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Hey BUA Community, wir sind mal wieder gefragt. Die UA 🇺🇦 Special Operation Forces brauchen dringend einen Jammer zur Abwehr von RU 🇷🇺 Drohnen. Die Jungs gehen wirklich da hin, wo es brandgefährlich ist. @NiklasWenzel_ ist gerade bei ihnen vor Ort. Kosten: €10k. knapp €6k sind bereits drin. Was meint Ihr, können wir zusammen einen kleinen Spenden-Endspurt hinlegen, um den Sack die nächsten 30h zuzumachen? 🫶
PP 🔗 paypal.com/pools/c/9t0YqeyKk…
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Schon aufgefallen? Kein Mensch kritisiert heute mehr die SPD für die anstehende Regierungsbildung mit DIE LINKE in Berlin. Bas mag aus tragischen privaten Gründen aufgehört haben, aber sie hat mit Zeitpunkt und Formulierung ihres Rücktrittsschreibens auf dem Weg zur Tür ihrer Partei noch ein letztes Abschiedsgeschenk hinterlassen. Eine Vorlage, die ihre Genossen aktuell dazu nutzen, mit Erfolg ein grosses Empörungs-Ablenkung-Theater aufzuführen.
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Die AfD ist keine normale Partei. Es ist nicht normal, Menschen mit Behinderung als nicht normal einzuschätzen. Es ist nicht normal, den Nationalsozialismus als Vogelschiss der Geschichte zu sehen. Es ist nicht normal, sich Moskau anzudienen und unsere Werte aufzugeben. Daher kann es auch keinen normalen Umgang mit der AfD geben. #Miosga
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Es ist völlig richtig was @jaegerthomas2 hier sagt. Gleichzeitig ist es mir nicht erklärlich, warum sich BuReg und insbesondere die Union sich bei diesem Thema dermassen von AfD und BSW treiben lässt.
Es wäre ein Leichtes mal die Alternativen für Deutschland und Europa vorzurechnen, wenn Russland in der Ukraine gewinnt. Angefangen von den Verteidigungs-Kosten, wenn die Russische Armee mit einer zumindest teilweise eingegliederten Ukrainischen Armee an der NATO Ost-Flanke im Baltikum und in Polen gegen uns stehen würde, bis hin zu min. 10-15 Mio. zusätzlichen Flüchtlingen aus der Ukraine, die keiner aufhalten wird und kann.
Das Problem was ich sehe in der Kommunikation ist, dass man von den Russen-Stussern von rechts- und links Aussen über die finanziellen Kosten der Ukraine-Hilfe politisch angegriffen wird, aber versucht moralisch zurückzuargumentieren. Das ist ein massiver Kommunikationsfehler.
Wenn jemand eine Rechnung auf macht, muss ich ihm die Rechnung um die Ohren hauen, nicht kopfschüttelnd den moralischen Zeigefinger erheben. Wenn ich über Zahlen angegriffen werde, kann ich dagegen keine "Wohlfühl-Argumente" zu Felde führen. Das funktioniert einfach nicht.
Mir fehlt der politische Pragmatismus in der Kommunikation bei diesem Thema in Deutschland ganz gewaltig. Wenn jemand sein Auto nicht mehr tanken kann, ihm die Energie-Kosten über den Kopf wachsen, vielleicht dieses Jahr mit der Familie nicht mehr in den Urlaub konnte und gleichzeitig sieht, dass Milliarden an die Ukraine gehen, wird er immer diese Rechnung aufmachen, und sich wenig für Geopolitik und "aber aber Völkerrecht" und "in der Ukraine werden mittlerweile 24/7 Zivilisten bombardiert" interessieren.
Diese Argumente sind natürlich alle richtig, aber sie sind nicht zielführend. Wenn ich in der politischen Kommunikation etwas erreichen will, muss ich die Menschen da abholen wo sie stehen. - Das bedeutet eben nicht, die Sozial-Leistungen zu erhöhen und noch einen Tank-Rabatt zu beschliessen um irgend ein subjektives Ungerechtigkeitsgefühl kurzfristig zu befriedigen, sondern einmal ganz konkret vorzurechnen, was die Alternative wirklich kosten würde, und was das z.B. für die zukünftige Steuerlast, Energie-Preisentwicklung und zusätzliche Belastung für die Sozial-Systeme wirklich bedeuten würde, wenn Deutschland jetzt aufhören würde die Ukraine militärisch und finanziell zu unterstützen. - und zwar für jeden einzelnen von uns.
