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Früher war es ein Flex, „Millionär“ zu sein. In Zukunft wird es ein Flex sein, einen ganzen Bitcoin zu besitzen.
Während der Abgabedruck am traditionellen Finanzmarkt aktuell vor allem durch den KI-Sektor getrieben wird, sehen wir auf der anderen Seite laut Angaben von Holger Zschaepitz eine etwas besorgniserregende Entwicklung.
Die Kreditrisiken großer KI-Unternehmen erreichen neue Höchststände.
Das ganze zeigen vor allem die sogenannten Credit Default Swaps. Diese dienen zur Absicherung gegen Zahlungsausfälle und zeigen, wie teuer es geworden ist, sich gegen Kreditrisiken abzusichern.
Die Entwicklung ist deutlich:
• Oracle: über 300 Basispunkte
• SpaceX: über 200 Basispunkte
• Meta: Rekordniveau bei 119 Basispunkten
Auch bei anderen Unternehmen wie Nvidia, Amazon und Broadcom ziehen die Absicherungskosten an.
Das Problem: Der KI-Boom verschlingt enorme Summen. Allein bei Meta sollen sich die zukünftigen Ausgabenverpflichtungen mittlerweile auf 825 Mrd. US-Dollar belaufen.
Der KI-Wettlauf wird damit zunehmend auch zu einem Finanzierungswettlauf.
Das bedeutet nicht, dass diese Unternehmen unmittelbar vor Zahlungsausfällen stehen. Allerdings zeigt es, dass der Markt die Risiken mittlerweile deutlich höher bewertet.
Mal sehen, ob wir erst größere Probleme am Markt sehen, oder das die Sorgen wieder sinken 🤔
Bitcoin fällt, aber das Open Interest baut sich gleichzeitig wieder deutlich auf. Genau das ist aktuell kritisch.
Es kommen also neue gehebelte Positionen in den Markt, während sich der Kurs weiter nach unten bewegt. Gleichzeitig bleibt die Funding Rate positiv. Longs zahlen weiterhin Shorts, obwohl Bitcoin keine Stärke zeigt.
Hoffnung geben die rund 68% der Top-Trader-Accounts, die gerade long positioniert sind, während das Whale-vs.-Retail-Delta deutlich negativ wird. Das spricht dafür, dass kleinere Trader weiter auf den Rebound setzen, während größere Marktteilnehmer eher dagegenhalten.
Für mich sieht das leider noch nicht nach einer sauberen Bereinigung aus. Bleibt die Struktur so, besteht weiter die Gefahr eines Long Squeezes in Richtung der Liquidität um 81.000 und möglicherweise 80.000 US-Dollar.
Bitcoin konnte gestern erst schön ansteigen und gerade in den Abendstunden nochmal stärker zulegen, bevor es dann gegen Mitternacht zu einer "deutlichen" Trendwende kam.
Verantwortlich dafür waren vor allem zu schnell und zu stark aufgebaute Hebelpositionen, aber auch die Korrektur an den traditionellen Finanzmärkten, die zusätzlichen Druck auf Bitcoin ausübte.
Im heutigen Marktupdate schauen wir uns die Hintergründe im Detail an. Darüber hinaus sprechen wir über mögliche Angriffe auf kritische Internetsicherheitsinfrastruktur und die neuen finalen Regeln für den Stablecoin-Markt.
Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die aktuelle Bitcoin-Marktstruktur und darauf, worauf jetzt besonders zu achten ist. Viel Spaß mit dem Video! 👇🏽
youtube.com/watch?v=5SfkyOBT…
🚨 Die letzten 24 Stunden, was Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• Bitcoin-ETFs: +524,8 Mio. USD an einem Tag (IBIT +235 Mio., FBTC +212,7 Mio.)
