partei beigetreten war, wird dann als Beweis für "belastete Herkunft" oder moralische Makel der lebenden Person präsentiert. Das ist keine juristische Sippenhaft, aber eine moralische und mediale Variante der Kollektivschuld. Die Verantwortung wird von der historischen Person auf ihre Nachkommen übertragen, unabhängig davon, ob diese die Handlungen kannten, billigten oder überhaupt etwas damit zu tun hatten. Die Logik lautet: Weil jemand in der Familie einst Parteimitglied war, ist die heutige Haltung oder Glaubwürdigkeit der Person diskreditiert. Genau diese Übertragung individueller Schuld auf die Sippe war das Kernprinzip der nationalsozialistischen Praxis. Historisch betrachtet ist die NSDAP-Mitgliedschaft vieler Deutscher kein Geheimnis. Millionen traten ein; die Partei durchdrang weite Teile der Gesellschaft. Die Veröffentlichung der Kartei ermöglicht wertvolle historische und familiengeschichtliche Aufarbeitung. Sie wird problematisch, wenn sie selektiv und instrumentell eingesetzt wird, als moralische Waffe gegen politische Gegner, während man bei den eigenen Vorfahren oder bei genehmen Personen milde urteilt oder schweigt. Die Ironie ist bitter: Wer die NS-Zeit und ihre Methoden zu Recht verurteilt, sollte die Logik der Sippenhaft nicht selbst übernehmen. Individuelle Verantwortung, Kontext und Unterscheidung zwischen Mitgliedschaft, Mitläufertum und aktiver Täterschaft bleiben entscheidend. Die Kartei ist ein Archiv, kein Tribunal über die Lebenden. Sie sollte der historischen Wahrheit dienen, nicht der politischen Diskreditierung durch assoziative Schuld und auch nicht als Instrument, um "Haltung" zu erzeugen. Wer das trotzdem tut, bedient sich Nazi-Methoden und sollte sich selbst stark hinterfragen.
Das tägliche, schlechte Gewissen muss erhalten bleiben. Damit ihr immer schön auf Linie bleibt. Haltung! Viel wichtiger als selbst zu denken.
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Wer die bewusste Entscheidung einer Frau, Mutterschaft und Familie in den Mittelpunkt zu stellen, pauschal abwertet, stellt genau jene Selbstbestimmung in Abrede, die er oder sie sonst so lautstark verteidigt. Selbstbestimmung bedeutet, dass Frauen unterschiedliche Lebensentwürfe wählen dürfen, einschließlich desjenigen, der nicht primär auf Erwerbsarbeit, Status oder Karriere ausgerichtet ist. Viele Frauen treffen diese Entscheidung nicht aus Mangel an Alternativen oder "Rückständigkeit", sondern weil sie darin Erfüllung, Sinn und einen bewussten Lebensschwerpunkt sehen. Diese Wahl als minderwertig, rückständig oder problematisch zu brandmarken, ersetzt echte Wahlfreiheit durch eine neue Norm: Wer nicht in erster Linie berufstätig ist und Kinderbetreuung auslagert, gilt als verdächtig oder gescheitert. Das ist keine Unterstützung von Autonomie, sondern eine Einschränkung der akzeptierten Optionen. Wer Selbstbestimmung ernst nimmt, muss auch die Entscheidung für traditionelle oder familienzentrierte Rollen akzeptieren, ohne sie als "Seuche", Fehler oder falsches Bewusstsein zu pathologisieren. Andernfalls wird "Selbstbestimmung" zu einem Etikett, das nur für bestimmte, politisch erwünschte Lebenswege gilt.