Wenn ich Jemandem argumentativ den Zahn ziehen will, wird eine Lokal-Anästhesie am Fuss nicht helfen.
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Friedrich Merz wird jetzt also von rechtsaußen und linksaußen dafür kritisiert, dass er in der schwersten Zeit der Ukrainer nach Kyiv reist und seine Solidarität zeigt, weitere Hilfe ankündigt und Putin klarmacht, dass wir uns nicht einschüchtern lassen. Was genau wünschen sich die Kritiker der Ukraine-Hilfe genau? Dass Putin den Krieg gewinnt und dann Millionen Flüchtlinge auch Richtung Deutschland strömen? Dass ein militärisch gestärktes Russland nach einem Sieg weitere Länder angreift? Dass Diktatur über Demokratie siegt? Ich finde: Merz hat recht, dass er genau jetzt in der Ukraine ist!
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Da aktuell wieder sog. "Friedensdemos" unterwegs sind, welche die Unterstützung der angegriffenen Ukraine beenden wollen: Das folgt einem historischen Muster. #Russland bedient sich erneut seiner "nützlichen Idioten" im Westen.
18. August 1920: Die Armeen Sowjetrusslands stehen vor Warschau. Polen kämpft um seine Existenz als Staat. In Deutschland mobilisieren die Kommunisten dagegen für "Solidarität mit Sowjet-#Russland" und gegen #Waffenlieferungen an die bedrängten Polen. In Stuttgart rief die KPD/
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Russland bedroht die Souveränität seiner Nachbarn. Wir stehen stark und geschlossen dagegen. Für Frieden und Freiheit in ganz Europa.
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Putins Strategie
Putin sprach am 1. Oktober 2026 beim Waldai-Forum 3:20 Stunden lang in einer Rede und in einem moderierten Gespräch auf der Bühne. Aus seinen ausschweifenden Formulierungen lassen sich fünf zentrale Punkte seiner Strategie herauslesen:
1. Angriff ist Verteidigung
Putins zentrale Meta-Strategie und sein oberstes Ziel ist die Umdeutung jeder russischer Aggression in defensive Notwendigkeit. Putin behauptet, Russland reagiere lediglich auf westliche Angriffe oder Provokationen.
Diese Erzählung ist das Fundament seiner gesamten Politik:
· Putin rechtfertigt den Angriffskrieg gegen die Ukraine als Verteidigung gegen den aggressiven Westen.
· Putin stimmt die russische Bevölkerung auf eine dauerhafte Konfrontation ein.
· Putin stellt jede russische Eskalation in der Vergangenheit und in der Zukunft als „Antwort“ dar, nie als russische Initiative.
Damit schafft Putin einen ideologischen Rahmen, der seine geopolitischen Ziele verdeckt und moralisch absichert.
2. Kein europäisches Russland, sondern ein russisches Europa
Putin strebt eine europäische Sicherheitsordnung an, in der Russland ein Vetorecht über alle Entscheidungen zur Sicherheit Europas besitzt.
Putin beschreibt den Westen als illegitim und regelbrechend. Hinter dieser Rhetorik stehen strategische Ziele:
· Die NATO schwächen, insbesondere die Ostflanke.
· Die EU politisch spalten und wirtschaftlich destabilisieren.
· Mittelosteuropa wieder in eine russische Einflusszone ziehen.
· Russland in Europa als überlegene Macht etablieren.
Putins Forderung nach „weniger westlicher Dominanz“ ist kein Ruf nach einer fairen Balance. Es ist der Versuch, eine neue russische Dominanz aufzubauen, nachdem Moskau seine Vormachtstellung nach 1991 verloren hat.
3. Die Ukraine ist Russland
Putins Ziele in der Ukraine sind sehr weitgehend. Hinter der Forderung nach „Neutralität“ verbirgt sich der Dreiklang aus: keine NATO, keine EU, keine westliche Orientierung.
