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Replying to @domjahn
Werbung in eigener Sache - Antworten auf Fragen, die Sie zuvor nicht gestellt haben, erhalten Sie am 11.12.2025 um 11 Uhr im Kino-Museum Tübingen: museumsgesellschaft-tuebinge…
Eintrittspreis:
Heteros, Schwle, Lsben: 14 Euro
Bisex.elle: zweimal die Hälfte
Die laut Zensus 2022 bundesweit 969 Nichtbinären teilen den Eintrittspreis durch 1 und dann heimlich durch 0
David Domjahn retweeted
Far-left protesters built an effigy of a riot police officer and set it on fire in Strasbourg, France today.
Police officers are upset, saying that numerous Molotov cocktails have been thrown at them in recent weeks and that such actions can create additional dangerous attacks against their lives and health.
David Domjahn retweeted
Der Niedergang des freien Westens schreitet voran.
Ein radikaler Israelhasser, Antisemit und Muslimbruder gewinnt einen Sitz im US-Senat als erster muslimischer Senator.
Diese Menschen stehen für das genaue Gegenteil von dem, was liberale Wähler in diese Kandidaten hineinprojizieren. Suizidale Empathie.
David Domjahn retweeted
Diese Niederlage geht mit Trump nach Hause
Kurz vor 23 Uhr Ostküstenzeit, die Senatssitze in Texas, Kansas und South Carolina waren bereits verloren, meldete sich der Präsident auf Truth Social. “I wasn’t on the Ballot and if I was, we would have won IN A LANDSLIDE!”
Derselbe Mann hat seit August nichts anderes getan, als sich selbst auf den Stimmzettel zu setzen, in South Carolina (“I am on the ballot. We’re all on the ballot. Our country’s on the ballot.”) wie in Dallas (“I’m asking you to pretend that I’m on the ballot.”). Die Wähler haben ihn beim Wort genommen. Dieselbe Ausrede gebrauchte er schon im November 2025, nach den verlorenen Gouverneurswahlen in Virginia und New Jersey und der Bürgermeisterwahl in New York.
Hauptverantwortlicher ist Trump selbst. Die Republikaner hatten nach 2024 die Chance, eine neue Mehrheitskoalition zu festigen, und haben sie vertan.
Er hat die Kandidaten ausgesucht, mit denen die Partei in ihren Hochburgen verlor, und dabei Bewerber mit besseren Aussichten aus dem Feld gedrängt. Texas zeigt das Muster. Trump setzte Paxton gegen den amtierenden Senator Cornyn durch; Paxton verlor den Senatssitz und riss Gouverneur Abbott mit.
Statt die Rezepte seiner ersten Amtszeit, Steuersenkungen und Deregulierung, zu wiederholen, hat er seit April 2025 universelle Zölle verhängt und daran auch nach der Niederlage vor dem Supreme Court festgehalten. Die Zölle haben die Preise erhöht und dem Farm Belt in Iowa und Kansas geschadet; der Handelskrieg mit Kanada traf Michigan, Maine und Texas. 81 Prozent der Hispanics lehnten die Zölle ab.
Der Iran-Krieg hat die Treibstoffpreise nach oben getrieben. Schwerer wiegt, dass Trump nie eine Strategie erklärt hat und seine Kriegsziele täglich wechselten. Die Wähler haben dem Krieg die Unterstützung entzogen, weil sie nicht glauben, dass er weiß, wie er ihn gewinnt.
Dazu kommen seine Liebhabereien, der Ballsaal und der Triumphbogen, und das wachsende Vermögen seiner Familie. In einer Fox-Umfrage im Oktober nannten 88 Prozent Korruption als größte Sorge, mehr als Inflation mit 85 Prozent. Die Demokraten haben Kosten und Korruption in ihren Spots verknüpft. Das Thema wird Trump bis zum Ende seiner Amtszeit begleiten. Mit ihrer neuen Mehrheit können die Demokraten Untersuchungen einleiten, und sie werden es tun.