NICHTS IST FALSCH DARAN - einfach Mama zu sein und die Familie in den Mittelpunkt zu stellen ❤️ Mütter und die traditionelle Familie abzuwerten ist eine Seuche unserer Zeit. Das Gute ist, dass Seuchen wieder verschwinden 😉
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Kennst du diese Typen? Du erzählst, dass du eine Gehaltserhöhung bekommen hast und die erste Reaktion ist: "Na ja, dafür musst du jetzt bestimmt mehr arbeiten und wirst ausgenutzt." Du sagst, das Wetter ist wunderschön und sie: "Aber morgen kommt der Regen und dann ist alles wieder schlimm." Du sagst, du fühlst dich als ob du über's Wasser gehen kannst und sie: "Nicht mal schwimmen kannst du." Irgendwas Gutes passiert? Sofort wird der Haken, der Hintergedanke, das mögliche Scheitern gesucht. Das ist kein Realismus. Das ist ein festgefahrener Negativ-Modus. Sie haben irgendwann gelernt, dass Hoffnung gefährlich ist. Besser gleich enttäuscht sein, bevor es weh tut. Negatives Denken gibt ihnen (kurzfristig) Kontrolle. Wenn man alles Schlechte vorher "sieht", fühlt man sich weniger überrascht und verletzlich. Manche benutzen es als Schutzschild: "Ich bin ja nur ehrlich / realistisch", obwohl sie eigentlich nur ängstlich oder bitter sind. Bei anderen steckt echte Erschöpfung oder depressive Verzerrung dahinter. Das Gehirn filtert dann systematisch das Gute raus und vergrößert das Schlechte. Und bei manchen ist es einfach zur Identität geworden. Positiv sein? Das wäre ja naiv. Negativ sein fühlt sich "tiefgründig" an. Das Problem: Wer dauernd den Negativ-Filter auf hat, verpasst nicht nur schöne Momente. Er trainiert sein Gehirn aktiv darauf, das Leben als Bedrohung zu erleben. Und das macht langfristig unglücklicher, zynischer und einsamer. Man muss nicht alles durch die rosarote Brille sehen. Aber wer konsequent nur die schwarze auf hat, sieht am Ende gar nichts mehr klar, und vor allem nichts, was sich lohnen würde. Manchmal ist das Gute einfach… gut. Und das zuzulassen, ist keine Schwäche. Habt einen angenehmen Tag 🫶
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Der Kern der "Rassenlehre"-Kritik: Dieselbe Person, die Diversität hochhält und politische Gegner ausschließt, argumentiert plötzlich mit genetischer Unterschiedlichkeit als Qualitätsmerkmal. Die Dummheit liegt weniger in einem einzelnen Satz als in der fehlenden Konsistenz und der Fehleinschätzung der Wirkung. Wer als Apothekerin öffentlich eine große Kundengruppe auslädt und gleichzeitig genetische Thesen aufstellt, die leicht als eugenisch oder rassistisch gelesen werden können, provoziert massiven Gegenwind. Negative Bewertungen, Proteste, Staatsschutz-Ermittlungen und öffentliche Empörung waren die vorhersehbare Folge. Die Bösartigkeit sehen Kritiker in der absichtlichen Polarisierung: Sie nutzt ihre Position und ihre Reichweite, um eine politische Feindbild-Markierung zu setzen, während sie sich selbst als weltoffen und diversitätsfreundlich inszeniert. Das wirkt für viele wie selektive Empörung und doppelte Standards. Ob man ihre Haltung als mutig, naiv, inkonsistent oder böswillig bewertet, hängt vom politischen Standpunkt ab. Faktisch hat sie mit ihrer Kombination aus Kundenausgrenzung und genetischer Rhetorik selbst den größten Teil der Kritik provoziert 🤷
Rassenlehre? Ist es wieder soweit Frau Kutter? #pandaapotheke
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Addendum: Dass sie Leute wie Mesut Özil, Jerome Boateng, Dennis Schröder, Cem Özdemir, Serge Gnabry u.v.a. ganz offensichtlich nicht als Deutsche miteinbezieht, spricht im Grunde schon für einen ausgeprägten Völkerhass gegen sich selbst, deren Eltern nicht aus gemischter Kultur stammen.
