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Germany
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Neu auf unserem YouTube-Kanal: Michael Shermers (@michaelshermer) Vortrag von der #SkepKon 2025 über Wahrheit, wissenschaftliche Erkenntnis und die Frage, warum Menschen glauben, was sie glauben.
Der amerikanische Wissenschaftsautor und Skeptiker erklärt, warum wissenschaftliche Erkenntnisse immer vorläufig sind, außergewöhnliche Behauptungen außergewöhnliche Belege benötigen und politische Überzeugungen oft mehr mit Gruppenzugehörigkeit als mit Faktenwissen zu tun haben.
Seine These: Wir leben nicht in einer postfaktischen Ära. Menschen sind rationaler, als wir häufig denken. Und selbst festgefahrene Überzeugungen können sich durch gute Argumente und wissenschaftliche Evidenz verändern.
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youtube.com/watch?v=aHmCQfnH…
Cancel Culture an Hochschulen: Mythos oder messbares Phänomen?
Bei unserer Wiener Regionalgruppe „Skeptics in the Pub“ hat Prof. Dr. Richard Traunmüller diese Frage anhand empirischer Daten untersucht.
Grundlage ist eine Befragung von mehr als 9.000 Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen. Einige Ergebnisse:
• 14 % gaben an, in den vergangenen zwei Jahren Forschungsthemen oder -methoden aus Sorge vor persönlichen Konsequenzen vermieden zu haben.
• 9 % berichteten, Forschungsergebnisse aus Angst vor negativen Folgen zurückgehalten zu haben.
• Das Risiko moralischer Abwertung und beruflicher Probleme unterscheidet sich je nach politischer Selbstverortung.
Traunmüller argumentiert: #CancelCulture ist keine Ja-nein-Frage. Entscheidend sei, wie hoch die erwarteten Kosten freier Forschung und Lehre sind.
Sein Vortrag über #Wissenschaftsfreiheit, Selbstzensur und die Grenzen akademischer Toleranz ist jetzt auf dem YouTube-Kanal der @ViennaSitP verfügbar.
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youtube.com/watch?v=VZ_zUMEz…
Wie überzeugt man Menschen, die nicht überzeugt werden wollen?
Tierarzt Dr. Karim Montasser erklärt am Beispiel von Qualzuchten, was wir aus einer Weltuntergangssekte, Impfkampagnen und der Tabakprävention über #KognitiveDissonanz lernen können.
Ein zentraler Punkt: Der oft beschworene Backfire-Effekt gilt inzwischen als überholt. Fakten können falsche Überzeugungen korrigieren. Aber eine Überzeugung zu ändern bedeutet noch nicht, das eigene Verhalten zu ändern.
Wie erreicht man Menschen trotzdem? Indem man an ihre Werte anknüpft, Widersprüche sichtbar macht und Alternativen aufzeigt, ohne sie persönlich anzugreifen.
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youtube.com/watch?v=DzVAKkDS…
Historische Ereignisse lassen sich nicht im Labor wiederholen. Wie kann man Aussagen über die Vergangenheit trotzdem wissenschaftlich prüfen?
Darum geht es im Vortrag „Was sollten Skeptiker über Geschichte wissen?“ von Anna Veronika Wendland auf der SkepKon 2025.
Historiker prüfen ihre Hypothesen anhand von Quellen. Dabei fragen sie auch: Wer hat etwas aufgezeichnet? Wessen Perspektive wird überliefert? Was wurde weggelassen?
Wie wichtig das ist, zeigt Wendland an Willy Brandts Kniefall in Warschau: Das in der Bundesrepublik ikonische Foto wurde im damaligen sozialistischen Polen kaum in dieser Form verbreitet. Bildauswahl und Bildausschnitt gehören deshalb selbst zur historischen Untersuchung.
An Fukushima erläutert sie das Zusammenspiel von Natur, Technik und menschlichem Handeln. An Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt sie, wie Quellenkritik zur Prüfung historischer Rechtfertigungen eingesetzt werden kann.
