Ich belle nicht nur, ich beiße auch. Hier wird nicht mehr liebevoll per Hand geblockt. Sarkastisch, zynisch, ironisch.#noAfD #NoSchwurbel #NAFO #FckPtn #NoBSW

NOM, immer HAJ, ewig Indianer
Joined June 2009
Derzeit eher nur sporadisch hier. #Nachbarin und für interessant* befundene €-Artikel kommen aber weiterhin. *natürlich heißt „interessant“ auch weiter nur „interessant“, nichts anderes.
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Vielleicht sollte man bei der ganzen Aufregung um Audis neues Werk in den USA erst einmal klären, was die EU eigentlich beschlossen hat und was Audi tatsächlich vorhat. Denn inzwischen erklären uns wieder erstaunlich viele Leute, Audi müsse wegen des europäischen Verbrenner-Aus nach Amerika flüchten. Schuld seien natürlich der Green Deal, Brüssel und die deutsche Klimapolitik. Nur hat das Ganze einen ziemlich offensichtlichen Haken. Die europäischen CO₂-Flottengrenzwerte ab 2035 betreffen Neuwagen, die in der EU zugelassen werden. Sie verbieten keinem Hersteller, in Deutschland Verbrenner für den amerikanischen Markt zu produzieren. Und über eine Lockerung dieser Vorschriften wird in Brüssel gerade ohnehin verhandelt. Audi könnte also auch nach 2035 in Deutschland große Verbrenner-SUVs bauen und nach Amerika exportieren, sofern die dortigen Vorschriften das zulassen. Dafür muss man nicht einmal besonders viel von Automobilwirtschaft verstehen, sondern lediglich wissen, für welchen Markt die europäischen Regeln gelten. Warum plant Audi dann ein amerikanisches Werk? Weil Audi bisher sämtliche Fahrzeuge für die USA aus Europa und Mexiko importiert und Donald Trump genau diese Einfuhren mit zusätzlichen Zöllen belastet. Allein 2025 kostete das Audi nach eigenen Angaben rund 1,2 Milliarden Euro. Audi selbst begründet das geplante Werk mit dem amerikanischen Premiummarkt, einer wettbewerbsfähigeren lokalen Produktion und geringeren Handels- und Währungsrisiken. Hinzu kommt, dass Georgia den Standort mit staatlich vorbereiteter Infrastruktur und Qualifizierungsprogrammen unterstützt. Das ist zunächst eine wirtschaftlich nachvollziehbare Reaktion auf amerikanische Handels- und Standortpolitik, kein Beweis für die angebliche Zerstörung der deutschen Automobilindustrie durch den Klimaschutz. Ob sich die geplanten vier Milliarden Dollar rechnen, ist wiederum eine andere Frage. Die Produktion soll Anfang der 2030er-Jahre beginnen, eine Kapazität von bis zu 200.000 Fahrzeugen jährlich erreichen und benötigt noch die Zustimmung der zuständigen VW-Gremien. Besonders schön ist allerdings die politische Inszenierung. Trump verteuert Audi mit seinen Zöllen das bisherige Geschäft, Audi reagiert mit einer amerikanischen Fabrikplanung, und anschließend darf Trump diese Reaktion auf seiner Wahlkampfbühne als Erfolg seiner Politik feiern. Natürlich kann man über deutsche Energiekosten, Steuern und Bürokratie diskutieren. Das sind wichtige Standortfragen. Nur ersetzen sie keinen Nachweis dafür, dass Audi wegen europäischer Klimavorschriften in Georgia investieren will. Wer das behauptet, sollte wenigstens erklären können, wie eine EU-Regel für Neuzulassungen ab 2035 die Produktion deutscher Fahrzeuge für amerikanische Kunden verhindern soll. Ich bin auf diese Erklärung wirklich gespannt.
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Ich irre mich nicht: @ERROR_535 - gemeldet, geblockt und gekotzt
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Der Tag wo endlich sämtliche Bots auf X still geworden sind, ist der Tag wo diese Plattform hier seine ganze Hässlichkeit verloren hat.