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Moin 😎
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"Starke Frauen machen die Welt besser." Diesen Satz hören wir immer wieder. Klingt gut. Klingt moralisch. Klingt wie etwas, dem man nicht widersprechen darf ohne als Sexist zu gelten. Genau deshalb lohnt sich der Widerspruch. Stärke ist kein moralischer Wert. Sie ist ein Instrument. Eine starke Frau kann eine Gesellschaft aufbauen oder sie vergiften. Sie kann Kinder schützen oder sie instrumentalisieren. Sie kann die Wahrheit sagen oder sie mit charismatischer Härte unterdrücken. Geschichte und Gegenwart sind voll von Beispielen beider Richtungen. Die Behauptung, dass "Stärke" bei Frauen automatisch etwas Gutes bewirkt, ist genauso naiv wie die alte Behauptung, dass "Stärke" bei Männern automatisch etwas Schlechtes bewirkt. Was hier eigentlich passiert, ist eine moralische Zuschreibung über Geschlecht: Weibliche Stärke wird als zivilisatorisch positiv gelabelt, männliche Stärke oft als potenziell gefährlich. Das ist kein Fortschritt, sondern eine ideologische Umkehrung alter Stereotypen. Wer Stärke nur dann feiert, wenn sie in einem bestimmten Geschlechtskörper steckt, betreibt keine Emanzipation, sondern Identitätsmarketing. Außerdem: Was gilt überhaupt als "stark"? Die Fähigkeit, Konkurrenz auszuhalten? Emotionale Unabhängigkeit? Machtstreben? Opferbereitschaft? Die heutigen Definitionen sind oft so weich und selektiv, dass "starke Frau" längst ein kulturelles Statussignal geworden ist; weniger eine Beschreibung von Charakter als eine Zugehörigkeitsbekundung. Wer die Phrase kritisiert, wird nicht mit Argumenten beantwortet, sondern mit dem Vorwurf, er wolle Frauen wieder schwach und abhängig. Die Welt wird nicht besser, weil mehr Frauen "stark" sind. Sie wird besser, wenn mehr Menschen (unabhängig vom Geschlecht) kompetent, ehrlich, verantwortungsfähig/-bewusst und nicht narzisstisch sind. Stärke ohne diese Eigenschaften ist bloß Durchsetzungskraft. Und Durchsetzungskraft allein hat noch nie eine Zivilisation gerettet. Wünsche euch allen ein schönes Wochenende 🫶
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Unabhängig davon, wie man zur AfD steht: Der Vergleich der AfD mit den Nationalsozialisten hinkt massiv, weil er historische Fakten, Ideologie, Methoden und Ziele systematisch verwechselt. Er funktioniert als rhetorische Keule, nicht als Analyse. Was die NSDAP tatsächlich war Die Nationalsozialisten waren eine totalitäre, rassenbiologische Bewegung mit klaren Kernmerkmalen: Rassenideologie als Fundament: Der Staat sollte auf "arischer" Rassenhierarchie aufbauen. Juden, Sinti/Roma und andere wurden als existenzielle Feinde definiert; der Holocaust und der Vernichtungskrieg im Osten folgten daraus logisch. Diktatur und Gewalt: Ab 1933 systematische Zerschlagung der Demokratie (Ermächtigungsgesetz, Gleichschaltung, Konzentrationslager, SA/SS-Terror). Keine Wahlen mehr, keine Opposition, Führerprinzip. Expansionskrieg und Totalmobilisierung: Lebensraum-Politik, Autarkie, Militarismus als