Putin will dauerhafte territoriale Kontrolle über große Teile der Ukraine, auch über bisher nicht eroberte Gebiete. Putin will vollständige politische Kontrolle über eine Ukraine, die nicht souverän im eigenen Interesse handeln kann, sondern bei jeder Entscheidung die russischen Interessen vorzieht.
Putins Aussage, die Ukraine könne „nicht existieren“ und werde „von außen kontrolliert“, ist eine klassische rhetorische Figur, um die Ukraine zu delegitimieren. Das soll die Grundlage für eine dauerhafte russische Einflussnahme schaffen.
4. Beihilfe zur Selbstabschreckung (alles für Kaliningrad)
Putin versucht, die russische Bereitschaft zur Eskalation bis hin zu Atomwaffen als bedauerlicherweise notwendige Verteidigung darzustellen. Damit verfolgt er einen militärstrategischen Zweck. Putin weiß, dass eine NATO-Verteidigung des Baltikums gegen einen russischen Angriff zwingend die Ausschaltung der Luftverteidigung, Raketenstellungen und militärischen Infrastruktur im hochgerüsteten Kaliningrad erfordern würde.
Die russische Exklave Kaliningrad ist der am stärksten militarisierte Raum Europas, vollgestopft mit Luftabwehr, Raketen, elektronischer Kampfführung. Eine NATO-Verteidigung des Baltikums und des Ostseeraums würde Kaliningrad massiv treffen müssen.
Deshalb versucht Putin rhetorisch:
· die Logik der Verteidigung der NATO als „Aggression“ umzudeuten,
· die politische Bereitschaft Europas zur Verteidigung der Nordostflanke zu schwächen,
· die Verteidigung des Baltikums als „Eskalation“ darzustellen,
· die Schwelle für westliche Gegenmaßnahmen gegen russische Aggressionen im Baltikum und im Ostseeraum zu erhöhen.
Putins Drohungen und sein vages Herumwedeln mit Atomwaffen sollen die NATO davon abhalten, ihre eigene Verteidigungsstrategie konsequent umzusetzen, weil wichtige NATO-Mitgliedsstaaten in Selbstabschreckung verfallen.
5. Wirtschaft als Waffe
Putin präsentiert die russische Wirtschaft als „stabil“ und „resilient“. Erkennbar ist Wirtschaftspolitik ist für Putin kein Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität der russischen Bevölkerung, sondern ein geopolitisches Werkzeug.
Putin spricht nicht über menschliche Verluste, soziale Kosten und wirtschaftliche Schäden seines Krieges. Verarmung, demografische Krise und Abwanderung von Fachkräften kommen bei ihm nicht vor.
Für Putin ist die russische Wirtschaft ein Druckmittel gegen Europa, eine Kriegsressource und ein Mittel zum Aufrechterhalten seines Regimes.
Putin spricht über Wirtschaft als Machtressource des russischen Staates, nicht als Lebensgrundlage russischer Menschen.
*
In aller Kürze: Putin will, dass Russland eine europäische Ordnung dominiert, in der die Ukraine dauerhaft unterworfen ist und in der Moskau Einflusszonen kontrolliert. Die russische Aggressivität bis hin zu Angriffskriegen wird dabei als Verteidigung dargestellt.
Das falsche Spiel der AfD muss einfach transparent gemacht werden.
AfDler Julian Adrat erstattet Strafanzeige gegen #Hape Kerkeling wegen angeblicher "#Volksverhetzung"
TYPISCH AfD!
Meinungsfreiheit fordern, aber keine Meinungsfreiheit zulassen!
FCKAFD!
#Start_ins_Wochenende
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AfDler Julian Adrat erstattet Strafanzeige gegen #Hape Kerkeling wegen angeblicher "#Volksverhetzung"
TYPISCH AfD!
Meinungsfreiheit fordern, aber keine Meinungsfreiheit zulassen!
FCKAFD!
