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Die längste Periode im Jahr 2022, als weniger als 33% der Schnittleistung aus PV- & Windkraft geliefert worden ist, beträgt nur knapp 1% der Jahreszeit.
(Für 100% Deckung des Endenergiebedarfes (2500 TWh heute) wird verm. eine Verdreifachung der Stromproduktion notwendig sein.)
Falls bei 100% EE am Tag mind. 100 GW gefordert sind, dann steht diese Leistung zu 98% zur Verfügung.
D.h. zu 2% der Zeit muss im Schnitt rund 30 GW zusätzlich durch Biogas zur Verfügung gestellt werden, was <6 TWh/a entspricht (14% der Biomasse heute).
xitter.cf/N_Schmid/status/137072…
„Atommüllverwertung“ via Brüter ist eine Illusion: Selbst Reaktoren wie der russische BN-800 versagen als Müllschlucker völlig – ihr Verwertungsgrad ist miserabel, während die Kosten rund ein Drittel über normalen Reaktoren liegen. Frankreich stieg nach 50 Jahren aus, ASTRID ist tot. Ein teures Milliardengrab!
Die beste Art, den Atommüll zu beseitigen, ist, ihn zu verwerten. Denn er besteht zu über 95 Prozent aus potenziellem Brennstoff, der den Strombedarf der Schweiz noch Jahrhunderte decken könnte. Das ist keine Utopie, sondern wird anderswo bereits getan. nzz.ch/nzz-am-sonntag/report…
Das Versprechen vom „Atommüll, den man einfach in schnellen Brütern verbrennt“, klingt genial – ist in der Realität aber ein technischer und ökonomischer Albtraum.
Warum das angebliche „Recycling“ von hochradioaktivem Müll scheitert:
1. Die chemische Trennung (Wiederaufarbeitung)
Um Brennstoff für Transmutation herzustellen, müssen die langlebigen Transurane (Plutonium, Americium, Curium) vom restlichen Atommüll getrennt werden. Das erfordert nasschemische Prozesse (wie PUREX) mit aggressiver Säurestrahlung. Das Ergebnis: gigantische Mengen flüssiger, mittel- und schwachradioaktiver Sekundärabfälle. Man löst kein Endlagerproblem, man vervielfacht das Abfallvolumen.
2. Aktivierung anderer Materialien
Schnelle Brüter arbeiten mit hochenergetischen Neutronen. Diese spalten zwar Transurane, bombardieren aber unweigerlich auch die Reaktorstruktur: Hüllrohre, Reaktordruckbehälter und Stützen werden durch den extremen Neutronenfluss massiv versprödet und selbst hochgradig radioaktiv angeregt. Am Ende hat man Komponenten, die nach Betriebsende selbst jahrtausendelang als Atommüll gelagert werden müssen.
3. Miserabler Verwertungsgrad
Der Müll wird nicht „auf einen Schlag vernichtet“. Pro Durchlauf im Reaktor wird nur ein winziger Bruchteil (wenige Prozent) der Transurane tatsächlich gespalten. Der Rest muss wieder gekühlt, aufbereitet, neu zu Brennelementen verarbeitet und erneut bestrahlt werden. Dieser Zyklus müsste sich über Jahrzehnte zigmal wiederholen – mit jedem Durchlauf steigt das Risiko von Materialverlusten, Lecks und Unfällen.
4. Das Kühlmittel-Dilemma: Flüssiges Natrium
Wasser bremst Neutronen ab und fällt als Kühlmittel aus. Stattdessen nutzt man flüssiges Natrium – eine sicherheitstechnische Hölle:
Es reagiert explosiv mit Wasser und entzündet sich spontan an der Luft.
Es ist optisch undurchsichtig (Wartung und Rissprüfungen werden zum Blindflug).
Schlimmer noch: Natrium erstarrt bei 98 °C. Fällt die Heizung im Stillstand aus, „friert“ der Reaktor ein. Die Volumenschrumpfung beim Erstarren bzw. Ausdehnung beim Wiederaufschmelzen zerstört Rohre und Pumpen irreversibel.
5. Absurde Kosten (Ökonomisches Desaster)
Schnelle Brüter wie der russische BN-800 sind um mindestens 30 % teurer im Bau und Betrieb als herkömmliche Druckwasserreaktoren. Ohne massive staatliche Subventionen existiert kein wirtschaftlicher Business Case. Frankreich hat nach 50 Jahren Forschung und Milliardeninvestitionen (Superphénix, ASTRID) 2019 endgültig den Stecker gezogen.
Fazit:
Transmutation und Schnelle Brüter verbrennen kein Endlagerproblem – sie verbrennen vor allem Steuergelder und erzeugen neue, hochgefährliche Risiken. Ein geologisches Tiefenlager braucht man am Ende trotzdem.
Unfortunately, this Gregson guy blocked me.
Anyway, Hossenfelder is also a nuclear bullshitter who constantly talks safety instead of economics, as if nuclear power plants are not being built in China in large numbers because of long-haired hippies..
Replying to @Samuel_Gregson
I fed the video transcript, the NAS Report, and other papers on event attribution into Opus 5.5. That might be a helpful starting point.
claude.ai/artifact/JYzfEmt7A…
Ein Getriebe braucht Zahnräder? ⚙️
Nein.