Selbstzweck. Wirtschaft und Gesellschaft: Staatlich gelenkte Kommandowirtschaft, Zwangsarbeit, vollständige Unterordnung des Individuums unter die "Volksgemeinschaft". Das war kein "rechter Populismus" oder "Kritik an Migration". Es war ein revolutionäres, mörderisches Projekt zur Neuordnung Europas auf rassenbiologischer Grundlage. Was die AfD ist Die AfD ist eine 2013 gegründete, nationalkonservative bis rechtspopulistische Partei, die innerhalb des demokratischen Systems operiert: Sie kritisiert massenhafte Zuwanderung (besonders aus muslimischen Ländern), die Folgen für innere Sicherheit, Sozialsysteme und kulturelle Kohäsion, den Euro und bestimmte EU-Politiken sowie die Klimapolitik. Sie nimmt an Wahlen teil, sitzt in Landtagen und im Bundestag, stellt Fraktionen und wird von Wählern gewählt (in mehreren Bundesländern und bundesweit zeitweise zweitstärkste Kraft). Sie fordert keine Abschaffung der Demokratie, keinen Führerstaat und keinen Rassenstaat. Ihre Programmatik ist primär souveränistisch und migrationskritisch, Positionen, die in anderen westlichen Ländern (zB bei Teilen der Republikaner, in Dänemark, den Niederlanden oder Italien) im konservativen Spektrum liegen und dort nicht automatisch als "Nazi" gelten. Konkrete Unterschiede, die den Vergleich zerlegen Ideologie: Nazis wollten Juden und andere Gruppen vernichten und einen Rassenstaat errichten. Die AfD will Zuwanderung begrenzen und zurückführen, was auch viele Sozialdemokraten und Christdemokraten in Europa fordern. Das ist keine genozidale Rassenlehre. Gewalt und Machtmittel: Die NSDAP baute systematisch Terrorapparate auf und putschte sich in die Macht. Die AfD hat keine SA, keine Konzentrationslager und keine geheimen Armeen. Demokratie: Die Nazis beseitigten sie. Die AfD lebt von ihr und kritisiert (manchmal grob) die etablierten Parteien und Medien, ein klassisches populistisches Muster, das es auch links gibt. Historische Kontinuität: Die AfD ist keine Nachfolgeorganisation der NSDAP. Ihre Gründer kamen aus dem bürgerlich-liberalen und nationalkonservativen Spektrum. Radikalisierungstendenzen in Teilen sind real und kritisierbar, aber das macht die gesamte Partei nicht zur NSDAP 2.0. Der Vergleich ist ein bequemes Totschlagargument um sich nicht mit konkreten Fragen (Asylzahlen, Parallelgesellschaften, Kriminalitätsstatistiken, Energiepreise) auseinanderzusetzen. Das funktioniert in Deutschland besonders gut, weil die NS-Zeit zu Recht als absolute Negativfolie gilt. Godwin’s Law gilt auch hier: Je emotionaler die Debatte, desto schneller der Hitler-Vergleich. Es gibt in der AfD problematische Personen, Aussagen und Flügel, die man scharf kritisieren kann und sollte, ohne gleich die gesamte Partei und ihre Wähler in die Nähe von Auschwitz zu rücken. Wer das trotzdem tut, betreibt Geschichtsrelativierung in die andere Richtung: Er verharmlost den Nationalsozialismus, indem er ihn mit einer demokratisch gewählten Oppositionspartei gleichsetzt und sollte sich ernsthaft fragen, ob er nicht (wie seine Vorfahren) ein Propagandaopfer geworden ist.
