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Replying to @dieternuhr
Wenn in der Menschheitsgeschichte die Meinungsfreiheit der vermeintlich einzigen Wahrheit geopfert wurde, hat das immer schlimme Folgen gehabt.
Aber das einzige was man aus der Geschichte der Menschheit lernt ist, dass die Menschheit nichts aus der eigenen Geschichte lernt.
GridWords (31. Oktober 2026) 2/6 in 0:28 🔥130
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gridgames.app/gridwords/
Thomas Fischer retweeted
Schauen wir uns doch mal an, was zur Machtübernahme der italienischen Faschisten führte (Spoiler: Das war bei Weimar nicht anders):
Italien hatte hohe Kriegsschulden, Inflation, Arbeitslosigkeit und Versorgungsprobleme nach dem ersten Weltkrieg.
Viele ehemalige Soldaten fanden keine Arbeit und fühlten sich von der Politik im Stich gelassen. Streiks und soziale Unruhen nahmen zu.
In den Jahren 1919 und 1920, dem sogenannten Biennio Rosso ("Zweijährige rote Periode"), kam es zu Massenstreiks, Landbesetzungen und Fabrikbesetzungen. Sozialisten und Gewerkschaften gewannen an Einfluss.
Viele Unternehmer, Großgrundbesitzer und Angehörige des Mittelstands fürchteten eine Revolution nach russischem Vorbild.
Sie betrachteten Mussolinis Bewegung zunehmend als Schutz gegen die Linke.
Zusammenfassend kann man sagen: Bescheuerte Politik gegen Bürger, und Wirtschaft und zunehmender Einfluss von Links inkl. sozialistischer/kommunistischer Bewegungen führte zu einem Gegengewicht auf der anderen Seite.
Wie auch bei Weimar gilt somit: hart Links ist nicht die Lösung, sondern ein großer Teil des Problems.
Haben wir nichts dazu gelernt?! 104 Jahre ist es nun her, seit die Faschisten in Italien zum ersten Mal die Macht übernahmen. Die Tragweite dessen lässt sich nicht klein reden: Seitdem verbreiteten sich die Faschisten wie ein Lauffeuer in Europa, mit der Folge von Zerstörungswut, Völkermord und Unterwerfung europaweit.
Mit Blick auf Europa und ganz besonders auch Sachsen-Anhalt, mahnen wir: Nie wieder ist jetzt! Wir lassen nicht zu, dass auch nur Annäherndes wieder geschieht. Rechtsextremen nie wieder das Feld überlassen!
#SachsenAnhalt #fckafd #Italien #Rom #Antifaschismus
Thomas Fischer retweeted
Wenn Heuchelei einen Namen hätte, stünde er auf dem Briefkopf der IG Metall.
Frau Benner tobt, weil Audi-Chef Döllner in Georgia mit Donald Trump ein US-Werk für vier Milliarden Dollar verkündet.
4.500 neue Jobs, um künftig 200.000 Verbrenner-SUVs pro Jahr zu bauen.
Benner nennt den Auftritt „peinlich und unwürdig“ und „höchst fragwürdig“.
Was wirklich peinlich ist:
Die IG Metall hat diesen Karren selbst an die Wand gefahren.
2019 kuschelte man mit Greta Thunberg und forderte mit NGOs das Ende des Verbrenners.
Man wollte klimabewegten Lehrerkindern gefallen und verriet eiskalt die Interessen der eigenen Facharbeiter am Altar grüner Planwirtschaft.
Jetzt, wo das politisch erzwungene Elektro-Märchen platzt und unsere Autoindustrie ums nackte Überleben kämpft, flüchtet Audi schlichtweg in die USA.
Dorthin, wo man deutsche Ingenieurskunst noch schätzt und wo Verbrenner dem Unternehmen das Geld einbringen, das in Europa fehlt.
Der absolute Gipfel:
Benner sitzt als Vize-Aufsichtsratschefin des VW-Konzerns selbst an den Hebeln der Macht.
Sie weiß ganz genau, dass dieser Schritt ökonomische Notwehr ist, druckst im Fernsehen aber herum, um die eigene Klientel hinters Licht zu führen.
Wer die Deindustrialisierung jahrelang ideologisch mitbestellt, darf sich nicht beschweren, wenn die Industrie am Ende tatsächlich flüchtet.