• Ethereum-ETFs: +14,9 Mio. USD, die Abflussserie nach 5 Tagen ist beendet
• Die US-Bankenaufsicht OCC hat die erste finale Stablecoin-Regel zum GENIUS Act beschlossen, gültig ab 18.01.2027
• Tesla hat in Q3 kein einziges BTC verkauft, SpaceX und Tesla prüfen eine Fusion mit zusammen über 30.000 BTC
• Grayscale startet einen Tausch von Coins direkt in Fondsanteile für 10 Coins, u.a. BTC und ETH
⚪ Neutral
• Glassnode sieht BTC in einer Box zwischen 80.000 und 87.000 USD
• Treasury-Firmen liegen bei ~80.000 USD Einstand im Plus, kaufen aber kaum nach
• Die Abschaffung der Haltefrist steht nicht auf der Kabinettsagenda am 28.10. (laut Frank Schäffler)
• Südkorea hält den Leitzins bei 3,00%, die Fed entscheidet am 28.10.
🔴 Eher schlecht
• BTC verliert in 60 Minuten rund 1.500 USD, in 4h werden 93 Mio. USD liquidiert, 97% davon Longs
• Laut NYT planen die USA und Israel neue Iran-Angriffe nach den US-Wahlen am 3.11. (nicht offiziell bestätigt)
• Kurzfristige Wale schicken 10.600 BTC an Börsen, fast dreimal so viel wie üblich
• Die Stablecoin-Reserven auf Binance liegen auf einem Jahrestief (41,6 Mrd. USD)
• Chinas CSI 300 ist offiziell im Bärenmarkt (-20% vom Hoch)
🇺🇸 Neue Stablecoin-Regeln endgültig beschlossen!
Die US-Bankenaufsicht OCC hat gestern die finalen Vorschriften zur Umsetzung des GENIUS Acts veröffentlicht. Ab dem 18. Januar 2027 treten diese in Kraft.
Damit bekommen Stablecoins in den USA erstmals einen umfassenden regulatorischen Rahmen.
Die wichtigsten Punkte:
• Stablecoin-Emittenten müssen ihre ausgegebenen Token zu mindestens 100% durch entsprechende Reserven absichern.
• Rückzahlungen müssen grundsätzlich innerhalb von zwei Geschäftstagen erfolgen.
• Für Emittenten gelten neue Anforderungen an Verwahrung, Risikomanagement, Prüfungen und Aufsicht.
Besonders spannend bleibt allerdings das Thema Zinsen auf Stablecoins.
Während Emittenten weiterhin keine direkten Zinsen für das bloße Halten ihrer Stablecoins zahlen dürfen, hat die OCC ein ursprünglich geplantes pauschales Verbot bestimmter Belohnungsprogramme von Drittanbietern gestrichen.
Angebote von Kryptobörsen könnten damit weiterhin möglich sein, müssen allerdings einzeln geprüft werden.
US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnet die neuen Regeln als historischen Meilenstein und vergleicht sie mit der Einführung eines einheitlichen US-Währungsrahmens im Jahr 1863.
Für mich ist das langfristig eine positive Entwicklung. Stablecoins werden damit stärker in das traditionelle Finanzsystem integriert und bekommen gleichzeitig mehr regulatorische Sicherheit.
Der Wettbewerb zwischen Banken und Kryptounternehmen dürfte dadurch weiter zunehmen.
🔴 Bitcoin fiel heute Nacht wieder unter 83.000 US-Dollar! Was steckt dahinter?
Nachdem Bitcoin gestern noch bis auf knapp 85.000 US-Dollar gestiegen war, ging es innerhalb weniger Stunden wieder deutlich nach unten. Aktuell stehen wir bei rund 82.694 US-Dollar.
Der Hauptgrund liegt meiner Meinung nach weniger bei Bitcoin selbst, sondern vielmehr an der erneuten Schwäche der traditionellen Finanzmärkte.
Die Quartalszahlen von Tesla und Meta konnten die Sorgen rund um den KI-Sektor nicht ausräumen. Die Nasdaq-Futures verloren zeitweise über 1%, während heute morgen auch die asiatischen Aktienmärkte unter Druck gerieten.
Besonders auffällig ist China: Der CSI 300 nähert sich nach einem Rückgang von rund 20% gegenüber seinem Juni-Hoch.