#Start_ins_Wochenende
I just had a positive and productive meeting with President Trump @POTUS at UNGA. Both the U.S. and Ukraine want to see this senseless Russian war ended before winter. We discussed potential de-escalatory steps that can open up the way to diplomacy. I am grateful that in the meantime our teams keep working on launching Patriot interceptor production in Ukraine. This is what will help protect lives, should Russia spurn the negotiations and keep betting on ballistic missile terror against our people this winter and beyond. We also discussed other bilateral and multilateral issues, including a winter package of air defense for Ukraine. I thank President Trump, his team, and all the American people for their support.
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Der Agressor im Ukraine-Krieg heisst Russland. Nur Russland hat Truppen im anderen Land. Wenn Putin will, ist der Krieg noch heute zu Ende.
Alle mit Augen im Kopf können das sehen.
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Replying to @AllyAgainstHate
Mit Deutschland geht's bergab, weil alle schlechte Laune verbreiten. Eine selbst erfüllende Prophezeiung.
Alt wie ich bin, kann ich mich erinnern, dass es in den 2000ern genauso war: Alle fanden alles scheiße und dann hat auch keiner investiert und Leute eingestellt.
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Replying to @Frohnmaier_AfD
Frohnmaier, hören Sie auf zu lügen.Nord Stream 2 hat nie Gas geliefert. Nord Stream 1 hat Putin selbst abgedreht. Als die Rohre hochgingen, floss nichts. Das war keine deutsche Lebensader, das war stillgelegte Gazprom-Infrastruktur.Sie machen aus einer toten Pipeline einen Angriff auf Deutschland, weil das Ihrer Russland-Linie dient. Das ist kein Patriotismus. Das ist Propaganda.
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Wer behauptet, die Unterstützung der Ukraine sei uns zu teuer, sollte sich anschauen, was uns die Abhängigkeit von Russland gekostet hat.
Putins Versuch, Deutschland mit Gas zu erpressen, hat uns Milliarden gekostet.
Auch @TableBriefings greift unsere Rechnung auf 👇
table.media/security/news/ru…
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BERLIN: DAS PROBLEM SIND NICHT NUR 5,8 TERABYTE. DAS PROBLEM IST, DASS MAN EINIGE DIESER DATEN NICHT EINFACH ÄNDERN KANN.
Eine technische Einordnung des Berliner Datenleaks.
Beim Berliner Cyberangriff konzentriert sich die öffentliche Diskussion bislang erstaunlich stark auf die schiere Datenmenge, personenbezogene Daten, Passwörter und die Frage, wer jetzt informiert werden muss. Das alles ist wichtig. Aber es ist nicht das größte Problem.
Das wirklich Beunruhigende beginnt dort, wo Berichte über Schwachstellenanalysen der Berliner Trinkwasserversorgung, Dokumente zu kritischer Infrastruktur, Notfallunterlagen und andere interne Sicherheitsinformationen zutreffen. Denn damit reden wir über eine völlig andere Klasse von Daten.
Ein Passwort ist ein Secret. Ein Secret kann ich ändern. Eine Infrastruktur ist eine Struktur. Und Strukturen kann ich nicht einfach rotieren.
Wenn ein Passwort veröffentlicht wird: Password Reset. Ein Token: Revoke. Ein Zertifikat: Re-Issue. Ein Key: Rotate. Ein Account: Disable. Alles unangenehm, teuer und arbeitsintensiv, aber technisch lösbar.
Was aber mache ich mit einer veröffentlichten Schwachstellenanalyse eines Wasserwerks? Mit dokumentierten Abhängigkeiten, Notfallkonzepten, Zuständigkeiten, bekannten Schwachpunkten, Betriebsabläufen, Eskalationswegen oder Sicherheitskonzepten? Ich kann schlecht sagen: „Wir rotieren am Montag unsere Trinkwasserversorgung.“
Genau deshalb sind solche Informationen so sensibel.
Ein professioneller Angreifer beginnt einen Angriff nicht mit dem Angriff. Er beginnt mit Reconnaissance. Er möchte wissen: Wie sieht das Ziel aus? Welche Systeme existieren? Welche Abhängigkeiten gibt es? Wer ist verantwortlich? Wo befinden sich kritische Übergänge? Welche Schutzmaßnahmen existieren? Wo wurden Schwachstellen festgestellt? Welche Prozesse greifen bei einem Ausfall? Welche Dienstleister, Mitarbeiter und Organisationseinheiten spielen eine Rolle?