#Audi #IGMetall #Deindustrialisierung
apollo-news.net/kuscheln-mit…
Thomas Fischer retweeted
Deutschland 2026 in einer Nussschale: Ein historisches Gebäude brennt ab, ein Millionenschaden entsteht – und der Rechtsstaat zeigt seine ganze Härte bei ... der Feuerwehr.
Fassen wir zusammen:
Ein 33-jähriger Berliner, psychisch krank und noch Tage vor der Tat wegen einer Selbstbezichtigung bei der Polizei, fackelt auf 1834 Metern das Kehlsteinhaus ab.
Ein geschichtsträchtiger Bau von 1937/38 und ein 124 Meter durch den Berg führender, messingverkleideter Luxus-Aufzug geraten in Gefahr – das Ergebnis ist eine Trümmerlandschaft.
Fast 200 Einsatzkräfte kämpfen stundenlang bei Schnee, Sturm und widrigsten Bedingungen gegen das Inferno und riskieren Kopf und Kragen.
Und was ist jetzt, wo die Asche kaum erkaltet ist, die größte Sorge der Ermittler?
Man jagt diejenigen, die das Feuer gelöscht haben.
Weil im Internet Aufnahmen aus dem Inneren der Brandruine kursieren, hat man die mutmaßlichen Übeltäter schnell ausgemacht:
die Retter selbst.
Ein Polizeisprecher verweist streng auf die Vorschriften:
„Aus polizeilicher Sicht ist das ein Tatort.“
Man klagt beleidigt:
„Wir sehen sowas selbstverständlich nicht gerne, weil das die Ermittlungen nicht vereinfacht, sondern verkompliziert.“
Damit auch der letzte Helfer versteht, wer hier das Sagen hat, schiebt man direkt die juristische Drohkulisse hinterher:
„Da sind Verstöße denkbar bis hin zu Straftaten.“
Chapeau!
Der Täter, der das Desaster angerichtet hat, wird in der geschlossenen Psychiatrie behütet.
Aber wehe, ein Retter zückt nach einem lebensgefährlichen Einsatz auf dem Berg das Smartphone.
Dann greift der Apparat gnadenlos durch.
Wer braucht schon Dank und Respekt für Einsatzkräfte, wenn man stattdessen Paragrafen reiten kann?
#Kehlsteinhaus #Rechtsstaat #Feuerwehr
welt.de/politik/deutschland/… via @welt
Thomas Fischer retweeted
3 Millionen Euro Steuergeld. 4 Meldestellen. 1 kleiner Kreis, der sich kennt. @Spreeathen1 hat für @glut_magazin Vereinsregister und Ratsunterlagen in NRW durchforstet. Was dabei herauskommt, ist ein Lehrstück über den tiefen NGO-Staat:
• DINA (Antiziganismus): Die Geschäftsführerin des Trägers saß bis 2020 für die Grünen im Bochumer Stadtrat. Ihre Vorgängerin im Vereinsvorstand ging für die Grünen in den Rat. Die beiden haben die Plätze getauscht. Die Landesregierung erklärt, sie habe „keine Kenntnisse“ über parteipolitische Mandate.
• MEDAR (antimuslimischer Rassismus): Der Chef des Trägervereins unterschreibt das Vorwort des Berichts und tritt im selben Bericht als „wissenschaftliche Begleitung“ auf. Er verantwortet die Stelle und begutachtet sie zugleich.
• MIRa: Hier läuft es genauso. Der Träger-Chef ist presserechtlich verantwortlich und unterschreibt gleichzeitig das Geleitwort der Wissenschaftler. Der Leiter der Meldestelle sitzt für die Grünen im Dortmunder Stadtrat.
• MIQ: Der Mann, der seit 2026 alle vier Stellen koordiniert, berät auch das Ministerium, das sie bezahlt. Im Landtag forderte er mehr Geld: 250.000 statt 180.000 Euro pro Stelle und Jahr.
• Im Ministerium: Die zuständige Abteilung leitet eine Frau, die 18 Jahre im Vorstand eines der beteiligten Vereine saß.