Dazu kommt ein zweiter Faktor: Überhebelte Trader!
Wie wir anhand der Daten sehen, ist das Open Interest während des gestrigen Anstiegs deutlich gestiegen. Gleichzeitig blieb die Funding Rate "stark" positiv. Es wurden also zunehmend gehebelte Long-Positionen aufgebaut.
Als der Kurs anschließend nachgab, wurden einige dieser Positionen liquidiert, wodurch sich der Abverkauf zusätzlich verstärkte.
Interessant ist allerdings, dass das Open Interest inzwischen wieder deutlich zurückgegangen ist. Ein Teil des übermäßigen Hebels wurde damit bereits aus dem Markt gespült.
Für mich bleibt entscheidend, wie sich die traditionellen Märkte weiterentwickeln. Denn solange dort der Verkaufsdruck anhält, dürfte es auch Bitcoin schwer haben, sich schnell zu erholen.
Die geplante Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und Kryptowährungen könnte sich weiter verzögern!
Wie der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler berichtet, steht die Reform weder auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung am 28. Oktober noch ist im November ein entsprechender Beschluss vorgesehen.
Damit wird es zunehmend fraglich, ob die Bundesregierung die Reform tatsächlich noch in diesem Jahr verabschieden wird.
Wichtig ist dabei aber auch eine weitere Aussage von Schäffler: "Selbst wenn die Reform erst 2027 beschlossen wird, könnte sie grundsätzlich rückwirkend zum 1. Januar 2027 gelten."
Allerdings gibt es verfassungsrechtliche Grenzen. Gewinne, die bereits vor der Verkündung eines Gesetzes steuerfrei realisiert werden konnten, dürfen nach der bisherigen Rechtsprechung nicht ohne Weiteres nachträglich besteuert werden.
Der aktuelle Referentenentwurf sieht zudem vor, dass Bitcoin, die bis Ende 2026 gekauft wurden, weiterhin unter die bisherige einjährige Haltefrist fallen.
Wichtig: Noch handelt es sich lediglich um einen Entwurf und nicht um ein beschlossenes Gesetz!
Die Verschiebung ist damit eine positive Nachricht. Eine endgültige Entwarnung gibt es allerdings noch nicht. Daher sollte man auch weiterhin auf eine saubere und vollständige Dokumentation seiner Transaktionen achten.
🚨 Die letzten 24 Stunden: was Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• JPMorgan erwartet für BTC 10% pro Jahr über 10 bis 15 Jahre, mehr als für Aktien (7,5%) und Gold (5,5%)
• Die Schweiz genehmigt den ersten Spot-Bitcoin-ETF für Privatanleger
• 275,9 Mio. USD liquidiert, 69% davon Shorts, BTC zurück an 83.000 USD
• BTC-ETFs am 20.10. mit +23,2 Mio. USD, zweiter Zuflusstag in Folge
• ETH-Staking auf Rekord: 43,8 Mio. ETH (35,9% des Angebots)
• Tech erholt sich: SpaceX schlägt die Umsatzerwartungen, KOSPI +4,7%
⚪ Neutral
• BTC bei rund 82.800 USD (+0,9%), Fear & Greed steigt leicht
• Microsoft, Alphabet und Goldman wehren sich gegen tokenisierte Aktien
• Saylor erwartet BTC "definitiv" wieder sechsstellig
🔴 Eher schlecht
• Frankreich: Nationalversammlung stimmt für rund 31% Steuer auf Krypto-zu-Stablecoin-Tausch ab 2027 (noch nicht final)
• ETH-ETFs mit -26,1 Mio. USD, fünfter Abflusstag in Folge
• Bericht über US-Iran-Deal wurde dementiert, Öl bleibt ~110 USD
• Citadel-Chef Griffin warnt vor einer KI-Blase
Fazit: Rückenwind von den Institutionen ist da, ABER ohne stabile ETF-Zuflüsse und bei teurem Öl bleibt 83.000 USD eine Challenge.
