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Fatal für die Demokratie ist der Eindruck, als gäbe es nur die selbsternannte Alternative oder 50 Shades of Links.
Über Migrations- & Wirtschaftspolitik, die Ost-West-Debatte, AfD & Linke, Liberalismus & mehr im Interview mit @_freidel heute @NZZ 🗞️ epaper.nzz.ch/article/783/78…
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Auf der einen Seite brandmauern, aber die linken Extremisten zivilisiert man durch Regierungsbeteiligung. Immer interessant, diese asymmetrische Sorge um die Demokratie.
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Eine Frage, die sich jeder täglich zu sehr vielen Themen stellen sollte.
Competence Creep nennt sich das.
Die EU hat(te) nur die Kompetenzen, die ihr die Mitgliedstaaten übertragen haben. So steht es in Art. 5 EUV. Tatsächlich?
Art. 114 AEUV wird über den Binnenmarkt zur Querschnittskompetenz.
Art. 352 AEUV dient als Auffangtatbestand.
Art. 122 AEUV als Krisenhebel.
Dazu noch die Implied Powers Doktrin, effet utile und eine sehr weite Auslegung sektoraler Zuständigkeiten.
Es ist jedes Mal das gleiche übergriffige und von Medien und Öffentlichkeit ignorierte Spiel, weil aus einer Einzelermächtigung über Zweck, Wirkung und Erforderlichkeit (*lach*) eine immer weitergehende Regelungskompetenz konstruiert wird.
Dann kann die Politik in den Mitgliedstaaten wieder viel weniger selbst regeln. Man darf sich inzwischen als (Teil des) Souveräns als von der EU komplett fremdbestimmt betrachten.
Und der EuGH? Dieser Witz von Gericht kontrolliert die Entwicklung nicht nur. Die eigene Allzuständigkeit und eine (höflich formuliert) integrationsfreundliche Interessenjurisprudenz (hallo Herr Schoppmeyer @ IX. ZS am BGH) haben das über Jahrzehnte möglich gemacht.
Der Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung ist komplett ausgehöhlt, seit Zuständigkeiten faktisch überall selbst begründet werden.
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Seit wann liegt dies im Kompetenzbereich der EU?
Die Kommissionspräsidentin der Europäischen Union, Ursula von der Leyen, hat die Wohnungsnot oben auf die Agenda gesetzt. Nun will sie Kommunen Regeln setzen, wie sie in die Wohnungsmärkte eingreifen dürfen. faz.net/aktuell/wirtschaft/m…
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Lange hatte die CDU die Möglichkeit, die AfD zu integrieren – doch sie liess Chance um Chance verstreichen. Nun hat sie nur noch schlechte Optionen.
Mein Kommentar:
nzz.ch/der-andere-blick/fuer…
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„Rote Linien sollten dort verlaufen, wo der politische Gegner entmenschlicht wird. Dass häufig ausgerechnet diejenigen, die das Land vor einer faschistischen Machtübernahme bewahren wollen, in den Jargon dunkler Jahre zurückfallen, ist nur eine der vielen Absurditäten des deutschen Kampfes gegen rechts.“
Die deutsche Rechtspartei kann man mit guten Gründen kritisieren. Sie selbst teilt rhetorisch kräftig aus. Ihre Gegner haben aber jedes Mass verloren. nzz.ch/der-andere-blick/entw…
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Es gibt parteiübergreifend differenzierte Stellungnahmen zur Miet-Mutterschaft. Etwas plumperes, als diese Antwort von Frau Brosius-Gersdorf habe ich noch nicht gelesen. Ein Segen, dass sie nicht im höchsten deutschen Gericht sitzt, das über die Werteordnung der Verfassung wacht.
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Heute in der #phoenixRunde:
Hitze-Rekord in Deutschland – Wie können wir uns besser wappnen?