• Die Definitionen liefert der Verein IDA, laut dessen Glossar „umgekehrter Rassismus“ in Deutschland „nicht möglich“ sei. IDA wird vom selben Ministerium gefördert. Die frühere grüne Ministerin saß einst selbst im IDA-Vorstand.
Insgesamt waren mindestens 13 Personen aus dem Umfeld der Meldestellen parteipolitisch aktiv, 11 davon bei den Grünen oder in ihrem Umfeld. Bezahlt wird das Ganze von einer CDU-geführten Landesregierung. Hendrik Wüst trägt die Verantwortung. Die CDU-Fraktion hat jeden Antrag auf Kürzung abgelehnt.
glut-magazin.de/artikel/meld…
Stichwort Meldestellen: Für den Aufbau einer jeden Meldestellen stellte das Land NRW 2022 „jeweils 140.000 Euro“ pro Stelle in Aussicht, zusammen 560.000 Euro. Starten sollten die vier Stellen Mitte 2023. Online gingen sie jedoch erst am 17. März 2025, also fast drei Jahre nach der Ankündigung. In dieser Zeit zahlte das Land, ohne dass ein einziger Fall gemeldet werden konnte. Gekostet hat der Aufbau nach Angaben des Ministeriums am Ende mehr als 1,5 Millionen Euro. Wohin das Geld über die drei Jahre genau geflossen ist, bleibt unklar.
Zumindest für zwei Meldestellen hat die Landesregierung die Summen auf Kleine Anfragen offengelegt: 388.782 Euro für DINA (Antiziganismus), 376.056,63 Euro für MEDAR (antimuslimischer Rassismus) flossen in den Aufbau, jeweils fast das Dreifache der angekündigten Summe. Bei MEDAR gingen davon rund 254.000 Euro in Personal und rund 121.000 Euro in Sachkosten. Zur Begründung schreibt das Ministerium, man habe „von Beginn an hohe Qualitätsstandards sicherstellen“ wollen, „insbesondere bei Datenschutz und Datensicherheit“.
glut-magazin.de/artikel/meld…
Thomas Fischer retweeted
Vor dem Massaker vom 7. Oktober investierte Israel rund eine Milliarde Dollar in eine hochmoderne Grenzanlage zum Gazastreifen. Sie sollte es ermöglichen, neben dem Hamas-Regime von Yahya Sinwar zu leben, ohne ständig einen Krieg führen zu müssen.
Die Alternative wäre ein groß angelegter Präventivkrieg gewesen, um die Hamas zu entmachten. Ein Krieg, wie ihn Israel nach dem 7. Oktober führen musste, mit enormen Kosten und praktisch ohne Verständnis der internationalen Gemeinschaft.
Doch dieses Sicherheitskonzept scheiterte katastrophal. Innerhalb weniger Minuten überrannten Hamas-Terroristen die Grenzanlagen.
Die Lehre, die Israel daraus gezogen hat, ist eindeutig: Wir können und werden nicht neben einem dschihadistischen Regime leben, das uns mit barbarischen Gräueltaten bedroht. Kein Grenzzaun und keine Pufferzone kann eine solche Bedrohung dauerhaft aufhalten. Terroristen werden immer einen Weg finden, Hindernisse zu überwinden, zu untergraben oder zu durchbrechen.
Wir werden solche Bedrohungen nicht länger nur eindämmen. Wir werden sie beseitigen.
Netanjahu steht inzwischen von allen Seiten in der Kritik, weil die Hamas am Ende des Gaza-Krieges nicht vollständig entmachtet wurde. Der Waffenstillstand ermöglichte zwar die Rückkehr der überlebenden Geiseln, ließ aber zugleich das Hamas-Regime bestehen.
Wer auch immer Israels nächste Regierung bildet, wird sich einer unbequemen Wahrheit stellen müssen: Die Hamas ist keine gewöhnliche politische Bedrohung. Sie hat am 7. Oktober bewiesen, wozu sie bereit ist: Zivilisten ermorden, Kinder entführen, Familien auseinanderreißen und Menschen als Geiseln missbrauchen.
Das war kein einmaliger Ausbruch von Gewalt, sondern Ausdruck einer Terrororganisation, die den Kampf gegen Israel zu ihrem erklärten Ziel gemacht hat. Solange die Hamas über Waffen, Kämpfer und funktionierende Terrorstrukturen verfügt, bleibt die Gefahr eines neuen Massakers bestehen.