Normalerweise muss ein Angreifer diese Informationen mühsam zusammensuchen: OSINT, Social Engineering, Scanning, Phishing, Credential Harvesting, interne Reconnaissance nach dem Initial Access. Das kostet Zeit, erzeugt Risiko und produziert Spuren. Eine interne Schwachstellenanalyse kann einen Teil dieser Arbeit bereits erledigt haben. Für den Verteidiger. Und jetzt möglicherweise auch für den Angreifer.
Das ist der eigentliche Security-Super-GAU an solchen Leaks.
Die Veröffentlichung einer Schwachstellenanalyse bedeutet selbstverständlich nicht automatisch: „Jetzt kann jemand die Berliner Wasserversorgung abschalten.“ Das wäre unseriös. Wir wissen weder vollständig, welche Dokumente tatsächlich enthalten sind, noch wie aktuell sie sind oder welche darin beschriebenen Schwachstellen inzwischen beseitigt wurden.
Aber genau deshalb muss jetzt Assume Compromise gelten. Nicht nur für Accounts, sondern für INFORMATION.
Man muss davon ausgehen, dass relevante Dokumente kopiert, lokal gespeichert, indexiert und mit anderen Informationen korreliert werden. Und man muss davon ausgehen, dass diese Daten noch Jahre später ausgewertet werden können.
Das Internet vergisst einen solchen Dump nicht.
Nach der Veröffentlichung ist die Anzahl der Kopien unbekannt. Damit existiert kein realistisches Szenario mehr, in dem Berlin sagt: „Wir haben die Quelle gelöscht. Problem erledigt.“ Die Vertraulichkeit ist irreversibel verloren.
Systeme kann man recovern. Veröffentlichte Information nicht.
Und dann kommt ein zweites Problem hinzu: 1,44 Millionen Dateien – sofern sich diese Angabe bestätigt – sind nicht einfach 1,44 Millionen Dokumente. Sie bilden einen Datensatz. Und Datensätze lassen sich korrelieren.
Ein Organigramm allein mag harmlos sein. Eine Telefonnummer ebenfalls. Ein Vertrag vielleicht auch. Setze aber Personen, Funktionen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Dienstleister, Verträge, Credentials, Systeminformationen, Organisationsstrukturen, Notfallprozesse und Schwachstellenanalysen zusammen, und daraus entsteht etwas völlig anderes:
INTELLIGENCE.
Das ist exakt der Punkt, den die Betrachtung als bloßer „Datenschutzvorfall“ verfehlt.
Ein Angreifer braucht möglicherweise kein sensationelles Geheimdokument. Die Stärke liegt in der Korrelation. Wer arbeitet wo? Wer administriert was? Wer entscheidet? Welche Unternehmen liefern welche Leistungen? Welche Fachverfahren existieren? Welche Systeme hängen zusammen? Welche Menschen besitzen privilegiertes Wissen? Wie kommunizieren Behörden miteinander? Welche Prozesse werden in einer Krise aktiviert?
Damit wird auch Social Engineering erheblich gefährlicher. Die klassische Phishing-Mail lautet: „Sehr geehrter Mitarbeiter, bitte Passwort bestätigen.“ Leicht zu erkennen. Eine Mail mit realen Namen, realen Vorgängen, realer Terminologie, echten Dienstleistern und echten organisatorischen Zusammenhängen spielt in einer völlig anderen Liga.
Und genau hier kommt ein Punkt ins Spiel, der in der deutschen Sicherheitsdebatte regelmäßig unterschätzt wird:
DAS PERSONAL.
Nicht nur Administratoren. Nicht nur SOC, CISO und IT-Security.
Das gesamte Verwaltungspersonal.
Jeder Mitarbeiter mit Mailkonto, Fachverfahren, Dokumentenzugriff oder Telefon ist Teil der Sicherheitsarchitektur. Security Awareness ist deshalb kein jährliches Pflichtvideo mit fünf Multiple-Choice-Fragen. Mitarbeiter müssen Phishing erkennen, ungewöhnliche Vorgänge hinterfragen, sensible Informationen richtig behandeln, Berechtigungen ernst nehmen und Auffälligkeiten sofort melden.