Der zentrale Gedanke: Quellen setzen unseren Deutungen Grenzen. Wendland erläutert dafür Reinhart Kosellecks Begriff vom „Vetorecht der Quellen“.
Der Vortrag erscheint heute auf unserem YouTube-Kanal.
youtube.com/watch?v=JEOzMGBB…
#SkepKon #Geschichte #Quellenkritik
Sekten, Kulte und High-Control-Gruppen:
Am 24. und 25. Oktober findet im neuseeländischen Christchurch die Konferenz DECULT 2026 statt. Organisiert wird sie von der deutschen Journalistin @AnkeRichter.
Die Konferenz beschäftigt sich mit den Auswirkungen stark kontrollierender Gruppen und bietet unter anderem Betroffenen eine Plattform.
Mit dabei ist auch die deutsche Extremismusforscherin Mirijam Wiedemann. In ihrem Vortrag geht es um spirituelle Influencer, Esoterik und Scharlatane.
Wer nicht nach Neuseeland reisen möchte, kann die englischsprachigen Vorträge auch per Zoom verfolgen oder mit einem Ticket später als Aufzeichnung ansehen.
Mehr zu Programm und Tickets in unserem Blog:
blog.gwup.net/2026/10/13/dec…
Neuer Podcast von zwei #GWUP-Mitgliedern: Der Sozialwissenschaftler Holger Marcks und der Politikwissenschaftler Christian Stecker starten die „Neue Demokratische Welle“.
Im Mittelpunkt stehen die Repräsentationsprobleme unserer Demokratie: Wahlsysteme, Parteien, Wählerstrukturen und politische Konflikte.
In der ersten Folge geht es unter anderem um den Wahlkampf gegen die AfD, parlamentarische Mehrheiten, Alternativen zum Koalitionszwang und Erinnerungskultur. Zu Gast ist Anne Kupke-Neidhardt.
🎙️ Podcast und erste Folge:
mit-cks.net/neue-demokratisc…
Warum sind die Unterschiede zwischen den Berufswünschen von Jungen und Mädchen ausgerechnet in Ländern mit hoher #Geschlechtergleichstellung besonders groß?
Das sogenannte Gender Equality Paradox: In Ländern wie Deutschland, Schweden oder Norwegen unterscheiden sich die beruflichen Interessen von Jungen und Mädchen stärker als in Ländern mit geringerer Gleichstellung.
Ein möglicher Erklärungsansatz: Wo wirtschaftliche Zwänge geringer sind, können persönliche Interessen bei der Berufswahl eine größere Rolle spielen.
In seinem Vortrag auf unserem YouTube-Kanal erläutert der Psychologieprofessor Gijsbert Stoet von der Universität Essex die Forschung zu diesem Paradox. Außerdem hinterfragt er, wie Gleichstellung überhaupt gemessen wird und welche Probleme dabei möglicherweise übersehen werden.
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youtube.com/watch?v=6zKejHOF…
Wissenschaft unter Beschuss: Am 28. Oktober spricht Amardeo Sarma auf Einladung unserer neu gegründeten #GWUP-Regionalgruppe Würzburg über die Verteidigung rationalen, universellen Denkens.
Warum ist Wissenschaft keine bloß „westliche“ Perspektive? Und wie geraten wissenschaftliche Standards durch Pseudowissenschaft, identitätspolitische Vorstellungen und epistemischen Relativismus unter Druck?
Sarma diskutiert diese Fragen anhand von Beispielen aus Klimadebatten, traditioneller Medizin, Mātauranga Māori und der Geschichtspolitik in Indien.
Ein weiterer Schwerpunkt: Wie Erkenntnisse aus Archäologie, Linguistik und alter DNA-Forschung zusammenwirken und was sie über Migration und Vermischung in der Menschheitsgeschichte verraten.
🗓 Mittwoch, 28. Oktober, 19 Uhr
Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Münzstraße 12
Alle Informationen zum Vortrag „Wissenschaft unter Beschuss – Eine Verteidigung rationalen universellen Denkens“:
blog.gwup.net/2026/10/11/ter…
Das Goldene Brett 2026: Unsere Wiener #GWUP-Regionalgruppe veranstaltet auch dieses Jahr wieder die Verleihung des Goldenen Bretts.