Ein Waffenstillstand kann die Waffen vorübergehend zum Schweigen bringen. Er macht aus Terroristen aber keine friedlichen Nachbarn. Und wer glaubt, die Hamas werde ihre Ziele allein deshalb aufgeben, weil man ihr eine weitere Chance lässt, riskiert, dass sich die Geschichte vom 7. Oktober wiederholt.
via @EylonALevy
Für die Opfer ist der Satz "endlich triffts die Richtigen" sicherlich extrem schlimm.
Man muss aber auch sagen, dass er auch irgendwie treffend ist. Leider.
Thomas Fischer retweeted
Seit Gruppen migrantischer Jugendlicher in Potsdam Gymnasiasten ins Koma prügeln und Villen stürmen, wächst auch in der Oberschicht die Angst. Zuvor schienen solche Verbrechen die Behörden kaum zu interessieren.
Hörenswerter Kommentar von Moritz Eichhorn (Quelle Instagram).
Potsdam erlebt eine Serie brutaler Jugendgewalt. Doch Oberbürgermeisterin Aubel will lieber die AfD verbieten. Das ist pure Ablenkung. berliner-zeitung.de/article/…
Und genau so liebe @CDU liebe @spdbt liebe @GrueneBundestag sorgt man dafür, dass die Menschen die ganzen "die AFD ist rechtsextrem" Kampagnen einfach nicht mehr ernst nehmen.
Thomas Fischer retweeted
"In den Medien erfährt Kyrath nicht den Bruchteil der Aufmerksamkeit, den Frau Fernandes erfährt. Über eine von ihm organisierte Trauerwache in Frankfurt am Main vor kurzem wurde medial kaum berichtet, obwohl sich auf dem Römer Hunderte Menschen versammelt hatten. Die Bundesjustizministerin plant keine Gesetzesverschärfungen, HateAid schützt Kyrath nicht vor Hass und Hetze. Er wird nicht als Sachverständiger eingeladen. Und er ist auch nicht das neue Gesicht des Weißen Rings. Was durchaus auch etwas mit dem Wirken mancher meiner lieben Medienkollegen zu tun hat."
So endet meine neue Medienkolumne in der Berliner Zeitung.
Thomas Fischer retweeted
Finde diese „Alles geht, Hauptsache Frau“-Einigkeit relativ affig. Umso befremdlicher, dass ausgerechnet die Union sie vorantreibt – mutmaßlich aus Angst, sich sonst angreifbar zu machen. Aber dann betonen bei nächster Gelegenheit wieder alle, dass es doch um „Inhalte“ gehe.
*** Causa BundespräsidentIN
Die Gruppe der Frauen (MdB der Union) ist am 4. November zum Mittagessen im Kanzleramt.
Forderung: Wir wollen eine Frau.
Mehr dazu heute im Hauptstadt Briefing @ThePioneerDe
Thomas Fischer retweeted
Wir leben in einem Land, indem ein vergewaltigtes Mädchen abgemahnt wird, wenn sie ihren Vergewaltiger als Mann bezeichnet. Ich verachte jeden, der dieses demütigende, frauenfeindliche Gesetz erlassen hat. @spdbt @GrueneBundestag @dieLinke @fdpbt
Wir leben in einem Land, indem ein vergewaltigtes Mädchen abgemahnt wird, wenn sie ihren Vergewaltiger als Mann bezeichnet. Ich verachte jeden, der dieses demütigende, frauenfeindliche Gesetz erlassen hat. @spdbt @GrueneBundestag @dieLinke @fdpbt
Thomas Fischer retweeted
Wir leben in einem Land, in dem ein vergewaltigtes Mädchen abgemahnt wird, wenn sie ihren Vergewaltiger als Mann bezeichnet. Ich verachte jeden, der dieses demütigende, frauenverachtende Gesetz erlassen hat. @spdbt @GrueneBundestag @dieLinke @FDP
Wir leben in einem Land, indem ein vergewaltigtes Mädchen abgemahnt wird, wenn sie ihren Vergewaltiger als Mann bezeichnet. Ich verachte jeden, der dieses demütigende, frauenfeindliche Gesetz erlassen hat. @spdbt @GrueneBundestag @dieLinke @fdpbt
Thomas Fischer retweeted
Replying to @EichholtzAlex
Diese jungen Kommunistinnen begreifen nicht, dass ihre ganze Show nach den Regeln und Prinzipien des Kapitalismus funktioniert. Es sind meist junge Menschen aus gutem bürgerlichem Hause. Oft hübsche Frauen, die sich zudem als Feministinnen inszenieren. Sie nutzen Plattformen wie TikTok, deren Algorithmen auf maximale Aufmerksamkeitsökonomie ausgelegt sind, ein hyperkapitalistisches Kernprinzip. Ihre Ware ist Rebellion. Der Kommunismus dieser Generation ist visuell durchgestylt, mehr als je zuvor. Diese neuen jungen Linken nutzen die exakt gleichen Strategien wie Influencer, Kosmetikmarken. Sie betreiben Personal Branding. Sie optimieren ihre Captions, nutzen Trend-Sounds, analysieren ihre Reichweiten-Metriken und inszenieren ihr "antikapitalistisches" Leben als ästhetischen Content. Die Rebellion ist kein Bruch mit der Marktlogik mehr, sondern ihre höchste Vollendung.