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„Norwegen ist zum Kotzen, es ist zu einem beschissenen Land geworden.“ Das wird lustig, wenn Taco Norwegen wegen des Öls um Hilfe bitten muss. Und nicht nur wegen Öl, die norwegische Regierung und andere große, staatlich verknüpfte Energielieferanten liefern bei Zwischenstopps den US-Schiffen weiterhin uneingeschränkt Treibstoff. Große Entfernungen und extrem schwierige Wetterbedingungen im arktischen Meer machen Häfen wie Tromsø (speziell die Anlage Grøtsund) oder den Marinestützpunkt Haakonsvern bei Bergen zu unverzichtbaren Logistik-Knotenpunkten. US-Schiffe nutzen sie, um Treibstoff (Marine-Diesel für Zerstörer oder Hilfsdiesel für U-Boote) zu bunkern, Vorräte aufzufüllen, kleinere Wartungsarbeiten durchzuführen und der Besatzung Landgang zu gewähren. Und da Norwegen langjährige Erfahrung mit dem Empfang und der Absicherung von atomgetriebenen US-Angriffs-U-Booten (wie der USS Oregon oder USS Delaware) hat, steuern amerikanische Einheiten diese hochspezialisierten norwegischen Häfen gezielt an. Das Problem der Norweger ist ein anderes: Sie haben ein gutes Gedächtnis. Und diese Worte werden Spuren hinterlassen.
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Leider rechnen wir wieder mit einem harten Winter. Schon jetzt fällt immer wieder der Strom aus. Auch auf kalte Heizungen und Probleme mit der Wasserversorgung müssen wir uns einstellen. Umso mehr bedeutet es uns, wenn ihr unsere Inhalte hört/seht/lest und mit anderen teilt. 9/10
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Im Februar war Präsident @ZelenskyyUa zum Exklusiv-Interview im ARD-Studio Kyjiw. Wir konfrontierten ihn mit Fehlern bei der Mobilisierung, Korruptionsvorwürfen und mit der Erschöpfung der ukrainischen Gesellschaft, die auch Selenskyj anzumerken ist. 6/10 ardmediathek.de/video/ard-so…
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Mein Kollege @F_Kellermann hat mit unserem ARD-Team früh, umfassend und akribisch zur humanitären Katastrophe im besetzten Oleschky recherchiert. Auch die aktuellen Entwicklungen zu geplanter Waffenruhe & Evakuierung behält er natürlich im Blick. 3/10 tagesschau.de/ausland/europa…
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Wie verändert Besatzung die Menschen und vor allem Kinder? Meine Kollegin @barthreb hat einen eindrucksvollen Deep Dive zur Russifizierung gemacht. Das Ergebnis ist ein sehr wichtiges Feature: „Besetzte Gebiete: Wie Russland die Ukraine russifiziert“. 4/10 deutschlandfunk.de/der-landr…
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Wir sind zurück! Im Mai 2026 wurde unser ARD-Studio Kyjiw infolge eines russischen Angriffs in Teilen zerstört. Pünktlich zu unserem dritten Geburtstag sind die Reparaturarbeiten vollständig abgeschlossen. Danke an unser engagiertes Kyjiw-Team & für den Rückhalt aus Köln! ❤️ 1/10
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Ich erinnere mich noch,als wäre es gestern gewesen. Hatte zum Glück schon die 3,14" Disketten bekommen. Und ihr?