Physikalisch ist ein Getriebe nur ein Wandler für Bewegung und Drehmoment. Ob Reibscheiben, Riemen, Toroid-Rollen, Magnetfelder oder reine Hydraulik: Viele Getriebe sind komplett zahnlos.
N. Schmid ⚡️☀️💨💧🔋 retweeted
Replying to @srfnews
Die Vorteile von Agri-PV sind hoch.
Schade wird Agri-PV ausgerechnet vom heimatmüden @sbv bekämpft.
Doppelte Ernte mit Agri-PV auf der Weide: ☀️🐄
• Mehr Tierwohl & Milch:
Die Solarmodule spenden essenziellen Schatten ab 20 °C – das verhindert Hitzestress und rettet bis zu 5 l Milch pro Kuh/Tag.
• Mehr Solarstrom:
Gute Hinterlüftung steigert den Wirkungsgrad der PV.
Win-win für Kuh & energetische Unabhängigkeit! ⚡🥛
Warum erzeugen Raketenstarts manchmal gigantische Leuchtwolken am Himmel?
Start kurz vor/nach Sonnenuntergang.
Nahezu Vakuum in großer Höhe.
Gase expandieren,
Wasserdampf gefriert sofort zu reflektierenden Eiskristallen.
Das Ergebnis: Eine leuchtende „Space Jellyfish“. 🚀🔬
Viele denken bei der gigantischen Leuchtwolke vielleicht an giftige Abgase. Der Hauptgrund ist ein ganz anderer: Wasser. 💧🚀
🧪 Die Chemie:
Die Langer Marsch 6 nutzt flüssigen Sauerstoff & Kerosin (RP-1) in den Hauptstufen. Bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen entsteht neben CO2 vor allem überhitzter Wasserdampf (H2O) – chemisch rund ein Drittel der gesamten Abgasmasse.
❄️ Der Gefrierschock im All:
Verlässt die Rakete die dichte Atmosphäre (80+ km Höhe), herrscht nahezu Vakuum bei eisigen Temperaturen. Der Wasserdampf expandiert schlagartig auf hunderte Kilometer Breite und gefriert instantan zu Milliarden mikroskopisch feiner Eiskristalle.
💡 Der Dämmerungseffekt:
Am Boden war es bereits dunkel, doch da oben fangen die schwebenden Eiskristalle das direkte Sonnenlicht ein. Sie wirken wie ein gigantischer Spiegelteppich im Erdorbit – das Geheimnis hinter der spektakulären „Space Jellyfish“.
Batterien hauen Erdgas aus dem Stromsektor
Australia gas generation drops to lowest since 2000 as batteries boom
bloomberg.com/news/articles/…
N. Schmid ⚡️☀️💨💧🔋 retweeted
Es ist so albern. Die 🇩🇪 Wirtschaft steckt in der schwersten Krise und Transformation ihrer Geschichte. Bürokratie, Abgabenlast, Infrastruktur, Fachkräfte, Protektionismus, Lieferketten, Dekarbonisierung, Digitalisierung, KI. Und was macht Reiche? Will kein Wind- und PV-Strom.
Während Flugwinddrachen wie Googles Makani buchstäblich abgestürzt sind, fliegt der schwedische Gezeitendrache von Minesto einfach unter Wasser 🌊🪁
Durch seine Achterbahnen in der Strömung deckt er eine gigantische Fläche ab – ganz ohne riesige, starre Rotorblätter und unter Wasser kann er schlicht nicht vom Himmel fallen. ⚡️
N. Schmid ⚡️☀️💨💧🔋 retweeted
Diese Brauerei produziert 3 Mio kWh Solarstrom pro Jahr & produziert damit nicht nur Bier, sondern lädt auch auch noch seine E-LKW.
Mehr rauchfreier Strom, mehr heimische Wertschöpfung, mehr lokale Arbeitsplätze und sauberes Bier anstatt fossile Gier.
feldschloesschen.swiss/de/me…
Mit Wärmepumpen könnte die EU viel Geld sparen - schade hat Geld sparen, heimische Wertschöpfung und Dekarbonisierung keine Priorität bei der EU..
Saubere, heimische, erneuerbare Energien schaffen nicht nur heimische Wertschöpfung, sie sparen auch Geld.
Replying to @N_Schmid @Hirnsplitter
Dänemark hat bereits rund 100 GWh thermische Speicherkapazität in der Fernwärme (ca. 2 Mio. m³ Wasser), über 100-mal mehr als die Batteriespeicher. Mit Wärmepumpen und Elektroboilern wächst das weiter und speichert Überschuss-Windstrom über Tage bis Wochen.
How Tesla shaved weight and solved thermal limits on the new Roadster’s battery pack:
• Custom 4680 cells in aluminum cans: Lighter than steel with far faster heat rejection
• Titanium top plate: Thinner and lighter than steel with superior cabin heat shielding
• Aluminum bottom skid plate: Retains dent/puncture absorption without a weight penalty
• Double-sided parallel cooling: Direct single-pass liquid cooling to prevent thermal throttling
Thermal conductivity:Al ~237 W/m·K | Steel ~45 W/m·K | Ti ~22 W/m·K
The payoff:
• 1+ MW discharge
• ~10-minute 15–80% fast charging
• Target curb weight under 1,700 kg















