Ist es hartgesottene Unehrlichkeit oder reine Dummheit, das Geschwätz, Israel könne doch kein Apartheidstaat sein, wenn er palästinensischen Israelis in Israel selbst erlaubt, zu wählen?
Israel ist ein Apartheidstaat, weil es ein Apartheidsystem gegen Millionen Palästinenser in den Gebieten unter israelischer militärischer Besatzung betreibt, ihnen die grundlegendsten Bürgerrechte verwehrt, sie existenziell in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt, sie nach Belieben von ihrem Land und aus ihren Häusern vertreibt, sie zu Tausenden ohne Anklage und ohne Verurteilung ins Gefängniss wirft, leichtfertig auf sie schießen lässt und sie tötet.
In Israel selbst fühlen sich die Palästinenser - denen Israel nach seiner Gründung gezwungen war, dort einen israelischen Pass und Wahlrecht zu gewähren - von denen heute rund 1,1 Millionen wahlberechtigt sind, einer Art rassistischer "Soft-Apartheid" als Bürger zweiter Klasse ausgesetzt.
Für jedermann leicht zu erkennen, schon allein an der Tatsache, dass es für alle jüdischen Parteien in Israel - egal ob die der Regierung oder jene der Opposition -, ein erklärtes "No Go" ist, mit den "arabischen Parteien" der palästinensischen Israelis eine Koalition auch nur anzudenken. Denn das wäre und ist in Israel "wahlschädigend".
Stephan Hallmann retweeted
Im "Apartheidstaat" Israel dürfen rund 2 Millionen arabische Muslime an freien, demokratischen Wahlen teilnehmen und gewinnen sogar Sitze im Parlament dazu. In den palästinensisch geführten Gebieten gibt es seit 20 Jahren keine Wahlen mehr. Soviel zum "free" in "Palestine".
Stephan Hallmann retweeted
„Denn die Existenz von Staaten ist, wenn man so möchte, ein absoluter Glücksfall.“
„Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, sprach sich gegen einen möglichen Rauswurf von Emde aus der Fraktion aus … ‚dass Staaten kein Existenzrecht hätten, ist absolut korrekt‘, sagte Joffe im rbb24 Inforadio.“ rbb24.de/politik/berlin-wahl…
Stephan Hallmann retweeted
יש סיכוי לא רע שכשספרי ההיסטוריה יכתבו הם יציינו את הבחירות אתמול כנקודת תפנית בחיי ישראל/פלסטין. אבל זו לא התפנית שאתם חושבים.
הדבר החשוב באמת שקרה אתמול התרחש במזרח ירושלים - כ- 10,000 בוחרים יצאו להצביע (פי 5 מבחירות קודמות). הכי חשוב הוא שאף אחד לא ביקש מהם לצאת, המפלגות הערביות בכלל לא עשו קמפיין במזרח ירושלים - זו הייתה תנועה עממית, משפחתית, שכונתית. בניגוד לעבר בקלפיות לא חיכו להם פעילי פתח לצלם או לעלוב בהם. גם בקושי היו קריאות ברשתות החברתיות לחרם. אתמול איש כבר לא התבייש בהחלטה שלו להצביע. המשימה של סילוק בן גביר מהשלטון הכשירה את כל האמצעים.
כל מי שדיברתי איתו היום ממזרח ירושלים אמר לי שמשמעות ההצבעה אתמול היא שבירת החרם הפלסטיני על הבחירות. מה שאומר שיש סיכוי טוב שבעוד שנתיים, הפלסטינים בעיר, אם יהיו מאוחדים ונחושים יוכלו לקבוע את זהות ראש העיר.
(תזכורת: בניגוד לבחירות הארציות, בהן יש רק למיעוט קטן מאוכל' מזרח העיר זכות הצבעה, בבחירות המקומיות יש לכולם זכות הצבעה. כשאני אומר כולם אני מדבר על על 40% מתושבי ירושלים).