Die Bitcoin-Langzeithalter haben seit Ende Juli rund 345.000 BTC aus ihren Beständen abgegeben. Allerdings haben wir in den letzten Tagen gesehen, dass ihre Bestände durchaus wieder angestiegen sind.
Das ist besonders spannend, weil sich Bitcoin auch strukturell in den letzten Tagen wieder verstärkt hat. Das Momentum zieht langsam wieder nach oben und auch weitere Indikatoren deuten darauf hin, dass es aktuell gar nicht so schlecht um Bitcoin steht.
Das Ganze schauen wir uns im heutigen Marktupdate genauer an.
Darüber hinaus sprechen wir über die neue Bitcoin-Prognose von JP Morgan, die mögliche Vertagung der geplanten Abschaffung der deutschen Bitcoin- und Krypto-Haltefrist und darüber, worauf geopolitisch aktuell zu achten ist.
Viel Spaß mit dem Video! 👇🏽
youtube.com/watch?v=GC0_SRhJ…
Viele finden die neue Analyse von JP Morgan enttäuschend, weil sie „nur ~10%“ Rendite erwarten.
Dabei geht es doch vielmehr darum, dass sie davon ausgehen, dass BTC in den nächsten 10 Jahren jede wichtige Anlageklasse outperformen wird, und nicht um den genauen Prozentsatz.
Anfang 2024 sagte der CEO von JP Morgan Jamie Dimon noch, dass Satoshi Nakamoto zurückkommen und das Angebot an Bitcoin erhöhen könnte, wenn alle 21 Millionen im Umlauf sind.
Heute rechnen die Analysten seiner eigenen Bank im Basisszenario mit 10% jährlicher Bitcoin-Rendite über die kommenden zehn Jahre. Damit liegt BTC in ihrem Vergleich vor US-Aktien mit 7,5% und Gold mit 5,5%.
Schon ein bemerkenswerter Gegensatz. 😅
Besonders lustig: Den größten Einfluss auf die Bitcoin-Bewertung hat ausgerechnet das begrenzte Angebot im Verhältnis zur weiter wachsenden staatlichen Geldmenge. Genau jene Knappheit also, an der Dimon damals Zweifel äußerte.
Zur vollständigen Einordnung gehört aber auch: Im optimistischen Szenario stehen +16,6% pro Jahr, im pessimistischen −11,2%. Letzteres würde über zehn Jahre einen Wertverlust von rund 70% bedeuten. Die Bank betont selbst die große Unsicherheit solcher Berechnungen.
Die eigentliche Nachricht ist für mich deshalb weniger die konkrete Renditezahl: Bitcoin wird inzwischen selbst innerhalb dieser Bank ernsthaft als langfristiger Vermögenswert analysiert.
Dimons persönliche Meinung und die Arbeit seiner Analysten liegen offenbar ziemlich weit auseinander.
📈 Bitcoin schießt plötzlich über 83.000 US-Dollar!
Auslöser könnte die Meldung von Al-Araby Al-Jadeed sein, wonach die USA und der Iran einem Abkommen zur Beendigung des Krieges zugestimmt haben sollen.
Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.
Sollte sich die Meldung bestätigen, könnte das die geopolitischen Risiken deutlich reduzieren und die Finanzmärkte entlasten.
Interessant ist dabei die Positionierung der Marktteilnehmer.
Noch zuvor hatten die Top-Trader ihre Short-Positionierung stark ausgebaut. Das Leverage-Delta fiel deutlich ins Negative, während der Hebel auf der Short-Seite anstieg.
Mit dem Kurssprung dreht das Leverage-Delta wieder ins Positive. Gleichzeitig steigt der Long-Hebel deutlich an.
Auch die Whale-vs.-Retail-Metrik dreht stark ins Positive.
Die 3-Tages Liquidation Heatmap zeigt zudem größere Liquiditätscluster zwischen 83.300 und 84.000 US-Dollar sowie rund um 85.000 US-Dollar.
Diese könnten bei weiteren Kursanstiegen zusätzliche Short-Liquidationen auslösen.