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taz.de/Warum-die-Zeitschrift… Manche Artikel haben eine wunderbare Eigenschaft: Man muss sie gar nicht groß auseinandernehmen. Man muss nur darauf achten, wann Meinung plötzlich so formuliert wird, als wäre sie allgemeingültige Geschichtsschreibung. Die taz erklärt uns also, **„Emma“ habe dem Feminismus zuletzt mehr geschadet als genutzt**. Aha. Wer hat das festgestellt? Der Bundesrechnungshof des Feminismus? Die Stiftung Warentest für Frauenbewegungen? Gab es eine DIN-Norm „Feministischer Nutzen 2026“? Nein. Carolina Schwarz findet das. Das darf Carolina Schwarz selbstverständlich finden. Es ist schließlich ausdrücklich ein Kommentar. Nur sollte man dann vielleicht auch so schreiben: **Ich finde.** Nicht: **So war es.** Denn beim Lesen entsteht bei mir zunehmend der Eindruck, dass hier nicht nur eine Zeitschrift verabschiedet wird. Hier wird einer 83-jährigen Frau von der nachfolgenden Generation noch schnell erklärt, was sie in den vergangenen fünfzig Jahren alles falsch gemacht hat. Das besitzt schon eine gewisse Komik. Alice Schwarzer gründete 1977 *Emma*, hielt das Magazin fast fünf Jahrzehnte am Leben und führte Debatten über Abtreibung, sexualisierte Gewalt, Pornografie, Prostitution, Islamismus, Brustkrebs, Genitalverstümmelung und zahlreiche andere Themen zu Zeiten, in denen einige davon gesellschaftlich noch ausgesprochen unbequem waren. Selbst die taz räumt ein, dass sie und *Emma* den deutschen Feminismus über Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt haben. Und jetzt kommt gewissermaßen die Endabrechnung: Ja, ja, schön gemacht damals. Aber zuletzt leider falscher Feminismus. Ich stelle mir Alice Schwarzers Reaktion ungefähr so vor: **„Mädchen, komm du erst einmal in meine Jahre.“** Gründe erst einmal eine Zeitschrift. Ohne Internet. Ohne Instagram. Ohne X. Ohne Substack. Ohne eine fertige feministische Infrastruktur, in die du dich einfach hineinsetzen kannst. Halte das Ding fünfzig Jahre am Leben. Streite dich mit Politikern, Kirchen, Medienhäusern, Männern, Frauen und irgendwann sogar mit großen Teilen deiner eigenen Bewegung. Werde beschimpft. Werde verklagt. Verliere Leser. Gewinne neue. Vertrete gelegentlich Positionen, bei denen selbst deine früheren Mitstreiterinnen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Und steh mit 83 Jahren immer noch da. **Dann können wir uns gern darüber unterhalten, wer dem Feminismus wie viel genutzt oder geschadet hat.** Denn das ist vielleicht das Interessanteste an diesem taz-Kommentar: Er zeigt sehr schön das Problem moderner politischer Bewegungen. Sie tun sich schwer damit, frühere Erfolge einfach einmal als Erfolge stehenzulassen. Irgendjemand hat etwas erreicht? Moment. War das ausreichend intersektional? War das transinklusiv? War das postkolonial genug? War das für alle Gruppen gleichzeitig richtig? Wurde dabei vielleicht eine heutige Theorie aus dem Jahr 2026 noch nicht berücksichtigt? Und irgendwann wird aus Geschichte eine nachträgliche Qualitätskontrolle mit Kriterien, die Jahrzehnte später erfunden wurden. Alice Schwarzer hat Fehler gemacht. Selbstverständlich. Sie hat provoziert. Sie hat sich verrannt. Sie hat Positionen vertreten, die man entschieden ablehnen kann. Aber wisst ihr, was sie vor allem getan hat? **Sie hat etwas aufgebaut.** Fast fünfzig Jahre lang. Und deshalb würde ich bei aller Kritik vielleicht einen kleinen Rest Demut empfehlen. Nicht Ehrfurcht. Nicht Heldenverehrung. Nur Demut. Denn es ist erstaunlich leicht, im Jahr 2026 über eine Frau zu schreiben, was sie seit 1977 alles hätte besser machen sollen. 1977 selbst etwas aufzubauen war geringfügig schwieriger. Und vielleicht würde Alice Schwarzer den ganzen Artikel tatsächlich einfach lesen, die Zeitung zusammenfalten und sagen: **„Meine Liebe, werd erst einmal erwachsen. Dann reden wir weiter.“** Ich würde es ihr nicht einmal übelnehmen.
