Neurologin, Philologin, Linguistin, Bergmannskind, sozialdemokratische Christin. Bemüht um die Bewahrung der Schöpfung und des Friedens.

Alte Stadt am Hellweg
Joined July 2018
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Audi darf und soll als Unternehmen tun, was gut für Audi ist. Unternehmerische Freiheit gilt auch bei Standortentscheidungen. Wenn sich der Vorstandsvorsitzende aber als PR-Bühne für Donald Trump einspannen lässt, ist das keine Wirtschaftspolitik, sondern Propaganda. Und sie nützt weder Europas Sicherheit noch unserer Wirtschaft, denn beidem schadet Trump massiv, nicht zuletzt durch seine Anbiederung an Kriegsverbrecher wie Putin. In den USA sollen 4.500 Stellen entstehen, der Aufsichtsrat muss noch zustimmen. In Deutschland fallen gleichzeitig 7.500 Stellen weg, bei 20 Prozent weniger Absatz. Das ist die Rechnung für Managementfehler, kein Zukunftskonzept. Wer sich als Wirtschaftsliberaler versteht, nimmt Unternehmen ernst, auch in ihren Fehlern. Wegsehen ist keine liberale Haltung.
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Hoppla. Der Kreml entdeckt Europa. Und zwar ausgerechnet als Problem für Trumps Friedensdiplomatie. Putins Berater Juri Uschakow erklärt im russischen Staatsfernsehen, nach dem Gipfel in Alaska habe es den Eindruck gegeben, Washington könne Kyjiw die Bedingungen diktieren und Selenskyj zur Zustimmung zwingen. Hat offenbar nicht funktioniert. Warum? Weil es eben nicht reiche, nur mit Kyjiw zu reden. Man müsse auch mit ganz Europa sprechen, das die Ukraine unterstütze. Europas Position könne sogar entscheidend sein. Hört, hört! Nach Moskaus Drehbuch sollte Europa eigentlich möglichst draußen bleiben, während Trump und Putin unter sich ausmachten, wie viel Ukraine hinterher noch übrig ist. Jetzt stellt der Kreml fest, dass die Europäer trotzdem nicht verschwunden sind. Allerdings würde ich Uschakows plötzliche Entdeckung europäischer Bedeutung nicht mit einem Sinneswandel verwechseln. Es könnte auch schlicht die Suche nach dem nächsten Schuldigen sein, falls Kyjiw weiterhin nicht kapituliert. Aufschlussreich ist vor allem, was hier so offen ausgesprochen wird. Vom amerikanischen Präsidenten hatte man sich in Moskau offenbar nicht erhofft, dass er den Angreifer stoppt, sondern dass er den Angegriffenen gefügig macht. Trumps vermeintlicher Friedenszauberstab hat jedenfalls ein Problem: Die Ukraine lässt sich nicht wegzaubern. Und Europa offenbar auch nicht.
Reality is finally crashing down on the Kremlin: Trump can't deliver the easy capitulation putin was banking on. In a telling moment of backdoor realisation, putin’s top aide, Yuri Ushakov, just exposed Moscow's deep desperation. He admits that dealing strictly with Trump and his real estate “diplomats”, isn't working because Trump can't just bully Kyiv into submission. Instead, Russia is finally forced to accept a hard truth: they have to deal with a united Europe that stands firmly behind Ukraine. Desperate for progress, Moscow now wants Europe at the table—proving once and for all that Trump's 'magic wand' has completely failed. Pavel Zarubin: “Is such an option possible, if Zelensky continues to behave insolently toward the American administration, that the American administration will simply dictate and force him to make the decisions that the American administration considers correct?” Yuri Ushakov: “Well, you understand, even earlier there was an impression after Anchorage, too, that the American administration could dictate something like that and force Kyiv to fulfill it. But so far this hasn't quite worked out, because it's not enough to talk only with Kyiv; one needs to talk with the whole of Europe, which fully supports Kyiv, and perhaps Europe's position here is of a key character.”
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