Allerdings sollte man solche Nachrichtenbewegungen mit Vorsicht betrachten. Gerade geopolitische Meldungen können schnell relativiert oder dementiert werden.
Selbst wenn oberhalb des Kurses größere Liquiditätscluster liegen, bedeutet das nicht, dass Bitcoin diese zwangsläufig erreichen muss.
Sollte die Meldung an Bedeutung verlieren oder sich als falsch herausstellen, könnte der gesamte Kursanstieg trotz der vorhandenen Liquidität schnell wieder abverkauft werden.
Anfang 2024 sagte der CEO von JP Morgan Jamie Dimon noch, dass Satoshi Nakamoto zurückkommen und das Angebot an Bitcoin erhöhen könnte, wenn alle 21 Millionen im Umlauf sind.
Heute rechnen die Analysten seiner eigenen Bank im Basisszenario mit 10% jährlicher Bitcoin-Rendite über die kommenden zehn Jahre. Damit liegt BTC in ihrem Vergleich vor US-Aktien mit 7,5% und Gold mit 5,5%.
Schon ein bemerkenswerter Gegensatz. 😅
Besonders lustig: Den größten Einfluss auf die Bitcoin-Bewertung hat ausgerechnet das begrenzte Angebot im Verhältnis zur weiter wachsenden staatlichen Geldmenge. Genau jene Knappheit also, an der Dimon damals Zweifel äußerte.
Zur vollständigen Einordnung gehört aber auch: Im optimistischen Szenario stehen +16,6% pro Jahr, im pessimistischen −11,2%. Letzteres würde über zehn Jahre einen Wertverlust von rund 70% bedeuten. Die Bank betont selbst die große Unsicherheit solcher Berechnungen.
Die eigentliche Nachricht ist für mich deshalb weniger die konkrete Renditezahl: Bitcoin wird inzwischen selbst innerhalb dieser Bank ernsthaft als langfristiger Vermögenswert analysiert.
Dimons persönliche Meinung und die Arbeit seiner Analysten liegen offenbar ziemlich weit auseinander.
CEO von JP Morgan glänzt mit Ahnungslosigkeit!🤦♂️
Jamie Dimon, CEO von JP Morgan meint, dass Satoshi Nakamoto zurückkommen und das Angebot an #Bitcoin erhöhen könnte, wenn alle 21 Millionen im Umlauf sind. 🤡
Das beweist uns einmal mehr, dass der CEO der größten US-amerikanischen Bank #Bitcoin absolut nicht verstanden hat!
Zur Erinnerung: JP Morgan wurde von BlackRock & Valkyrie als autorisierter Teilnehmer (AP) für die #Bitcoin Spot Bitcoin ETF benannt.
Was ein Clown, also mal ernsthaft jetzt!
🚨 Die letzten 24 Stunden: Über 500 Mio. USD fließen in die Bitcoin-ETFs, ABER Iran, steigende Zinsen und ETH-Abflüsse bremsen. Was davon Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• BTC-Spot-ETFs am Montag +526,7 Mio. USD, allein IBIT +665,2 Mio.
• BlackRock beantragt mit PBIT einen dritten Bitcoin-ETF, mit Verlustpuffer und gedeckeltem Gewinn (nur eingereicht)
• Strategy kauft 267 BTC (jetzt 848.517 BTC), Strive 1.223 BTC (jetzt 36.818 BTC)
• Metaplanet bringt 2.100 BTC in die US-Firma Superplanet ein, Aktionäre haben zugestimmt
• JPMorgan bringt JPM Coin aufs Ethereum-Mainnet
• Visa und Mesh öffnen Krypto-Zahlungen für 175 Mio. Akzeptanzstellen
• Glassnode: Gewinnmitnahmen kurzfristiger Halter zurück auf Jahresschnitt
⚪ Neutral
• Liquidierungen 24h nur 172,8 Mio. USD, 60% davon Longs
• Nasdaq 100 +1,1%, Bitcoin zieht kaum mit
• Shorts stapeln sich, während BTC in einer engen Spanne läuft
Wie es um einen möglich Ausbruch steht im heutigen Update:
-> youtube.com/watch?v=E7OJp8gp…
🔴 Eher schlecht
• ETH-Spot-ETFs -103,3 Mio. USD, 4. Abflusstag in Folge
• Iran meldet US-Angriff, USA dementieren (unbestätigt), Brent kurzzeitig über 111 USD
• 10-jährige US-Rendite wieder bei 5,13%, Zinserhöhungs-Chance nächste Woche 18%
• Glassnode: Altcoin-Hebel weiter nahe Jahreshoch, Longs anfällig
Fazit: Die Institutionen kaufen wieder Bitcoin, ABER solange Öl und Zinsen drücken, bleibt der Ausbruch über 84.000 USD offen.