Noch bis einschließlich Montag könnt ihr Personen, Organisationen oder Projekte nominieren, die euch im Bereich der #Pseudowissenschaft aufgefallen sind.
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goldenesbrett.guru/nominiere…
GWUP-Mitglied als Experte im ZDF: Prof. Herwig Baier ist Direktor am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz und ein international renommierter Neurobiologe.
Im heute journal ordnete er den Medizin-Nobelpreis 2026 ein, der für die Entwicklung der #Optogenetik vergeben wurde.
„Man muss feststellen: Optogenetik ist eine bahnbrechende Methode, die die Neurobiologie revolutioniert hat.“
Mit der Methode lassen sich Nervenzellen gezielt durch Licht aktivieren oder hemmen. Baier erläuterte, welche Möglichkeiten sich dadurch für die Erforschung des Gehirns und perspektivisch für die Behandlung von Blindheit oder Parkinson eröffnen.
Baier war in diesem Jahr auch Referent auf unserer #SkepKon.
📺 Mehr zum ZDF-Interview in unserem Blog:
blog.gwup.net/2026/10/08/opt…
Von Ariern zu Aliens: Wie entstehen pseudoarchäologische Narrative – und welche Kontinuitäten gibt es zwischen Theosophie, Ariosophie und Prä-Astronautik?
Unser Mitglied und Archäologe Leif Inselmann spricht darüber am Freitag bei „Fake Prehistory“, der 19. Mitteldeutschen Archäologentagung in Halle.
Bei WDR 5 Quarks erklärt er außerdem, was #Pseudoarchäologie ausmacht: spektakuläre Thesen über Außerirdische oder untergegangene Hochkulturen – mit alten Mythen und Bauwerken als vermeintlichen Belegen.
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blog.gwup.net/2026/10/07/pse…
Flaggen im Eis, geheime Nazi-Basen und eine US-Flotte auf dem Weg in die Antarktis: Aus realen Expeditionen lässt sich einiges zusammenbauen – wenn man Chronologie und Kontext weglässt.
In Folge 23 von #Skeptitalk geht es um die deutsche Antarktisexpedition 1938/39 und die Operation Highjump 1946/47: Was ist dokumentiert, was wurde später zur Legende?
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skeptitalk.transistor.fm/epi…
Pseudowissenschaftliches Denken im Kindergarten? Unser Vorstandsmitglied Alexander Wolber spricht beim Freiburger Symposium „Demokratie im Schopf2“ über die Entwicklungspsychologie des „Basiswissens“.
Dabei geht es um die Frage, ob sich bereits im Kindesalter Unterschiede zeigen, die mit einer späteren Neigung zu pseudowissenschaftlichem Denken zusammenhängen und welche Rolle Pädagogik dabei spielen kann.
🗓 23. Oktober, 18 Uhr. Eintritt frei.
schopf2.info/
Antisemitismus in der #Anthroposophie:
Jonas Hessenauer zeigt anhand von Rudolf Steiners Schriften und Aussagen späterer Anthroposophen, wie sich antijüdische Vorstellungen mit Verschwörungsmythen, der Ablehnung des Materialismus und der anthroposophischen Karma-Lehre verbinden.
Von den Anfängen der Anthroposophie über ihren widersprüchlichen Umgang mit dem Nationalsozialismus bis zu heutigen antisemitischen Verschwörungserzählungen.
Der Vortrag von der #SkepKon 2025:
📺 youtube.com/watch?v=ALHM2_u7…
Weitere Vortragsvideos folgen in den nächsten Wochen.
youtube.com/watch?v=ALHM2_u7…
Nach seinen Auftritten bei Caren Miosga geriet der Politikwissenschaftler Christian Stecker scharf in die Kritik. Ein Auslöser: seine Äußerungen zum „Ethnopluralismus“. Stecker räumte später selbst ein, die Grenzen dessen, was er darunter versteht, in der Sendung nicht deutlich genug gemacht zu haben.