Wenn Beschäftigte Security als lästige IT-Vorschrift behandeln, Credentials weitergeben, Anhänge sorglos öffnen, Daten lokal herumkopieren oder Warnungen ignorieren, entsteht eine Verteidigungslücke, die kein SIEM der Welt vollständig schließen kann.
Technik kann menschliches Fehlverhalten begrenzen. Sie kann es nicht vollständig eliminieren.
Und deshalb ist Cybersecurity immer auch Sicherheitskultur.
Wenn eine öffentliche Verwaltung diese Kultur nicht vom Sachbearbeiter bis zur Behördenleitung etabliert, haben wir nicht nur ein Berliner Problem.
Dann haben wir ein Problem in Deutschland.
Die technische Antwort auf den Leak ist ohnehin unangenehm. Berlin kann nicht einfach ein paar Passwörter ändern und anschließend Entwarnung geben. Man muss den veröffentlichten Informationsbestand selbst als Threat-Intelligence-Quelle gegen die eigene Infrastruktur behandeln: Was weiß ein zukünftiger Angreifer jetzt über uns? Welche Informationen sind noch gültig? Welche Schwachstellen existieren noch? Welche Prozesse müssen verändert werden? Welche Trust Relationships müssen überprüft werden? Welche Architekturinformationen ermöglichen Rückschlüsse auf den Blast Radius? Welche Notfallverfahren müssen angepasst werden? Welche Informationen erleichtern Social Engineering?
Und bei welchen Informationen bleibt nur eine Möglichkeit:
DIE DARIN BESCHRIEBENE REALITÄT ÄNDERN.
Genau dort wird es teuer.
Eine Schwachstelle kann man patchen. Eine historisch gewachsene Infrastruktur möglicherweise nicht. Einen Netzwerkpfad kann man ändern. Ein Wasserwerk nicht. Credentials kann man austauschen. Physische Standorte nicht. Software kann man ersetzen. Versorgungsabhängigkeiten nur mit erheblichem Aufwand.
Man muss gegebenenfalls nicht die Datei ändern.
Man muss die Welt ändern, die in der Datei beschrieben wird.
Und hier beginnt das politische Versagen.
Deutschland führt mit erstaunlicher Ausdauer Debatten darüber, welche Kommunikation der Staat überwachen, welche Plattformen er regulieren und welche zusätzlichen digitalen Kontrollmöglichkeiten Behörden erhalten sollen. Chatkontrolle lässt grüßen.
Das ist eine bemerkenswerte Prioritätensetzung für einen Staat, der gleichzeitig offenbar fundamentale Probleme damit hat, die Vertraulichkeit seiner eigenen Informationen sicherzustellen.
Informationskontrolle ist nicht Informationssicherheit.
Eine Suchmaschine dazu zu bringen, einen Link nicht anzuzeigen, macht einen veröffentlichten Datensatz nicht wieder geheim. Eine Plattform zur Löschung aufzufordern, rotiert keine kompromittierte Infrastrukturinformation. Wer ernsthaft nach diesen Daten sucht, braucht Berlin nicht um Erlaubnis zu fragen.
Die entscheidende Sicherheitsbarriere hätte VOR der Exfiltration stehen müssen. Nicht hinterher vor der Suchmaschine.
Das ist vielleicht die bitterste Erkenntnis dieses Vorfalls: Wir diskutieren politisch immer häufiger darüber, wie der Staat Informationen anderer kontrollieren kann. Dabei wäre die wesentlich dringendere Aufgabe, den Staat endlich in die Lage zu versetzen, seine eigenen Informationen zu kontrollieren.
Dafür brauchen wir keine weitere paternalistische Digitalpolitik. Wir brauchen professionelle IT-Security: Asset Management, Data Classification, Least Privilege, PAM, Segmentierung, Zero Trust, EDR/XDR/NDR, SIEM, 24/7 SOC, Egress Monitoring, DLP, Lifecycle Management, Patch Management, Threat Hunting, Red Teams, Purple Teams und Incident Response.
Und wir brauchen Security Awareness und Security Culture in der gesamten Verwaltung.