🇺🇸 Ein wirklich wichtiger Post von mir: Was passiert, wenn die größte Volkswirtschaft der Welt auf einen KI-Boom setzt, dessen Finanzierung selbst immer schwieriger wird?
Die USA zahlen inzwischen jährlich rund 1,05 Billionen US-Dollar an Nettozinsen. Das Defizit erreichte 2026 knapp 2 Billionen US-Dollar. Und das ohne schwere Rezession.
Das Problem wächst schleichend: Alte, günstige Schulden laufen aus und müssen teurer refinanziert werden. Dadurch können die Zinskosten noch jahrelang steigen.
Die Hoffnung: KI steigert die Produktivität, stärkt das Wachstum und bringt zusätzliche Steuereinnahmen. Wächst die Wirtschaft schneller als die Schulden, kann die Schuldenquote sinken.
Doch laut einem NYT-Bericht sinken die Einnahmen aus Unternehmenssteuern, obwohl die Unternehmensgewinne steigen. Höhere Gewinne bedeuten also nicht automatisch mehr Geld für den Staat. Genau das erschwert das erhoffte Herauswachsen.
Gleichzeitig soll KI Wachstum liefern. Eine Brookings-Studie prognostiziert für 2025 bis 2032 Investitionen von 10,3 Billionen US-Dollar in Chips, Rechenzentren und Energieversorgung.
Doch Milliarden fließen heute, während Erträge erst später kommen sollen. Finanzierungen über Zweckgesellschaften und private Kreditfonds machen die Risiken zusätzlich schwerer durchschaubar.
Verlangen Kreditgeber höhere Risikoaufschläge, können Projekte trotz sinkender Fed-Zinsen teurer werden. Eine Finanzierungskrise braucht keinen Einbruch der KI-Nachfrage.
Für mich bedeutet das keinen unmittelbar bevorstehenden Kollaps. Aber eine Technologie kann die Welt verändern und trotzdem Investorenkapital vernichten.
Die entscheidende Frage: Wie viel Spielraum bleibt Washington für die nächste echte Rezession?
🚨 BlackRock plant einen weiteren Bitcoin-ETF mit Verlustpuffer!
Laut Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart wurde heute Nacht der „iShares Bitcoin Managed Protection ETF“ mit dem geplanten Ticker PBIT eingereicht.
Die Idee: Anleger sollen an steigenden Bitcoin Kursen teilnehmen und gleichzeitig einen Teil der Kursverluste abfedern können. Dafür verzichten sie auf einen Teil des Aufwärtspotenzials.
Umgesetzt werden soll das über den bestehenden Bitcoin ETF IBIT und eine Optionsstrategie. Wie hoch der Verlustpuffer und die Gewinnobergrenze konkret ausfallen, geht aus den gezeigten Unterlagen noch nicht hervor. Eine vollständige Absicherung ist damit nicht gemeint.
Solche Bitcoin Produkte gibt es bereits von anderen Anbietern. Dass BlackRock nachzieht, ist trotzdem spannend: Bitcoin wird zunehmend für Anleger verpackt, denen ein klassisches Investment zu volatil ist.
Für mich zeigt das vor allem, wie sich das Angebot weiter ausdifferenziert. Neben direkten Bitcoin Investments entstehen immer mehr Produkte für unterschiedliche Risikoprofile.
Die Einreichung allein bedeutet allerdings noch keine Zulassung oder neue Kapitalzuflüsse.