In zwei Jahren hat der Kongress ein einziges großes Gesetz verabschiedet, das Steuergesetz. Der Präsident hatte anderes im Kopf, die Abrechnung mit seinen Gegnern, die Wahl von 2020, angeblichen Wahlbetrug. Für die kommenden zwei Jahre fiel ihm nur ein Angebot ein, 5.000 Dollar für jeden Amerikaner, falls die Republikaner beide Kammern halten. Das war der Versuch, sich Stimmen zu kaufen.
Dass die Partei des Präsidenten bei Zwischenwahlen verliert, ist der Normalfall. 25 verlorene Haussitze liegen bisher unter dem Durchschnitt von 27 seit 1934; Obama verlor 2010 fast dreimal so viele. Im Senat sieht es anders aus. Kansas hat seit 1932 keinen Demokraten in den Senat gewählt, Texas seit 1988, South Carolina seit 1998, North Carolina seit 2008. In Texas fiel zudem das Gouverneursamt, erstmals seit 35 Jahren. Beide Kammern in einer Zwischenwahl verloren zuletzt Clinton 1994 und Bush 2006. Den Verlust des Hauses erklärt der Pendeleffekt. Für den Senat gibt es eine Erklärung, und sie heißt Trump.
Framing, das.
Warum verwenden die Tagesthemen bei Dobrindts Aussage über "Chaoten aus dem migrantischen Umfeld", die an den Plünderungen und Randalen beteiligt waren einen düsteren Farbfilter? Hier die Originalaufnahme und die Manipulation der Tagesthemen im Vergleich. #OerrBlog
Sprache ist selten neutral, sie formt Wahrnehmung und Denken.
Im Jahr 2017 ließ die ARD vom „Berkeley International Framing Institute“ ein „Framing-Manual“ erstellen. Darin finden sich Anleitungen, wie Emotionen und Deutungen in der Berichterstattung gezielt gelenkt werden können. So lassen sich Kritiker des "Rundfunkbeitrags" beispielsweise als „Demokratiegefährder“ oder private Sender als „medienkapitalistische Heuschrecken“ abwerten.
Die psycholinguistisch-manipulative Wirkung dieser Denkrahmen wird gezielt genutzt, um z. B. politische Gegner zu diskreditieren. Auf Seite 17 empfiehlt das Handbuch: „Nutzen Sie nie, aber auch wirklich nie, den Frame Ihrer Gegner, und nutzen Sie diejenigen Frames, die Ihre moralische Perspektive auf die Sachverhalte deutlich machen, immer und immer wieder – von Interview zu Interview, von Debatte zu Debatte, von Schriftsatz zu Schriftsatz.“
Erklärung: „Der dahinterstehende Mechanismus heißt ‚Hebbian Learning‘: Je öfter Neuronengruppen simultan im Gehirn feuern, desto stärker wird die synaptische Verbindung zwischen ihnen.“
Man kann also niemanden zwingen, etwas zu glauben, aber man kann seine neuronalen Bahnen so trainieren, dass bestimmte Interpretationen durch Wiederholungen plausibel wirken.
Dabei verlangt der Medienstaatsvertrag (§ 6 Abs. 1) des ÖRR unmissverständlich, dass Nachrichten und Meinungen zu trennen sind, wie SWR-Intendant Prof. Dr. @KaiGniffke im Videobeitrag darlegt.
Frames wirken unbewusst. Auch ich fiel lange auf Framing herein und nutzte selbst z. B. für die behindertenfeindliche (!) und damit mit Art. 3 GG wohl unvereinbare Sprechform mit Sonderzeichen („Journalist:_*/Innen“) unreflektiert den Begriff „gendersensible Sprache“. Diese Attributierung impliziert, dass der alltägliche Sprachgebrauch, an dem die Mehrheit der Beitragszahler laut Umfragen festhält, im logischen Umkehrschluss genderUNsensibel sei. Auf Angegenderte wirkt der barrierebehaftete Soziolekt politisch tendenziell Linksstehnder folglich mindestens arrogant und übergriffig.
Ebenso bediente sich die DDR-Führung Rahmungen: Mit der „Aktion Ungeziefer“ entmenschlichte sie z. B. umzusiedelnde Grenzanwohner.