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[1/X] Oktober 2025: Völlig überraschend flattert mir ein Strafbefehl ins Haus. Tatvorwurf: Beleidigung vor dem „Russischen Haus“ in Berlin. Datum: 25.4. Einziger Haken: Ich war an dem Tag nachweislich nicht in Berlin. 🧵 #Berlin #Justiz #Kafkaesk
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Wann hört der #Quatsch in Berlin endlich auf? xitter.cf/LarsWienand/status/211… Weitere Quellen 👇
Bauingenieurin Karin S., seit 2022 in Rente, sollte am Russischen Haus versuchte Gefangenenbefreiung und einen gefährlichen Angriff auf Polizeibeamte begangen haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft klein beigegeben. t-online.de/nachrichten/pano…
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Bauingenieurin Karin S., seit 2022 in Rente, sollte am Russischen Haus versuchte Gefangenenbefreiung und einen gefährlichen Angriff auf Polizeibeamte begangen haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft klein beigegeben. t-online.de/nachrichten/pano…
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Damit niemand glaubt, im Russischen Haus sei seit dem Abzug der Entsandten das Licht aus: Am selben Freitag, an dem eine bis zur Peinlichkeit beharrliche Staatsanwaltschaft Karins Fall aufgeben musste, lud ein „Friedensliedprojekt“ ab 17 Uhr zum Singen ans Haus. Motto: „Wir singen ein Lied als Zeichen der Freundschaft mit dem Russischen Volk!“ Beworben vom Coop Anti-War Café. Freundschaft mit einem Volk, dessen Armee Nacht für Nacht ukrainische Städte bombardiert und Babys auf dem Herbstspaziergang samt ihren Müttern tötet. Aber das stört beim Singen ja nicht. Ist ja nur Musik. So schön! Und so völkerverständigend. Als Versammlung angemeldet war der Liederabend nach meinen Informationen nicht. Hätten Ukraine-Unterstützer so im Pulk vor dem Haus gestanden wie auf dem Foto unten, hätte das Haus umgehend die Polizei alarmiert, und die wäre schnurstracks gekommen. So wie am 3. September 2025: Da genügte es, dass Karin mit Henry und einem weiteren Mann vor dem Haus stand und redete. Henry wurde zu Boden gebracht, Karin hob seine Box auf und bekam am Ende einen Strafbefehl – mit „sieben Jahren“ im Bewährungsbeschluss. Wer entschädigt eigentlich Menschen wie Karin für den Psychostress, den so etwas hinterlässt? Angemeldet war an diesem Freitag dagegen wieder die Kundgebung der Ukraine-Unterstützer vor dem Haus. Die Polizei schaute kurz vorbei – nur bei ihnen. Wer ordentlich anmeldet, bekommt eben Besuch. Merke: Drei Menschen, die vor dem Russischen Haus reden, sind eine Versammlung. Ein Liederabend für die deutsch-russische Völkerfreundschaft ist Kultur. Besonders kritisch sehen unsere Beamten offenbar Sekt: Als Ukraine-Unterstützer am 4. September vor dem Haus auf die Kündigung durch die Bundesregierung anstoßen wollten – also auf einen offiziellen Regierungsbeschluss –, endete das mit einem Trümmerbruch im Handgelenk. Ermittelt wird jetzt in beide Richtungen: gegen die Sekttrinker wegen Widerstands und – immerhin – auch gegen die Beamten wegen Körperverletzung im Amt. Ach, singen wir doch noch ein Liedchen. Völkerverständigung, so wichtig. Vielleicht gleich „Kalinka“? Da kommt bestimmt keine Polizei. Und wenn doch, singt sie vielleicht nur fröhlich mit? 🫩 (Foto: privat)