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Über das Lästern. Eine kleine Analyse. Lästern ist das systematische, oft genüssliche Herabsetzen anderer hinter deren Rücken, verbal, schriftlich oder digital. Es reicht von harmlosem Tratsch bis zu gezielter Rufschädigung. Im Netz hat es eine besonders giftige Form angenommen: Manche User beißen sich monate- oder jahrelang an einzelnen Personen fest, analysieren jede Äußerung, jeden Fehler, jedes Detail und halten den "Fall" künstlich am Leben. Das Phänomen der Dauer-Obsession Es gibt User, die über Jahre hinweg denselben Menschen tracken. Sie sammeln Screenshots, erstellen Timelines, deuten alles negativ um und kehren bei jeder Gelegenheit zum Thema zurück, selbst wenn die betreffende Person längst weitergezogen ist oder gar nicht mehr öffentlich auftritt. Das ist kein gelegentliches Meckern mehr sondern eine Form von obsessiver Beschäftigung, die dem klassischen Stalking in der Intensität nahekommt, nur dass sie öffentlich und unter dem Deckmantel von "Kritik", "Aufklärung“"oder "Accountability" stattfindet. Diese Haltung ist kritikwürdig, weil sie - asymmetrisch ist: Der Gelästerte hat meist keine Chance auf echte Gegendarstellung und lebt mit einem permanenten digitalen Schatten. - selbstverstärkend wirkt: Je länger die Kampagne läuft, desto mehr Identität und soziale Anerkennung bezieht der Lästernde aus seiner Rolle als "Aufdecker" oder "Wächter" - Zeit und Energie verschwendet, die der Betroffene und der Beobachter für produktiveres nutzen könnten. - oft unverhältnismäßig wird: Ein Fehler, eine ungeschickte Aussage oder eine persönliche Schwäche wird zur totalen Charaktervernichtung aufgeblasen. Warum tun Menschen das? Mehrere Mechanismen greifen ineinander. Identitätsstiftung durch Feindbild Ein dauerhaftes Feindbild gibt Struktur und Zugehörigkeit. Man ist "der, der gegen Person X kämpft". Das füllt innere Leere und schafft eine klare Wir-gegen-die-Dynamik. Besonders in Online-Communities wird der gemeinsame Hass zum sozialen Kitt. Projektion und Selbstschutz Was man an sich selbst nicht aushält (Unsicherheit, Neid, eigene moralische Ambivalenz), wird auf den anderen projiziert. Indem man den anderen vernichtet, fühlt man sich vorübergehend reiner und überlegen. Dopamin und Kontrollillusion Jeder neue "Beweis", jedes Like, jede zustimmende Antwort belohnt das Gehirn. Gleichzeitig entsteht die Illusion von Kontrolle: "Ich habe ihn/sie durchschaut und kann ihn/sie nicht mehr entkommen lassen." Das ist für Menschen mit geringem Selbstwertgefühl extrem verführerisch. Parasoziale Beziehung mit negativem Vorzeichen Manche entwickeln eine intensive, einseitige Beziehung zu der Person, nur eben destruktiv. Der andere wird zum zentralen Bezugspunkt des eigenen Alltags. Ohne ihn fehlt etwas. Moralischer Rausch und Statusgewinn In bestimmten Kreisen gilt aggressives Lästern als Tugend. Wer besonders scharf und ausdauernd "kritisiert", steigt im Ansehen. Die eigentliche Sache (Gerechtigkeit, Wahrheit) tritt hinter dem Statusspiel zurück. Mangel an realen Konflikten und Bedeutung In einem oft reizarmen Alltag liefert das digitale Feindbild Spannung, Bedeutung und das Gefühl, etwas Wichtiges zu tun. Jahre später steckt man dann in einer Art digitalem Grabenkrieg, der längst keinen realen Nutzen mehr hat. Dauerhaftes Festbeißen an einzelnen Personen ist selten edle Wachsamkeit. Häufiger ist es eine Mischung aus emotionaler Bedürftigkeit, Identitätsarbeit und belohnender Gruppenzugehörigkeit. Es schadet dem Gelästerten, vergiftet den öffentlichen Diskurs und hält den Lästernden selbst in einer unreifen, reaktiven Haltung gefangen. Wer wirklich an Wahrheit oder Veränderung interessiert ist, lässt irgendwann los oder wendet die gleiche kritische Energie auf sich selbst und die eigenen Motive an. Ich persönlich muss sagen, dass ich mich inzwischen vor so manchem Nutzer, der das über Monate und Jahre betreibt, regelrecht ekle. Ich möchte mit denen nichts zu tun haben.