Sollten künftig Rechtspopulisten den ÖRR dominieren, könnten sie dieselben Methoden nutzen, etwa mit Etiketten wie „linkspopulistisch“ oder „gemeinschaftsschädlich“.
Der Literaturwissenschaftler Victor Klemperer zeigte in seiner Studie „LTI – Lingua Tertii Imperii“, wie Framing in seiner extremsten Form, etwa durch Begriffe wie „Volksschädling“ oder „Untermensch“, in der NS-Diktatur zur Vorstufe der systematischen Vernichtung vieler Millionen Menschen wurde.
Fazit: Wer Sprache nicht reflektiert, übernimmt fremde Denkrahmen.
Sprachlenkung zerstört Vertrauen, entfremdet und treibt Nutzer in soziale Netzwerke, die sich zunehmend zur fünften Macht entwickeln.
Wann verzichtet der dringend wieder benötigte „gemeinsame, freie Rundfunk ARD“ auf Framing, Florian Hager?
Bildmaterial: Tagesschau, ZDF, @hori_____zont
David Domjahn retweeted
Demo gegen kaputte Schulen: 🇵🇸
Demo gegen die Wehrpflicht: 🇵🇸
1. Mai: 🇵🇸
Klimademo: 🇵🇸
Demo gegen Rechts: 🇵🇸
Uni-Besetzung: 🇵🇸
CSD: 🇵🇸
Und immer die gleiche Flagge. Bei der Deutschlandfahne wittern Linke Nationalismus, bei der Palästina-Flagge Vielfalt. Es ist einfach nur lächerlich.
Unter der Hamas wäre übrigens keine dieser Demos überhaupt möglich.
David Domjahn retweeted
Die Tagesschau legt einen Gruselfilter über den CSU-Innenminister Dobrindt. Die Farben wurden entsättigt und die schwirrenden Punkte wirken wie umherwehender Schmutz. Derartige Bildbearbeitungen haben in Nachrichten nichts verloren.
Als Homosexueller empfinde ich es inzwischen als abstoßend, wie die Regenbogenflagge zur moralischen Selbstdekoration mit Immunitätsanspruch gegen Kritik verkommt. Ein Symbol der Emanzipation Homosexueller (w/m), die jahrzehntelang für ihre Rechte und gesellschaftliche Anerkennung kämpfen mussten, wird inzwischen für jede noch so krude politische Positionierung vereinnahmt.
Besonders grotesk wird es, wenn unter diesem Banner derartige relativierende Vergleiche zwischen Fußballspielen, Faschingsumzügen und politischen Demonstrationen mit Sachbeschädigungen und Plünderungen verbreitet werden von einem Klientel, welches „uns“ vom nächsten Dach kicken möchte.
Und wer dabei die Kommentarfunktion geschlossen hält, demonstriert vor allem eines: Die eigene Meinung soll sichtbar sein, Widerspruch wird als Störung wahrgenommen.
Die Regenbogenflagge war einmal Ausdruck eines realen Emanzipationskampfes. Heute wird sie als dekoratives Distinktionsmerkmal moralischer Selbstüberhöhung verwertet von Leuten, die nie die Kosten bezahlt haben und die Signatur einer Bürgerrechtsbewegung für den Distinktionsgewinn verwerten, ohne dabei ihren Narzissmus im Gewand der Solidarität ansatzweise selbst zu reflektieren.
Viele von uns möchten daher, dass auch Sie endlich Ihre lieblichen Finger von unserer Flagge lassen, werter Herr Ruthe. Wir sind kein Kollektiv vermeintlicher Opfer, welches durch Sie liebevoll beflaggt oder als schützenswerte Minderheit ständig fremdmarkiert werden muss. Wir wissen auch bereits, dass wir homosexuell sind. Sie müssen es uns nicht ständig signalisieren.
Umgekehrt würde es mir nie im Traum einfallen, die Flagge der Heterosexuellen zu hissen - bemerken Sie jetzt Ihren Paternalismus?