Doch an der Kontroverse entzündet sich eine zweite Debatte: Wie kritisieren wir kontroverse wissenschaftliche Positionen und wann wird aus Sachkritik eine Auseinandersetzung über Personen, Motive und vermeintliche politische Nähe?
Darüber spricht der Leiter des wissenschaftlichen Zentrums der GWUP, Nikil Mukerji, auf seinem YouTube-Kanal System 2 ausführlich mit Stecker.
Es geht um die Kritik an seinen Aussagen, um die nachträgliche Präzisierung und um Steckers Sicht auf eine Debattenkultur, in der politische Positionen schnell über Begriffe, Assoziationen und Kontaktschuld eingeordnet werden.
Und natürlich um die These, mit der die Kontroverse begonnen hat: Stecker plädiert für einen anderen parlamentarischen Umgang mit der AfD und für flexiblere, wechselnde Mehrheiten statt starrer Koalitionslogik.
Was hat Stecker tatsächlich gesagt? Was wurde daraus gemacht? Und wie sollte eine demokratische Debatte mit Positionen umgehen, die grundlegenden Widerspruch hervorrufen?
📺 Nikil Mukerji im Gespräch mit Christian Stecker bei System 2:
youtube.com/watch?v=jmxi3xrL…
youtube.com/watch?v=jmxi3xrL…
#Neuschwabenland: Geheime Nazi-Basen unter dem Eis, U-Boot-Häfen, Reichsflugscheiben und Hitler, der nach 1945 in der Antarktis weiterlebte.
Die Verschwörungserzählungen haben einiges zu bieten. Interessanter ist, was tatsächlich passiert ist.
1938/39 schickte das Deutsche Reich eine Expedition in die Antarktis. Einer der Gründe war erstaunlich profan: Fett.
Deutschland war bei Fetten und Ölen stark von Importen abhängig. Waltran spielte dabei eine wichtige Rolle – unter anderem für die Margarineproduktion. Der deutsche Walfang sollte deshalb ausgebaut und abgesichert werden.
Aber die Expedition hatte noch weitere Ziele. Es wurde wissenschaftlich geforscht, das Gebiet aus der Luft erkundet und kartiert. Hinzu kamen politische Interessen, Überlegungen zu territorialen Ansprüchen und tatsächlich geheime Aspekte der Unternehmung.
Und genau da wird es für die späteren Verschwörungserzählungen interessant.
Aus realer Geheimhaltung wird eine vollständig geheime Mission. Aus Plänen für eine Station wird eine gebaute Basis. Aus moderner Flugtechnik wird Wundertechnik.
In Folge 22 unseres #GWUP-Podcasts Skeptitalk beginnt Michael Scholz seine Serie über Neuschwabenland und zeigt dabei auch, warum sich beim Debunking der Blick auf den wahren Kern einer Geschichte lohnt.
🎧 „Neuschwabenland Teil 1 – Wegen der Fettlücke ins Ewige Eis“
skeptitalk.transistor.fm/epi…
Nach den Wahlen: Wer kann mit wem regieren?
Unser Mitglied Prof. Christian Stecker @pluggedchris von der TU Darmstadt forscht zu Koalitionsbildung, Minderheitsregierungen und flexiblen Mehrheiten. Heute diskutiert er darüber bei „maybrit illner spezial“. 22.15 Uhr, ZDF. zdf.de/talk/maybrit-illner-1…
zdf.de/talk/maybrit-illner-1…
Akademischer Streit oder moralische Delegitimierung?
Unser wissenschaftlicher Leiter @nikilmukerji analysiert die Kontroverse um den Politikwissenschaftler @pluggedchris nach dessen Auftritt bei „Caren Miosga“.
Stecker hatte dort den Begriff „Ethnopluralismus“ verwendet. Nikil hält diese Wortwahl in einer Talkshow für unglücklich – unterscheidet aber zwischen dem völkischen Konzept der Neuen Rechten und dem Argument, das Stecker nach seiner Rekonstruktion tatsächlich vorbringt.