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Die sich anbahnende Koalition aus Dunkelrot-Grün-Rot in Berlin schlägt derart hohe Wellen, dass der Tsunami sogar im Hafen von Wien über die Kaimauer bricht. Die österreichische Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, Claudia Bauer, hat davor gewarnt, man opfere die eigene Demokratie auf dem Altar der naiven Toleranz, wenn man nun ausgerechnet denjenigen eine Zuflucht biete, die durch den Sogeffekt der deutschen Hauptstadt auf den hiesigen Kontinent angezogen würden. Deutliche Worte innerhalb der konservativen ÖVP, in denen auch das milde Eingeständnis mitschwingt, Merkels Willkommenskultur sei kein Ausdruck von Menschlichkeit oder Barmherzigkeit gewesen, sondern schlichtweg die Kapitulation vor der Übermacht einer schizophrenen Moralisierung. Denn auch mit dem neuesten Pakt, den die Nationalstaaten in Brüssel geschlossen haben, ändert sich am Zustand der offenen Grenzen kaum etwas. Der Reiz des Aufbruchs aus Afrika oder dem Mittleren Osten wird ungebrochen sein, er dürfte sogar ansteigen. Denn gepaart mit einem neuen Landesaufnahmeprogramm, welches sich sehr allgemein an vulnerable Gruppen von Kindern über Eltern bis hin zu Älteren, Schwachen und Opfern von Krieg oder Krisen richtet, sendet Bürgermeisterin in spe, Elif Eralp, ein deutliches Zeichen. Der vollständigen Ausschöpfung und Verlängerung humanitärer Aufenthaltsrechte, welche faktisch zu einer Nulllinie bei den Abschiebungen führen, dürften "Flüchtende" in ein besseres Leben aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan mit glanzvoll geweiteten Augen entgegensehen. Zwar liegt die wesentliche Lenkungsfunktion weiterhin beim Bund, doch langfristig kann man mit einer deutlich höheren Nettozuwanderung rechnen, einem angespannten Wohnungsmarkt, der sich zusätzlich der Herausforderung von zehntausenden Enteignungen stellen muss. Schon jetzt sind Schulen und Sozialsysteme überlastet, der Ausländeranteil liegt bei einem Viertel. Schließt man Personen mit Migrationshintergrund ein, sind es 40 Prozent. Innerhalb eigener Reihen wird das Narrativ einer Partei der "Teilhabe" gestärkt. Letztlich müssen nicht nur die Mieter damit klarkommen, dass ihnen die Kosten für das massenhafte "Vergesellschaften" auferlegt werden. Alle Steuerzahler an Spree und Havel übernehmen die Zeche einer Parallelwelt, in der die Uhren nicht erst seit gestern rückwärts gehen. Während andere EU-Metropolen die Bremse angezogen haben und zur Umkehr ansetzen, wächst die Begeisterung in Herkunftsländern und bei Schleusernetzwerken über die wachsende Attraktivität eines politischen Gegenpols, welcher in der migrantischen "Community" schon jetzt als das wahre Eldorado diesseits des Mittelmeers kommuniziert wird. Was auf den ersten Blick wie ein Protestlager gegen den restriktiven Trend auf abendländischem Boden erscheint, hat massive Signalwirkung nach außen. Immer mehr wird Irregularität begünstigt, unsere Verhandlungsposition geschwächt. Das Symbol der linksliberalen Empfänglichkeit für jeden, der Trittbrett fährt oder auf der Nase herumtanzt, offenbart die kindsköpfige Wesensart des sozialistischen Tugend- und Gesinnungsterrors: "Turkeys voting for Christmas!".
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