Jedes verschissene Zweitliga-Fußballspiel und jeder durchschnittliche Faschingsumzug sorgen für mehr Chaos und Zerstörung als die Demos von #GenZregelt und das wissen sowohl die Cops, die Politiker als auch dein konservativer Onkel. Weitermachen!
„Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“
— Zugeschrieben dem österreichisch-israelischen Arzt und Psychoanalytiker Zvi Rix (1909–1981).
Die BSW-Politikerin Claudia Wittig gibt der israelischen Regierung die Verantwortung für das Massaker vom 7. Oktober 2023. Dieses sei vielleicht sogar ein „Stück weit gewollt“ gewesen. Zudem warnt sie in Anspielung auf den NS vor israelischen „Vernichtungsfabriken“.
apollo-news.net/bsw-fraktion…
David Domjahn retweeted
Was war gestern am 31.10.2026 das verrückteste auf der GenZ Demo.
Für mich ganz klar die Nummer eins:
"Jugend, Zukunft, Sozialismus"
Also, ihr lieben kleinen Racker - laßt euch mal was von einem erzählen, der das noch miterlebt hat. Fangen wir mal bei der Bildung an:
Erweiterte Oberschule (Abi) war ein Privileg, ganz zu schweigen von Studieren. Nur max. jeder zehnte durfte studieren und ab 1,5 Notenschnitt in der EOS war Schicht im Schacht.
Für die meisten war nach der 10. Klasse arbeiten angesagt. Und da alles schön nach Planwirtschaft im Sozialismus liegt, da ist Dein Berufswunsch völlig egal. Mit Glück und Beziehungen konnte einer von 30 Schülern KFZ-Mechaniker werden. Dem Rest hat man erklärt, wo er benötigt wird. Somit war dann Deine Zukunft beschlossen, nur nicht von Dir.
Dann gab's da noch die, die etwas Quer im System standen - da konnte auch schonmal nach der 8.Klasse Schluss sein und es ging ins Fleischkombinat oder auf den Bau. Damit war Deine Jugend mit ca. 15 Lebensjahren beendet und Du fandest Dich im Schichtbetrieb wieder - im ersten Lehrjahr mit 94,-Mark im Monat, dann 110,- und im dritten 150,-Mark.
Eigene Wohnung mit 150,- war selbst zu Ostzeiten Utopie auch wenn alles billiger war. Meine kam 48,- + Strom, Wasser und Heizung nochmal 52,- so lag ich genau bei 100,- Mark. Ohne Mutti wäre die ersten Jahre garnix gegangen.
Dann zum Wohnen: Im Sozialismus erklärt man euch relativ schnell, wo es zum Wohnen schön ist. Nix hier - ick will nach Berlin! Bitterfeld - da is schön! Aber nicht Stadtkern, da gibt's ja nix - am Rand is schön, sagt Dir Dein ABV.
Ihr wollt demonstrieren? Ja, am 1.Mai ansonsten heißt es: Fresse halten. Natürlich könnt ihr demonstrieren gehen. Da kommt dann die TraPO und BePo und zeigt Dir nachdrücklich, wie schmerzhaft die "Weiße Feder" ist. Und wenn Du Deine Zähne nach einem Treppensturz bei der Polizei wiederbekommen hast, sag bitte - Danke.
Deine Arbeitskraft und Deine Zukunft gehören nun dem Arbeiter und Bauernstaat, der regelt und Du führst aus.
Du willst das jetzt alles nichtmehr? Auch kein Problem - Haftplätze gibt's für alle Altersklassen und jeder Stadt ausreichend. Was dann dort mit Dir passiert? Ich sags mal so: 21 Tage Kettenbett jeweils 3x hintereinander und aus Männern werden Lämmer.
Achja, übrigens eine Wehrpflicht gab es in alles sozialistischen Staaten - kann ich allerdings nicht viel drüber erzählen - ich war ja im Knast. NVA soll aber auch Shaice gewesen sein.
Das ist es, was ihr wollt? Einen Staat, der euch bereits mit 14 aufschreibt, wie eure Zukunft verläuft?