🚨 Strategy kauft weiter Bitcoin und noch mehr STRC!
Michael Saylors Unternehmen hat zwischen dem 12. und 18. Oktober lediglich 267 BTC für rund 22,1 Mio. US-Dollar gekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 82.900 US-Dollar.
Damit hält Strategy mittlerweile:
▪️ 848.517 BTC im Gesamtwert der Anschaffungskosten von 64,02 Mrd. US-Dollar
▪️ Durchschnittlicher Kaufpreis: 75.446 US-Dollar
Zudem hat Strategy für 193,1 Mio. US-Dollar eigene STRC-Vorzugsaktien zurückgekauft, fast neunmal so viel, wie für neue Bitcoin ausgegeben wurde.
Gleichzeitig wurde das Rückkaufprogramm für die entsprechenden Wertpapiere von 2 auf 3 Mrd. US-Dollar aufgestockt.
Während neue Bitcoin-Käufe vergleichsweise klein ausfallen, fließt deutlich mehr Kapital in den Rückkauf der eigenen Finanzierungsinstrumente.
Strategy verfügt weiterhin über eine Dollarreserve von 4,83 Mrd. US-Dollar.
Strive hat letzten Mittwoch bis Freitag 1.223 BTC zu einem Durchschnittspreis von 81.734 US-Dollar pro Bitcoin erworben, wodurch die Bestände auf ₿36.818 gesteigert wurden.
Erlöse aus dem SATS-IPO werden diesen Dienstag abgerechnet. Strive plant, die aktuelle 18-monatige Dividendenreserve beizubehalten.
🚨 Die letzten 24 Stunden: Statt Black Monday gibt es starke China-Daten und fallendes Öl, ABER Frankreich brennt und plant eine Steuer auf den Tausch von Krypto in Stablecoins. Was davon Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• BTC bei rund 82.500 USD (+0,8% in 24h), ETH bei rund 2.420 USD (+0,1%)
• China wächst im 3. Quartal um 4,5% (erwartet 4,4%), Nasdaq-Futures danach über 1% im Plus
• Der befürchtete Black Monday bleibt bisher aus, US-Futures starten im Plus
-> Mehr dazu im heutigen Update
--> youtube.com/watch?v=EnmUztF5…
• Öl fällt nach Trumps Ausnahme bei Russland-Sanktionen, Brent bei rund 108,5 USD
• Saylor sieht Bitcoin zurück im Bullenmarkt
• Halter, die vor 6 bis 12 Monaten gekauft haben, schicken kaum noch BTC an Börsen: 4,4% statt 40,4% im Juni
⚪ Neutral
• Liquidierungen in 24h: 317,6 Mio. USD, davon 58,6% Longs
• BTC-Dominanz steigt auf rund 60%, Geld fließt eher in Bitcoin als in Altcoins
• Bitcoin liegt im Oktober bisher rund 1,3% im Minus, zwei rote Oktober in Folge gab es seit 2013 nicht
• Putin schlägt laut WSJ einen Gipfel mit Trump und Xi zur Ukraine vor (noch nicht bestätigt)
🔴 Eher schlecht
• Frankreich erlebt die schwersten Unruhen seit Jahren, fast 2.400 Festnahmen, der Euro fällt um 0,4%
• Französische Abgeordnete stimmen mit 38 zu 37 für eine Steuer von 31,4% auf den Tausch von Krypto in Stablecoins ab 2027, noch kein Gesetz, nächste Abstimmung am Dienstag
• Iran meldet den dritten Tanker in drei Tagen, der in der Straße von Hormus auf eine Mine gelaufen ist (iranische Angaben)
• Altcoins verlieren im Schnitt über 5%, laut Glassnode der größte Rückgang seit April
Fazit: Der Wochenstart sieht freundlicher aus als befürchtet, ABER solange die ETF-Käufer fehlen, muss Bitcoin erst die Marke von rund 83.600 USD zurückerobern.



