Thomas Fischer retweeted
„Schande“ – die Kritik am Audi-Chef zeigt unsere Doppelmoral focus.de/politik/briefing/sc…
Thomas Fischer retweeted
Also wenn schon die @fdp anfängt, Unternehmer zu beschimpfen, die unternehmerische Entscheidungen treffen… Vielleicht kurz an die eigene Nase fassen, welche wirtschaftlichen Weichen man so mitgestellt hat?
Der Audi-Chef ist wirklich das Erbärmlichste, was ich dieser Tage gesehen habe. @AudiOfficial
Thomas Fischer retweeted
"Noch vor der Urteilsverkündung erhielt Felicitas P. nach eigener Aussage Post von Maja S.’ Anwalt Peter Dürr. Er „frage höflich an, ob es zutreffend ist, dass Sie Frau Schmidt am letzten Verhandlungstag als ‚er‘“ bezeichnet habe. P. sagt, sie habe darauf eine E-Mail-Antwort verfasst, in der sie beteuert habe, S. auf keinen Fall „misgendern“ zu wollen."
Meine Vermutung von vor Wochen war zutreffend. Das Mädchen wurde vom Anwalt seines Vergewaltigers unter Druck gesetzt.
Sind Sie stolz auf sich und ihr bußgeldbewehrte Offenbarungsverbot @MarcoBuschmann?
welt.de/politik/deutschland/…
Thomas Fischer retweeted
Gestern habe ich mir eine Online-Infoveranstaltung einer forensisch-psychiatrischen Klinik in Bayern angesehen. In der Klinik sind sowohl psychisch kranke Straftäter als auch suchtkranke Straftäter untergebracht.
Mehrere Klinikangestellte (alles Frauen) erklärten den Ablauf von Aufnahme der Patienten im Maßregelvollzug (es sind keine verurteilten Straftäter) bis zur Entlassung. Viele Menschen denken immer noch, die Unterbringung in einer forensisch-psychiatrischen Klinik sei weitaus schlimmer als der Knast. Sie irren. Und gestern wurde das wieder mal bestätigt.
In den ersten sechs bis acht Wochen nach Aufnahme ist tatsächlich die Freiheit des Untergebrachten massiv eingeschränkt. Man nennt das „Lockerungsstufe 0“.
Sechs bis acht Wochen nach Aufnahme erfolgt die sogenannte „Aufnahme- und Diagnostikkonferenz“ und dann geht es auch schon los mit Lockerungen, die sogenannten A-Stufen. Das sind begleitete Ausgänge, zuerst innerhalb des Klinikgeländes, dann außerhalb. So lassen sich auch die ständigen Entweichungen der letzten Zeit erklären.