David Domjahn retweeted
Auch heute wieder zeigten sich Tausende von Zivilisten im Gazastreifen in aller Stille erschüttert vor Trauer über den Tod eines Mitbruders, der im Widerstand gegen den Genozid an seinem Volk sein Leben ließ. Auch Kinder mischten sich unter die Trauergäste, die schon früh gelernt haben, sich dem Kampf um nationale Selbstbestimmung anzuschließen und um das Ereignis für das historische Museum von Gaza im Videobeweis für die Nachwelt zu dokumentieren, während Frauen und Mädchen bewusst von der Veranstaltung ferngehalten wurden, um ihre zarten Seelen nicht zu überfordern. Außerdem musste ja jemand zwischenzeitlich das Trauermahl vorbereiten.
Und nun zum Wetter.
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Plusieurs lasers utilisés par les manifestants pour tenter d'éblouir les policiers à Paris.
#31octobre #Paris
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Linke Migrantifa-Frau in Frankfurt: „Hört auf damit. Wir müssen zeigen, dass wir nicht so sind.“
Doch Schätzchen, genau so seid ihr.
Würde El Hotzo vergleichbar süffisant kommentieren, wenn Rechtsextreme bei Demonstrationen randalieren und ähnliche Bilder wie in Frankfurt erzeugen? Wäre das dann ebenfalls „Satire“ oder nicht eher eine unerträgliche Relativierung?
Politisch motivierte Sachbeschädigung wird nicht dadurch weniger problematisch, dass sie hinter den Erwartungen zurückbleibt. Man kann beides im Hinblick auf den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schaden verurteilen.
Katja Diehl beklagt Adultismus gegenüber Minderjährigen (oder sich selbst?) und erklärt zugleich, dass sie die Reaktionen von Erwachsenen weder „moderieren noch ertragen“ könne.
Wer vorsorgliche Schutzmaßnahmen von Unternehmern als Angriff auf die Zukunft der Jugend interpretiert und Kritik an Demonstrationen als Diskriminierung etikettiert, hat ein bemerkenswertes Verhältnis zur Realität, die offenbar ihr größter Feind ist.
Gerade einem Mobilitätsexperten würde ein Perspektivwechsel guttun: vom moralischen Hochsitz ihrer spendengeldalimentierten BahnCard 100 erster Klasse hinunter in die Niederungen unternehmerischer Eigenverantwortung.
Als Unternehmer würde ich mich in Grund und Boden schämen, andere um Spenden zur Finanzierung meiner betrieblichen Reisekosten zu bitten und das öffentlich auch noch als Solidarität zu verkaufen.
Aber vielleicht ist das die eigentliche Verkehrswende: Auch die gesellschaftlichen Kosten mögen tragen andere tragen, die moralische Überlegenheit fährt erster Klasse im abgespacten Safe Space.
Katja Diehl beklagt Adultismus gegenüber Minderjährigen (oder sich selbst?) und erklärt zugleich, dass sie die Reaktionen von Erwachsenen weder „moderieren noch ertragen“ könne.
Wer vorsorgliche Schutzmaßnahmen von Unternehmern als Angriff auf die Zukunft der Jugend interpretiert und Kritik an Demonstrationen als Diskriminierung etikettiert, hat ein bemerkenswertes Verhältnis zur Realität, die offenbar ihr größter Feind ist.
Gerade einem Mobilitätsexperten würde ein Perspektivwechsel guttun: vom moralischen Hochsitz ihrer spendengeldalimentierten BahnCard 100 erster Klasse hinunter in die Niederungen unternehmerischer Eigenverantwortung.
Als Unternehmer würde ich mich in Grund und Boden schämen, andere um Spenden zur Finanzierung meiner betrieblichen Reisekosten zu bitten und das öffentlich auch noch als Solidarität zu verkaufen.
Aber vielleicht ist das die eigentliche Verkehrswende: Auch die gesellschaftlichen Kosten mögen tragen andere tragen, die moralische Überlegenheit fährt erster Klasse im abgespacten Safe Space.