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Gestern Vormittag schrieb mir Karin: Die Staatsanwaltschaft hat aufgegeben. Freispruch, rechtskräftig. Ich habe mich riesig gefreut. Karin ist 67 und gehört zu den wenigen Menschen, die sich fast täglich mit der Ukraine-Fahne vor das Russische Haus in Berlin gestellt haben, als sich kaum jemand dafür interessierte. Am 3. September 2025 rief das Haus wieder einmal die Polizei. @HenryLindo123 wurde zu Boden gebracht, Karin bückte sich nach seiner Lautsprecherbox. Daraus machten Polizei und Staatsanwaltschaft: versuchte Gefangenenbefreiung. Aus ihrer dünnen, biegsamen Fahnenstange wurde ein „gefährliches Werkzeug“. Was folgte, war ein Strafbefehl mit einem Fehler, der mir persönlich einen Herzinfarkt beschert hätte: Im Bewährungsbeschluss stand „sieben Jahre“. Gemeint waren sieben Monate, was schlimm genug ist. Man stelle sich vor, so einen Brief aufzumachen, wenn man doch nur eine Lautsprecherbox vom Boden aufheben wollte. Das Amtsgericht sprach Karin im Juli frei, die Aussage des Polizisten passte nicht zum Video. Die Staatsanwaltschaft ging trotzdem in Berufung. Am Freitag gab sie vor dem Landgericht auf, nachdem das Gericht signalisiert hatte, auf diesmal freizusprechen. „Ein Jahr mit dem Damoklesschwert zu leben, obwohl ich nichts gemacht habe, war sehr belastend“, sagt Karin zu @LarsWienand von t-online. Das ist noch sehr höflich formuliert. 92 Ermittlungsvorgänge gegen die proukrainischen Demonstranten zählt die Berliner Staatsanwaltschaft an dieser einen Adresse. Alle bisherigen Verfahren vor Gericht endeten mit Freispruch. Im November steht Henry vor Gericht. Unter anderem wegen des Vorfalls, für den Karin bereits freigesprochen wurde. Karin soll dort als Zeugin aussagen. Ich drücke beiden die Daumen. Danke, Karin, für Deinen Mut und Deine Geduld. Und danke an Lars Wienand, der beide Prozesse verfolgt hat: Während noch weitere Verfahren gegen friedliche Demonstranten ins Haus stehen, geht der Betrieb im Russischen Haus munter weiter – obwohl die aus Moskau entsandten Mitarbeiter inzwischen zurück in Russland sind. Eine Veranstaltung fand am selben Freitag statt. ⬇️
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Der Plan liegt schon seit September auf den Tischen der Europäer. Die Ukraine hatte ein geheimes Papier der russischen Regierung abgefangen. Weil es an der Front offenbar nicht vorangeht, sieht der Kreml darin einen Monat Dauerbeschuss auf Kyjiw, Charkiw und Odesa vor: 70 ballistische Raketen, 720 Drohnen, 150 Gleitbomben. Ziel ist, den Städten Strom, Heizung und Wasser abzudrehen und die Menschen zur Flucht zu treiben. Seitdem sind viele blutige Tage vergangen. Die russischen Angriffe folgen genau diesem Muster. Und wie hat die Welt der Ukraine seitdem geholfen? Kaum. 24 Patriot-Abfangraketen hat die Ukraine nach Selenskyjs Angaben in den vergangenen 90 Tagen aus den USA bekommen. Trump hat sich inzwischen mit Taten und Worten auf die russische Seite geschlagen. Selenskyj hat gestern erneut angeboten, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen, wenn Russland das ukrainische Stromnetz in Ruhe lässt. Moskau will erst nach dem 4. November weiterreden. Bis dahin läuft der Plan einfach weiter. Sind wir wirklich so machtlos? Was machen wir, wenn die Ukrainer in wenigen Wochen feststellen, dass alles besser ist, als zu bleiben? Noch mehr Hetze? Noch mehr Schuldzuweisungen ans Opfer? Wir kennen Russlands Plan. Seit September. Was würden wir eigentlich tun, wenn Putin ihn gegen Berlin, Hamburg und München gefasst hätte? Vermutlich hätten wir dann ganz schnell andere Ideen.
Sur le front du Donbass, l’Ukraine marque des points grâce à ses drones terrestres. Mais selon un plan russe révélé par le New York Times, Moscou s’apprêterait à lancer une campagne de frappes massives visant à rendre le pays inhabitable et à provoquer un exode. la-croix.com/international/g…
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Ab 2029 könnte Russland dank Waffenüberproduktion einen Krieg gegen die NATO führen. Das heißt nicht, dass es das tut. Je schlechter es in der Ukraine läuft und je besser unsere Abschreckung ist, desto geringer das Risiko. Die Ukraine kauft uns Zeit, verteidigungsfähig zu werden. ksta.de/politik/roettgen-im-…
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