Grundvoraussetzung um im Lockerungsstufenplan voranzukommen ist die Krankheitseinsicht und die Mitwirkung bei den angeordneten Therapien. Macht man da mit, erfolgt meist rund sechs Monate später die nächste Lockerungsstufe B, was unbegleitete Ausgänge im Klinikgelände bedeutet. Dann geht das Spiel der Erprobung wieder los. Wenn man mitmacht und sich ordentlich benimmt, erfolgt wenige Monate später die Lockerungsstufe C. Das sind unbegleitete Ausgänge bis zu vier Stunden täglich, wo die Personen auch einkaufen oder ins Fitnessstudio gehen können. Suchtkranke Straftäter können ab dieser Stufe „draußen“ auch arbeiten gehen. Wenn auch diese Phase ohne Auffälligkeiten durchlaufen wird, erfolgt dann die Lockerungsstufe D, was Beurlaubung und Probewohnen außerhalb, meist entweder bei der Familie oder in betreuten Wohnungseinrichtungen bedeutet. Ja, und dann folgt die Entlassung unter Führungsaufsicht, die zwischen zwei und fünf Jahren andauert und grob vergleichbar mit der Bewährungsaufsicht ist. Da finden dann in regelmäßigen Abständen Gespräche statt. Fertig. Die Entlassung hängt von der Kriminalprognose ab. Wird prognostiziert, dass die Person keine Straftaten mehr begehen wird, hat die Entlassung zu erfolgen, unabhängig davon, welche Tat die Person zuvor begangen hat.
Eine Klinikverantwortliche erklärte, dass wenn ein Patient nach Entlassung oder während des unbegleiteten Ausgangs „wieder Blödsinn macht“ kommt er halt wieder auf Station und die Lockerungen werden zurückgestuft. Blödsinn macht…die Rede ist hier nahezu ausnahmslos von Tätern, die schwerste Gewaltverbrechen begangen haben. Mein Eindruck insgesamt war, es handelt sich hier eher um eine Wohneinrichtung, betreut von Sozialarbeitern, als um eine geschlossen Einrichtung für psychisch kranke Mörder, Totschläger, usw., vor denen die Gesellschaft geschützt werden muss.
Auf der Station kann sich jeder (auch jene mit Stufe 0) zu jeder Tageszeit frei bewegen. Einen Einschluss wie im Gefängnis gibt es nicht. Einzig andere Patientenzimmer dürfen aus Gründen der Privatsphäre der Patienten nicht betreten werden. Lediglich jene Patienten, die auf ärztliche oder richterliche Anordnung freiheitseinschränkende Maßnahmen erhalten, weil sie aggressiv gegenüber Mitpatienten oder Personal waren, dürfen sich für einen kurzen Zeitraum nicht frei bewegen.
Die Zeit verbringt man mit Sport-, Arbeits-, Kunst-, und Gesprächstherapien, Fernsehen oder Playstation spielen. Man begegnet hier schwersten Gewaltverbrechern tatsächlich neben der Medikation hauptsächlich mit Stuhlkreisen und Beschäftigungstherapien. Mehrmals wurde verdeutlicht, dass man nur Prognosen über die Gefährlichkeit, also ob ein Täter nach Entlassung erneut Straftaten begehen wird, abgeben kann, natürlich ohne Gewähr und über ein Zeitfenster von wenigen Monaten.
Ich beschäftige mich jetzt seit ziemlich genau zehn Jahren mit diesem Thema und wurde gestern zum x-ten Mal in meiner Ansicht bestätigt, dass die Unterbringungszeiten für psychisch kranke Straftäter tatabhängig an die Dauer einer Haftstrafe bei Verurteilung angepasst werden müsste. Psychisch krank hin oder her. Es sind Mörder, Totschläger, Gewalttäter, Brandstifter und Vergewaltiger, die da zu größten Teilen untergebracht sind. Dementsprechend haben sie anderen Menschen größtes Leid zugefügt. Dem einzig mit Therapien und Bespaßung sowie Erprobungsspaziergänge, usw. zu begegnen um dann die Entlassung nach wenigen Jahren (meist vier bis sechs Jahre) vorzunehmen, halte ich persönlich für nicht ausreichend.
Das Thema Migration in diesem Zusammenhang und wie man psychisch kranke Straftäter aus völlig anderen Kulturkreisen und Sozialisation wieder in unsere Gesellschaft resozialisieren will, wenn Sozialisierung hier nie stattgefunden hat, wurde natürlich erst gar nicht angeschnitten.










