Denn der teuerste Security-Stack hilft wenig, wenn der Mensch davor glaubt, Sicherheit sei ausschließlich Aufgabe der IT.
Security scheitert daran, dass Legacy-Systeme weiterlaufen, Verantwortlichkeiten zerfasern, Budgets fehlen, bekannte Risiken akzeptiert werden, niemand abschalten will und Mitarbeiter nicht verstehen, dass sie selbst Teil der Verteidigung sind.
Die größte Lehre aus Berlin lautet deshalb nicht: „Wir müssen verhindern, dass Menschen die veröffentlichten Daten finden.“
Das ist nach einer Veröffentlichung dieser Größenordnung weitgehend vorbei.
Die Lehre lautet:
WIR MÜSSEN VERHINDERN, DASS DER NÄCHSTE DATENBESTAND ÜBERHAUPT DAS NETZ VERLÄSST.
Und bei KRITIS muss zusätzlich gelten: Informationen, die einem Angreifer helfen könnten, kritische Infrastruktur zu verstehen, dürfen niemals denselben Blast Radius besitzen wie gewöhnliche Verwaltungsdaten.
Need-to-know muss technisch erzwungen werden, nicht in einer Richtlinie stehen. Segmentierung muss existieren, nicht in PowerPoint. Logging muss ausgewertet werden, nicht nur gespeichert. Alerts müssen Konsequenzen haben, nicht nur Tickets erzeugen. Mitarbeiter müssen wissen, warum das alles wichtig ist. Und Management muss Risiken tragen, nicht nur Administratoren.
Denn wenn sich die Berichte über die veröffentlichten KRITIS-, Schwachstellen- und Notfallinformationen bestätigen, hat Berlin nicht einfach Dateien verloren.
Dann hat Berlin potentiell Wissen darüber verloren, wie Teile des Staates funktionieren, wie sie geschützt werden, wo ihre Schwächen liegen und wie sie sich im Notfall verhalten.
Ein Passwort kann man ändern.
Einen Staat kann man nicht mal eben rotieren.
Und eine Sicherheitskultur kann man nicht installieren.
Man muss sie aufbauen.
Vielleicht sollte ein Staat, bevor er die Chats seiner Bürger kontrollieren möchte, zunächst beweisen, dass er seine eigenen Daten kontrollieren kann.
Und damit kommen wir zum politischen Schluss dieses Desasters.
Die derzeit Verantwortlichen haben beim Schutz elementarer staatlicher Infrastruktur offensichtlich keinen Grund zur Selbstzufriedenheit. Sollte ihnen nun eine Regierung folgen, die ihre Prioritäten weiterhin stärker bei Regulierung, Kontrolle und paternalistischer Digitalpolitik setzt als beim Aufbau einer robusten, professionellen Sicherheitsarchitektur, wird sich das Problem nicht lösen. Es wird nur unter anderem politischen Vorzeichen weiterverwaltet.
Das wäre vielleicht die bitterste Pointe: Die einen haben es versäumt, den Staat digital verteidigungsfähig zu machen. Und die nächsten könnten denselben Fehler wiederholen, weil sie Sicherheit erneut mit Regeln, Zuständigkeiten und Kontrolle verwechseln.
Cybersecurity interessiert sich aber nicht für Parteiprogramme.
Ein ungepatchtes System bleibt ungepatcht. Eine schlechte Segmentierung bleibt schlecht. Ein ungeschulter Mitarbeiter bleibt ein Angriffspunkt. Ein unerkannter Datenabfluss bleibt ein Datenabfluss – ganz gleich, welche Farbe die Senatorin oder der Senator im Parteibuch trägt.
Wenn Deutschland nicht endlich begreift, dass digitale Souveränität zuerst bedeutet, die eigene Infrastruktur, die eigenen Daten und die eigenen Mitarbeiter verteidigungsfähig zu machen, dann wird Berlin nicht der letzte Fall dieser Größenordnung gewesen sein.
Dann werden wir weiter über Datenschutz reden, während unsere Daten gestohlen werden. Über Regulierung, während unsere Systeme veralten. Und über Informationskontrolle, während andere längst unsere Informationen kontrollieren.