לאורך השנים השחתתי מקלדות רבות על ההשתלבות של הפלסטינים בירושלים בחברה הישראלית - מהמעבר לבגרות ישראלית בבתי הספר, דרך האוניברסיטה, השתלבות בשוק העבודה (מאבטחים, למשל), יציאת נשים לעבודה ועוד. השינוי הזה נולד בגלל חומת ההפרדה והואץ בשל הקיפאון המדיני. התהליך הזה לא נעצר ב-7.10, להיפך. בן גביר באכזריותו, האיץ אותו וסייע בשבירת החומה האחרונה - החרם על הבחירות. אם זה אכן יקרה (ועדיין יש כוחות לא חלשים בחברה הפלסטינית שיתנגדו להשתתפות בבחירות המוניציפליות) זה יהיה צעד גדול קדימה לעבר עתיד של שותפות פוליטית בין הירדן לים. לאן נלך משם? אין לי מושג, אבל כל דבר עדיף על המציאות הנוכחית.
כתבה:
haaretz.co.il/news/elections…
Gut, wenn man jemanden zum Präsidenten hat, der weiß, was Sache ist, und der es klar und verständlich kommunizieren kann.
Stephan Hallmann retweeted
If Israeli opposition leader Gadi Eisenkot doesn't want to enable the genocidal Netanyahu to continue as caretaker prime minister, he should overcome his racist, Islamophobic refusal to build a government with support from Israeli Arab political parties. trib.al/EqJJuuW
Hat der Mann eine Ahnung davon, wer "die Hauptstädte der beiden größten Volkswirtschaften des Planeten regiert" ?
Oder ist er nur ein idiotischer Anhänger von Apartheid, Sippenhaft, genozidaler Kriegsführung und Demokratie-Hasser ?
Stephan Hallmann retweeted
To achieve this “tremendous” result, the IDF forcibly displaced 780 families from their homes in Hebron: 4,969 people in total, including 312 with chronic illnesses, 44 with disabilities, 216 pregnant or breastfeeding women, 441 adults aged 60 or older, and 336 children under the age of two.
The IDF’s operation in Hebron has nothing to do with security. It is an act of collective punishment.
⭕️ COUNTERTERRORISM OPERATION IN JUDEA & SAMARIA:
Following last Friday’s shooting attack in Hebron, in which Staff Sergeant Ron Yonatan Roytman and Sergeant Yuval Shai Svilem fell, security forces continue operating to thwart terrorism in the area.
During the operations, 6 suspects were apprehended, including an individual affiliated with Hamas. The suspects were allegedly involved in terrorist activities, including planning and facilitating terrorist attacks.
Additionally, forces confiscated weapons including an M16 rifle, knives, a vest & a replica gun.
The IDF will continue operating to thwart terrorism and maintain security throughout Judea and Samaria.
Weil er es gar nicht ist... Nur, in Israel und seinen Unterstützerszenen glaubt man, wer sich erlaubt, Israel zu kritisieren, der ist "immer besessen gegen Israel".
Diese Wahrnehmung ist bedenklich und gilt als Krankheitssymptom - durchaus mit Hang zu gewalttätigen Exzessen.
Stephan Hallmann retweeted
Israel's disappointing election campaign has seen "almost no debate over Israel’s wartime conduct in Gaza, its occupation of much of southern Lebanon and parts of Syria, or its two wars launched against Iran. Instead, candidates have focused on Netanyahu’s leadership and moral character; his role in the security breakdown on Oct. 7; his efforts to exempt ultra-Orthodox Jews from military service and a 2023 judicial overhaul seen by critics as an assault on Israel’s democratic institutions." apnews.com/live/israel-elect…
Stephan Hallmann retweeted
Israelische Behörden u. israelische Armee hätten im Westjordanland Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie "Auslöschung, Folter, Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt" begangen, befand eine im Auftrag der UN tätige Unabhängige Internationale Untersuchungskommission.
Stephan Hallmann retweeted
Did you criticize Israel's Central Elections Committee when it tried to ban the Arab parties?
Did you criticize Netanyahu when he warned that "Jewish women from the left are leading Arab women voters to the polls"?
Did you criticize the Jewish parties that said they would never join an Arab party in government?
If not, I'd sit this one out.