@LenaMosel diskutiert mit:
Klimaforscher Mojib Latif
@BadumLisa @GrueneBundestag
@KlausWiener @cducsubt
stellv. Chefred Morten @_freidel @NZZde
📲19:00 📺22:15
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Demokratieförderung ist eine gute Sache. Schlecht ist, wenn dafür sehr viel Staatsgeld in einem Förderfilz versickert.
Die Bundesregierung hat offengelegt, wie die Bundeszentrale für politische Bildung Staatsgeld verteilt. Es offenbart sich eine fragwürdige Förderpraxis. 🧵
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Kapitalgedeckte Rente: Jährlich 30 Mrd. Euro zusätzlich für Investitionen in Deutschland?
1⃣ Ein Großteil der Mittel geht zu Lasten der sonst erfolgten Ersparnis, weil die Menschen ohnehin privat vorgesorgt hätten.
2⃣ In dem Maße, wie steigende Rentenbeiträge die Arbeitskosten erhöhen, werden den Unternehmen zuvor Mittel entzogen.
3⃣ Die Gelder sollen (vernünftigerweise) am Weltkapitalmarkt angelegt werden und gerade nicht nur in Deutschland (Rendite, Risikostreuung).
➡️ Die #Investitionsschwäche in Deutschland liegt nicht an mangelndem #Kapital, sondern an den #Standortbedingungen. Je lukrativer ein Standort, desto mehr (deutsches wie ausländisches) Kapital strömt dorthin. @bundeskanzler
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Sehr kluges Interview mit @peteraltmaier in der @NZZ. Klare Leseempfehlung 📰
@_freidel @OliverMaksan
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Vielleicht bin ich der einzige & etwas altmodisch. Aber ich finde, eine solche Bezeichnung gehört sich nicht gegenüber dem Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.
„Du Eierarsch, Dir werde ich das zeigen“ – Kubicki macht Merz Kampfansage to.welt.de/UNG3MIZ
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Subventionen verschleiern Probleme
epaper.nzz.ch/article/783/78…
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Told you so.
Weil Klingbeil die Steuerfinanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern ablehnt: Soll die Lücke nun über eine höhere Beitragsbemessungsgrenze geschlossen werden, also erneut über Arbeit und Beitragszahler statt über den Bundeshaushalt? zeit.de/politik/deutschland/…
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Die «Delegitimierung» des Staates ist kein Extremismus. Gut, dass der Verfassungsschutz diese Kategorie nun aufgibt. Sie war seit 2021 vage und problematisch. Doch die Korrektur erfolgt ohne echte Einsicht. Hier der ganze Artikel aus «Der andere Blick»:
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Ohne Ehegattensplitting müssten Familien und Ehepaare 25 Milliarden Euro pro Jahr mehr Steuern zahlen, so eine Untersuchung des @iw_koeln. 91% des Splittingeffekts entfallen auf Familien mit Kindern. iwkoeln.de/presse/pressemitt…
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Schafft es die Bundesregierung ein Jahr nach ihrem Start endlich das zu tun, was von ihr erwartet wird? Die drängenden, strukturellen Probleme des Landes zu lösen?
Der Apofika-Presseklub mit @nicolediekmann, @ChHickmann und Morten Freidel. podcasts.apple.com/de/podcas…
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Hört jemand zu? Oder ist es egal, dass immer mehr europäische Juden ihre Koffer packen?
Wir haben viel zu lange geschwiegen, während der giftige Cocktail aus islamistischem Judenhass und postkolonialem "Antizionismus" sich immer weiter ausbreitete.
Eine Erinnerungskultur, die die toten Juden betrauert, aber die lebenden nicht schützt, ist nur ein leeres Ritual.
Replying to @Mottel
After 40 years here I’m leaving. This was on my doorstep in Golders Green. My wife and children have already left. I have always believed in the European civilisation and I have been proud having been born as a European. My wife’s Opa was a proud German who got out by the skin of his teeth in 1939. I’m not going to make the same mistake.





