Die Zukunft könnte tatsächlich düster werden.
Nicht weil die Angreifer unbesiegbar wären.
Sondern weil wir ihnen seit Jahren dabei helfen, indem wir Security verwalten, statt sie zu betreiben.
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Nach 4 Wochen Kyjiw unterwegs zur Botschafter-Konferenz in Berlin. Die Herausforderungen sind gross. Aber klar ist: Unsere Unterstützung für die #Ukraine ist nicht nur eine Frage des Anstands. Sie reflektiert auch die ureigenen strategischen Interessen #Deutschland|s 🇩🇪🇺🇦🇩🇪
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Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt drohen der CDU zwei unbequeme Optionen: eine von der Linkspartei tolerierte Minderheitsregierung unter Sven Schulze oder die Übergabe des Regierungsauftrags an die AfD.
Das zeigen Gespräche von @K_Moessbauer in der CDU-Spitze und in Sachsen-Anhalt.
Der Landesverband ist in der Frage zerstritten, der Kreisverband Harz lehnt jede Zusammenarbeit mit der Linken in einem noch nicht abgestimmten Beschlusspapier ab.
Schulze nennt das Papier eine Einzelmeinung, Mitunterzeichner Alexander Räuscher widerspricht: „Sven Schulze irrt, wenn er die kategorische Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei als Einzelmeinung in der CDU darstellt."
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Das passt nicht wirklich zusammen!
Die heute Nacht von min. 3 US Medien (WSJ, Politico, CBS News) veröffentlichten Berichte zum „wahren“ Hintergrund des Besuchs von CIA Direktors Ratcliffe in Moskau sprechen alle von einem Zeithorizont von möglichen RU Angriffen „in den nächsten Jahren“ auf NATO Gebiet.
Übereinstimmend berichten sie alle über eine deutliche Warnung die von Seiten der US Administration persönlich durch den Geheimdienst-Chef ausgesprochen wurde, sie variieren lediglich in der Form der Angriffe. Von Cyber- über Hybrid- bis hin zu einer möglichen Invasion in ein baltisches Land. Der jeweils gleich beschriebene Zeithorizont passt aber nicht wirklich zu dieser doch sehr plötzlich und dringlichen Art und Weise der Reise. Die Berichte wurden auch alle mehr oder weniger innerhalb von einer Stunde veröffentlicht.
Das riecht nach einer gezielt platzierten „Story“ an die Medien, damit sie aufhören zu „bohren“. Da steckt noch etwas Wichtigeres und vor allem Dringlicheres dahinter, das aus irgendwelchen Gründen aktuell nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll. Die bisherige Erzählung ist einfach hinten und vorne nicht rund.
Die NATO hat zwischen dem 18.08 - 20.08 drei Tag in Folge eine massive Luftoperation im Raum des russischen Kaliningrad eingeleitet; dabei wurde insbesondere vor der britischen Küste und über der Ostsee ein massiver Einsatz von U-Boot Jagd-Flugzeugen beobachtet, wie mehrere OSINT Accounts übereinstimmend berichtet haben. Über die wahren Hintergründe ist bisher nicht wirklich etwas im Detail bekannt.
Was auch immer da gelaufen ist, das passt für mich viel eher zu einem plötzlichen Besuch des CIA Direktors in Moskau und einer direkten Warnung an den Kreml. Kombiniert man das dann noch mit dem Vorfall am Flughafen Leipzig und anderen Hybriden Vorfällen auf NATO Territorium in Europa in der letzten Zeit, kommt mir eine so plötzliche Reise mit einer klaren persönlichen Ansage auf höchster Ebene viel schlüssiger vor.
Meiner Ansicht nach ging es also nicht um irgendwelche Dinge die die Russen „in den nächsten Jahren“ versuchen könnten, sondern um Dinge die aktuell gerade passieren. Wenn jemand in der Lage wäre eine „Rote Linie“ im Namen der USA und auch der NATO Verbündeten zu ziehen, und die auch mit einer Warnung glaubhaft dem Kreml vermitteln kann, dann wäre diese Person Ratcliffe.






