Israel’s Arab citizens, men and women, are turning out in historic numbers to vote. They can vote, run for office, and serve in the Knesset, rights denied to many Arabs and women across much of the Middle East.
Our critical ally in the fight against terror, Israel, is the only democracy in the region, and today shows it.
Was für ein kranker Charakter muss man sein, um "@grok" zur politischen Leibesvisitation Anderer einzusetzen - und auch, wenn es nur ein dümmlicher Versuch der politischen Einschüchterung sein soll.
Wer ist Florian P. ? Ein Blockwart 2.0 ?
Stephan Hallmann retweeted
Katrin Eigendorf, Korrespondentin des ZDF im Nahek Osten, besucht einen rechten Siedler und sagt sie war im „Westjordanland in Israel“. Mit diesen Worten wird Besatzung, Völkerrechtsbruch und Landraub legitimiert.
Stephan Hallmann retweeted
A voter was interviewed on Israeli news, along with two first-time voters, about what led them to choose who to vote for. One of them said that his main issue was that "I don't want there to be Arabs here in the country." The reporter nodded enthusiastically. Say hello to the next generation of Israeli voter.
Stephan Hallmann retweeted
BREAKING
Likud gewinnt voraussichtlich die Knesset-Wahlen in Israel, doch der Anti-Netanyahu-Blick wird stärkste Kraft. Drei mögliche Szenarien:
1. arabische/linke Parteien werden in eine Koalition aufgenommen
2. Bildung einer Netanyahu/Eisenkot-Einheitsregierung
3. Neuwahlen
Ist es nicht einfach die "gute" alte Geschichte:
von "Jugendsünden", Karriere, Pfründen und dem "Geständnis" mit nachdenklicher Mine, dass man nun der Entwicklung der Dinge, dem Wandel der Zeit Rechnung trage?
Die Mao-Bibel von vor-vorgestern im Rücken als Beleg, wie lang und verantwortungsvoll doch der eigene Weg war hin zum staatstragenden Mainstream und Abnicken von Rassismus und Völkermord, wenn das Täter-Land Israel heißt.
Es gibt Charaktere mit Format, die dem starren Rigorismus und der Anbetung fragwürdiger Polit-Ikonen den Rücken kehrten, ohne heute im bürgerlichen Mainstream zu schwimmen. Ohne im Gleichschritt mit den Merz' und Söders der Republik von "der Mitte" zu faseln. Ohne vor "außereuropäischen Migranten" zu warnen. Ohne mit Israel Apartheid zu unterstützen, ein rassistisches Regime, das seine Gegner familienweise zu Zehntausenden tötet.
Für Charaktere mit Herz und Verstand gibt es andere Alternativen zu Mao als bundesdeutschen Liberalismus und zionistische Apartheid!
Eine Apartheid, die der eines weißen Südafrika nicht nachsteht, falls sie diese nicht sogar an Gemeinheit übertrifft. Schließlich dient sie in Ostjerusalem und im Westjordanland nicht "nur" dazu, Menschen zu entrechten, sondern dazu, ihnen ihr Land zu stehlen, sie zu "eliminieren" in "Judäa" und "Samaria".
Es gibt Charaktere mit Format, jüdische, israelische Intellektuelle von internationalem Ansehen, die ein Beispiel geben, dass es andere Wege gibt, Israel gerecht zu werden, ohne den erbärmlichen wohlfeilen deutschen Opportunismus "der Mitte", ohne sich mit Apartheid, Sippenhaft und Völkermord gemein zu machen.
Hoffen wir, dass ein Herr Fücks "der Mitte" mit seinen Warnungen vor "außereuropäischen Migranten" und vor der "Linken" nur noch ein alter dunkler grüner Schatten ist bei den Grünen, ohne Gehör.
Es gab Zeiten, als man dankbar war für "Realos", welche die Partei aus der Ecke romantisierender Systemverweigerer holten. Heute bekommt dieser Typus - zumal mit solch "mittigen" Ressentiments à la Herrn Fücks - einen toxischen Beigeschmack, und man möchte ihnen die Mitgliedschaft in der FDP wünschen.
