Steckers Punkt sei prozedural: Unterschiedliche migrationspolitische Vorstellungen sollen innerhalb des demokratischen Rahmens miteinander streiten. In einem späteren Interview habe Stecker zudem klargestellt, dass dafür staatsbürgerliche Realitäten und die Legitimität konkurrierender Positionen anerkannt werden müssten.
Nikils Kritik richtet sich anschließend gegen den Umgang mit diesem Argument: Im Verfassungsblog sieht er problematische begriffliche Gleichsetzungen, Spekulationen über Motive und eine Verschiebung von der Frage „Stimmt das?“ zur Frage „Welche politischen Folgen hat es, wenn jemand das sagt?“.
Seine These: Wo Argumente nicht mehr primär an ihren Gründen gemessen werden, droht wissenschaftlicher Streit in politischen Aktivismus überzugehen.
📺 Nikils Analyse:
youtube.com/watch?v=rqj0x-8b…
Zum selben Fall hat unser Mitglied Holger Marcks eine ausführliche Analyse geschrieben. Holger untersucht insbesondere die Unterschiede zwischen „ethnokultureller Gemeinschaft“, „Ethnopluralismus“, „Volksgemeinschaft“ und „völkischem Nationalismus“ und widerspricht den Gleichsetzungen im Verfassungsblog.
📰 Holgers Beitrag:
gwup.org/skeptiker-artikel/g…
youtube.com/watch?v=rqj0x-8b…
Zwei Arten, sich zu irren: Man kann an eine Verschwörung glauben, die nicht existiert. Man kann aber auch eine reale Verschwörung übersehen.
Prof. Dr. Jan-Willem van Prooijen erforscht Radikalisierung, Extremismus und Verschwörungsdenken. Im Interview mit Timur Sevincer und Nikil Mukerji spricht er über eine Schieflage der Forschung: Ausführlich untersucht wird, warum Menschen falschen #Verschwörungstheorien glauben. Deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommt der umgekehrte Fehler – reale Verschwörungen oder Korruption nicht zu erkennen.
Auch das verbreitete Stereotyp vom Verschwörungstheoretiker trägt wenig. Verschwörungsglauben findet sich laut van Prooijen bei Menschen unterschiedlicher Bildung, unterschiedlichen Einkommens und bei Männern wie Frauen. Einzelne Zusammenhänge existieren, ergeben aber kein einfaches Persönlichkeitsprofil.
Was unterscheidet dann berechtigten Verdacht von irrationalem Verschwörungsdenken?
Nicht das Thema, sondern die Methode: Welche Evidenz gibt es? Werden Gegenbelege berücksichtigt? Und bleibt die eigene Überzeugung korrigierbar?
Skepsis heißt eben nicht, grundsätzlich zu glauben. Aber auch nicht, grundsätzlich nicht zu glauben. Entscheidend ist, wie gut die Belege sind.
📰 gwup.org/skeptiker-artikel/v…
#GWUP
gwup.org/skeptiker-artikel/v…
Kontroversen ohne Lagerzwang:
In der #GWUP diskutieren wir Themen, bei denen nicht alle Mitglieder zur gleichen Einschätzung kommen. Das soll so sein. Eine wissenschaftlich-kritische Haltung bedeutet nicht, dass am Anfang schon feststeht, welches Ergebnis am Ende herauskommen muss.
Die #Energiewende ist ein gutes Beispiel. Die Debatte darüber ist politisch aufgeladen – umso wohltuender ist es, wenn unterschiedliche Argumente nüchtern und sachlich besprochen werden können.
Deshalb empfehlen wir dieses Video von @JonathanFocke und @MaxDoeckel.
Nicht, weil sich die GWUP damit eine bestimmte Position zur Energiewende zu eigen macht. Sondern weil es zeigt, wie kontroverse Fragen diskutiert werden können: Argumente auf den Tisch, Annahmen prüfen und sachlich bleiben.
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youtube.com/watch?v=-815SJw-…






